Broadcom Aktie: Q2-Earnings am 4. Juni
28.04.2026 - 14:56:54 | boerse-global.deDie Auftragsbücher sind voll, die Marktführerschaft ist zementiert. Bei Broadcom scheinen die Geschäfte mit maßgeschneiderten KI-Chips reibungslos zu laufen. Zeitgleich formiert sich neue Konkurrenz. Google holt mit Marvell Technology einen weiteren Partner an Bord. Das rückt die hohe Bewertung des Halbleiterkonzerns in den Fokus.
Konkurrenz im KI-Markt wächst
Der Markt für anwendungsspezifische KI-Chips wächst rasant. Branchenexperten erwarten für 2026 ein Umsatzplus von 45 Prozent. Kein Wunder. Google verhandelt aktuell mit Marvell Technology über neue Chips. Marvell wird damit zum dritten großen Design-Partner neben Broadcom und MediaTek.
Broadcom verliert dadurch aber nicht seinen Platz. Das Unternehmen kontrolliert rund 60 Prozent des globalen Marktes. Ein langfristiger Liefervertrag bindet Google bis 2031 an den Konzern. Broadcom entwirft und fertigt die sogenannten Tensor Processing Units für Googles KI-Modelle.
Hohe Bewertung nach Kursrally
An der Börse spiegelt sich diese Marktstellung wider. Die Broadcom-Aktie notiert aktuell bei rund 349 Euro. Damit liegt das Papier nur knapp unter seinem Rekordhoch vom April. Auf Jahressicht verzeichnet der Titel ein Plus von 107 Prozent.
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Diese Rally treibt die Bewertung in die Höhe. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis erreicht den Wert 80. Der Branchendurchschnitt liegt bei 51. Finanzmodelle signalisieren auf diesem Niveau eine Überbewertung von gut 22 Prozent.
Neue Käuferschichten könnten den Kurs dennoch stützen. Der Vermögensverwalter Vanguard hat kürzlich Aktiensplits bei fünf seiner ETFs durchgeführt. Broadcom ist in vier dieser Fonds stark gewichtet. Privatanleger können diese Anteile nun für unter 100 US-Dollar erwerben.
Quartalszahlen als nächster Test
Angesichts der hohen Bewertung rückt die operative Entwicklung in den Mittelpunkt. Am 4. Juni 2026 legt Broadcom seine Zahlen für das zweite Geschäftsquartal vor. Analysten erwarten einen Gewinn von 2,02 US-Dollar je Aktie. Das entspricht einem Zuwachs von fast 52 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
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Im Fokus steht dabei das KI-Segment. Der Vorstand peilt hier einen Quartalsumsatz von 10,7 Milliarden US-Dollar an. Erreicht Broadcom diesen Wert, verzeichnet die Sparte ein Wachstum von 140 Prozent. Ein Verfehlen dieser Prognose am 4. Juni dürfte angesichts der ambitionierten Bewertung direkten Druck auf den Aktienkurs ausüben.
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