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British American Tobacco: 217 Millionen Aktien im Rückkauf

Veröffentlicht am: 23.07.2026 um 03:03 Uhr | Redaktion boerse-global.de

British American Tobacco kauft eigene Aktien zurück, während sich rechtliche Risiken aufhellen. Analysten sehen günstige Bewertung im Vergleich zu Philip Morris.

BAT-Aktie: Milliarden-Rückkaufprogramm und rechtliche Entlastung
Abstrakte Darstellung von Kapitalallokation und Finanzmärkten mit eleganten, metallischen Formen in gedimmtem Licht. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

British American Tobacco nutzt die Wochen vor den Halbjahreszahlen für einen gezielten Rückkauf eigener Anteile. Die Aktie stieg zuletzt auf 54,14 Euro. Parallel dazu hellt sich das Bild bei den rechtlichen Risiken spürbar auf. Trotz strikter Sperrfristen für das Management fließen derzeit Millionen in die Reduzierung des Aktienkapitals.

Unabhängige Bank steuert Rückkäufe

Die UBS London führt das Programm im Auftrag des Tabakkonzerns aus. Die Bank agiert während der aktuellen Sperrfrist völlig unabhängig. Insgesamt ist der Rückkauf von bis zu 217 Millionen Aktien autorisiert. Das Ziel ist eine dauerhafte Verringerung des Grundkapitals. Alle eingezogenen Papiere vernichtet der Konzern im Anschluss.

Analysten bestätigen derweil ihre positive Einschätzung. Im Vergleich zum Konkurrenten Philip Morris wirkt die Bewertung attraktiv. Während die Konkurrenz mit dem 22-fachen Gewinn gehandelt wird, liegt das Kurs-Gewinn-Verhältnis bei BAT lediglich zwischen 11 und 12. Diese Lücke lockt verstärkt institutionelle Investoren an.

Rechtliche Klarheit stützt den Kurs

Hinzu kommt eine Entlastung an der Rechtsfront. Die gerichtliche Bestätigung des Milliardenvergleichs in Kanada schafft finanzielle Klarheit. Jährliche Zahlungen ersetzen nun jahrelange Rechtsstreitigkeiten. Marktbeobachter werten diesen Schritt als Ende der langjährigen juristischen Belastung.

Die Aktie legte seit Jahresbeginn um 13,03 Prozent zu. Damit schlägt sie viele klassische Konsumgüterwerte deutlich. Momentan notiert der Titel leicht über seinem 50-Tage-Durchschnitt von 53,65 Euro. Dieser Trend spiegelt das wachsende Vertrauen in die Neuausrichtung des Konzerns wider.

Die Bilanz zum Halbjahr steht Ende Juli an. Der Fokus liegt dann auf der angestrebten Entschuldung auf eine Quote von maximal 2,5. Zusätzliche Impulse liefert das zweistellige Wachstum im Bereich der E-Zigaretten und modernen Nikotinprodukte. In diesen neuen Kategorien sieht das Management den Schlüssel zur künftigen Profitabilität.

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