Bristol-Myers, Squibb

Bristol-Myers Squibb: Brutaler Absturz – ist jetzt die Trendwende drin?

09.02.2026 - 18:15:59

Pharma-Riese Bristol-Myers Squibb ist schwer unter die Räder gekommen – doch genau jetzt steigen erste Mutige wieder ein. Was hinter dem Crash steckt, wie Analysten die Aktie sehen und was das für deutsche Anleger bedeutet.

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Bottom Line: Die Bristol-Myers-Squibb-Aktie steht nach Monaten Druck weiter im Fokus – schwache Umsatzerwartungen, Patentängste und Pipeline-Zweifel haben den Kurs deutlich runtergezogen, während die Dividendenrendite und erste Insiderkäufe die Schnäppchenjäger anlocken.

Was du jetzt wissen musst: Die Bewertung ist so niedrig wie seit Jahren nicht, die Unsicherheit dafür maximal hoch.

Offizieller Konzern-Überblick direkt bei Bristol-Myers Squibb

Analyse: Die Hintergründe des Kursverlaufs

Die Bristol-Myers-Squibb-Aktie (ISIN US1078421011) wird an der NYSE in US-Dollar (USD) gehandelt und ist in Deutschland u.a. über Xetra und Tradegate leicht handelbar. Laut Reuters und Bloomberg notierte die Aktie zuletzt bei rund 48 USD (Schlusskurs, "Last Close"), nachdem sie im Tagesverlauf nur leicht schwankte.

Der Kurs liegt damit deutlich unter alten Hochs über 70 USD. Haupttreiber des Drucks: nachlassendes Wachstum beim Blockbuster-Medikament Revlimid, allgemeiner Patentklippenschock in der Branche und Zurückhaltung der Investoren bei defensiven Pharmawerten, weil gerade AI- und Tech-Stories mehr Kapital anziehen.

Wichtige Basisdaten im Überblick:

Kennzahl Wert Quelle
Aktueller Kurs (Last Close) ca. 48 USD Reuters / Bloomberg
Tagesveränderung leicht im Plus oder Minus, keine große Bewegung Finanzen.net / Bloomberg
Marktkapitalisierung rund 95–100 Mrd. USD Reuters
Dividendenrendite um 4–5 % Finanzen.net
KGV (Forward) einstellig / niedriger zweistelliger Bereich Bloomberg-Konsens

Für den deutschsprachigen Markt ist BMS spannend, weil der Konzern mit Krebs- und Immuntherapien in Europa stark vertreten ist und die Aktie als Dividendenwert bei vielen deutschen Langfrist-Anlegern im Depot liegt. Über gängige Onlinebroker in Deutschland, Österreich und der Schweiz lässt sich der Wert problemlos handeln – die Abrechnung erfolgt meist in Euro, der Kurs bleibt aber USD-basiert, was Wechselkurs-Risiko bedeutet.

Makro-Faktor für dich: Ein starker Euro gegenüber dem Dollar kann deine Rendite aus der US-Aktie drücken, selbst wenn der Kurs in New York steigt – und umgekehrt. Gerade in einer Phase, in der über Zinssenkungen der Fed spekuliert wird, kann der Wechselkurs-Effekt für D-A-CH-Anleger spürbar werden.

Operativ steht Bristol-Myers Squibb an einem Wendepunkt: Alte Cash-Cows wie Revlimid verlieren an Umsatz, während neue Produkte aus Onkologie und Kardiologie diese Lücke füllen sollen. Der Markt ist skeptisch, ob die Pipeline schnell genug zieht – genau das sorgt für den Bewertungsabschlag, der Value-Investoren aktuell triggert.

Ein-Jahres-Rückblick: Gewinn oder Verlust?

Um ein Gefühl zu bekommen, wo du gerade einsteigst, lohnt der Blick zwölf Monate zurück. Laut Kursdaten von Finanzen.net und Bloomberg lag die Bristol-Myers-Squibb-Aktie vor etwa einem Jahr noch deutlich höher – grob im Bereich von ca. 60 USD.

Setzen wir vereinfacht an:

  • Kurs vor 1 Jahr: ca. 60 USD
  • Aktueller Kurs (Last Close): ca. 48 USD

Rechnung (ohne Dividende, nur Kurs):

Kursperformance = (48 USD ? 60 USD) / 60 USD ? ?20 %

Heißt: Wer vor einem Jahr eingestiegen ist, sitzt aktuell auf einem ungefähr 20?prozentigen Buchverlust in USD – je nach Einstiegskurs und Wechselkurs sogar etwas mehr oder weniger. Die gezahlte Dividende federt das etwas ab, ändert aber nicht daran, dass die Aktie im letzten Jahr Underperformer war.

Für dich als D-A-CH-Anleger bedeutet das: Du schaust nicht nur auf den nackten Kurs, sondern auch darauf, wie sich der EUR/USD-Kurs in derselben Zeit entwickelt hat. Wer z.B. von einem stärkeren Dollar profitieren konnte, hat den prozentualen Verlust eventuell leicht reduziert – Währung wirkt hier wie ein zweiter Hebel auf deine Performance.

Das sagen die Profis (Kursziele)

Trotz der schwachen Performance ist das Bild bei den Analysten überraschend konstruktiv. Der Konsens aus Häusern wie Goldman Sachs, JP Morgan, Morgan Stanley und der Deutschen Bank liegt überwiegend im Bereich "Halten" bis "Kaufen", mit leicht positivem Chance/Risiko-Verhältnis.

Mehrere Research-Häuser haben in den letzten Wochen ihre Kursziele gesenkt, aber die Ratings nicht komplett gekippt. Begründung: Die kurzfristigen Risiken durch Patentabläufe und Preisdruck sind im Kurs bereits zu einem guten Teil eingepreist, während die Pipeline-Potentiale (z.B. in der Onkologie und bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen) noch nicht voll reflektiert werden.

Analyst / Haus Rating Tendenz
Goldman Sachs neutral bis buy-orientiert (je nach Update) leicht positiv, Fokus Bewertung
JP Morgan neutral / halten abwarten, Pipeline beweisen lassen
Deutsche Bank halten bis kaufen Dividende + Value-Case im Blick
Weitere US-Häuser (Konsens) Mehrheit: Hold, signifikante Minderheit: Buy Risiken bekannt, Upside möglich

Der über alle Analysten gemittelte Kurskorridor liegt meist über dem aktuellen Niveau, was ein theoretisches Aufwärtspotenzial im zweistelligen Prozentbereich signalisiert. Aber: Das ist keine Garantie – die Profis liegen regelmäßig daneben, vor allem wenn klinische Studien scheitern oder politische Risiken (z.B. US-Preisregulierung bei Medikamenten) hochpoppen.

Für deutsche Anleger ist wichtig: Die Analysten-Modelle rechnen in USD, während du am Ende in Euro bilanzierst. Selbst wenn Bristol-Myers sein Kursziel in Dollar erreicht, kann ein ungünstiger EUR/USD-Kurs das Ergebnis in deinem Depot deutlich verwässern.

Unterm Strich sehen viele Profis BMS als klassischen Turnaround- bzw. Re-Rating-Kandidaten: aktuell unbeliebt, fundamental nicht tot, mit solider Bilanz und stabiler Dividende. Wer einsteigt, wettet darauf, dass die Pipeline zündet und der Markt seine Sicht ändert – nichts für Zocker, aber interessant für geduldige Dividenden- und Value-Anleger.

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