Brettspiele schützen laut Harvard-Expertin vor Demenz
01.01.2026 - 14:30:12Brettspiele wie Schach oder Go senken nachweislich das Risiko für kognitiven Abbau. Das bestätigt eine aktuelle Analyse, die eine Harvard-Medizinerin zum Jahreswechsel hervorhob. Sie sieht in den Spielen ein essenzielles Gehirntraining.
In einer viel beachteten Stellungnahme betonte Dr. Trisha Pasricha von der Harvard Medical School die schützende Wirkung komplexer Freizeitaktivitäten. Brettspiele gehören demnach zu den wenigen sitzenden Tätigkeiten mit messbarem Schutzpotenzial gegen Demenz.
Der Schlüssel liegt in der gleichzeitigen Aktivierung verschiedener Hirnareale. Das Gehirn muss Regeln verarbeiten, Züge planen und soziale Signale deuten. Diese Herausforderung baut eine kognitive Reserve auf, die das Gehirn widerstandsfähiger macht.
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Klinische Studien untermauern die Wirksamkeit
Die Empfehlungen stützen sich auf klinische Untersuchungen aus dem vergangenen Jahr. Eine randomisierte Studie in Pflegeheimen zeigte signifikante Verbesserungen bei Senioren nach regelmäßigen Spiel-Sitzungen.
Im Vergleich zur Kontrollgruppe schnitten sie besser ab in:
* Gedächtnisleistung
* Aufmerksamkeit
* Verständnis komplexer Zusammenhänge
Diese Studie gilt als wichtiger Baustein, weil sie einen kausalen Zusammenhang zwischen Brettspielen und kognitiver Leistung herstellt.
Warum analog besser wirkt als digital
Die Forschung betont die Überlegenheit analoger Spiele gegenüber digitalen Versionen. Die physische Präsenz und direkte soziale Interaktion haben einen zusätzlichen neuroprotektiven Effekt.
Die soziale Komponente wirkt dabei doppelt:
1. Sie reduziert Einsamkeit, einen bekannten Risikofaktor für Demenz.
2. Sie trainiert durch den Umgang mit Gewinn und Verlust die emotionale Intelligenz.
Interessant: Verschiedene Spiele scheinen unterschiedliche kognitive Bereiche anzusprechen. Go-Spieler verbesserten ihr Arbeitsgedächtnis, Mahjong-Spieler berichteten von weniger depressiven Symptomen.
Markt reagiert mit “Access+”-Spielen
Die wissenschaftliche Bestätigung treibt wirtschaftliche Entwicklungen voran. Der globale Brettspielmarkt reagiert auf die alternde Zielgruppe mit einem Trend zu “Access+”-Spielen.
Das sind angepasste Versionen mit größeren Karten, kontrastreicheren Symbolen und vereinfachten Regeln. Sie sollen Menschen mit beginnenden kognitiven Einschränkungen die Teilnahme ermöglichen. Große Hersteller investieren bereits in Forschungskooperationen, um die Wirksamkeit moderner Strategiespiele zu validieren.
Kein Allheilmittel, aber eine demokratische Prävention
Mediziner warnen davor, Brettspiele als alleiniges Wundermittel zu sehen. Die effektivste Strategie bleibt eine Kombination aus Bewegung, gesunder Ernährung und geistiger Herausforderung.
Doch im Vergleich zu anderen Maßnahmen haben Brettspiele einen großen Vorteil: Sie sind die demokratischste Form der Demenzprävention. Kostengünstig, überall verfügbar und generationenübergreifend – ideal also für den Neujahrsvorsatz.
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