Brent: Trumps Iran-Rhetorik treibt Ölpreis
02.04.2026 - 13:30:02 | boerse-global.deGezielte Angriffe auf iranische Energieinfrastruktur — das ist keine Drohung mehr aus der Schublade, sondern eine konkrete Ankündigung von US-Präsident Trump. Seine konfrontative Rede zum Iran-Konflikt hat den Ölmarkt heute aufgewühlt und Brent Crude um rund 8,6 Prozent auf 108,90 USD katapultiert.
Trump bezifferte die voraussichtliche Dauer der militärischen Auseinandersetzung auf weitere zwei bis drei Wochen. Von Deeskalation keine Spur. Die Folge: Der Markt preist ein anhaltend enges Angebot ein.
Hormus-Blockade als zentrales Nadelöhr
Der eigentliche Druckpunkt liegt in der Straße von Hormus. Der Iran blockiert die Wasserstraße weiterhin — rund 20 Prozent des weltweiten Öls fließen durch diesen engen Korridor. China wies den USA die Verantwortung für die Unterbrechung der Seewege zu und forderte eine sofortige Waffenruhe. Eine diplomatische Lösung ist damit vorerst nicht in Sicht.
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Der Preisanstieg kommt nicht aus dem Nichts. Allein im März 2026 legte Brent Crude um mehr als 60 Prozent zu — der stärkste Monatsanstieg seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1988. Mit einem Plus von über 79 Prozent seit Jahresanfang notiert der Preis nun knapp unter dem jüngsten 52-Wochen-Hoch bei 112,57 USD.
Realwirtschaftliche Folgen werden spürbar
Die Preisrally hinterlässt Spuren jenseits der Terminmärkte. In den USA überstieg der durchschnittliche Benzinpreis erstmals seit August 2022 die Marke von vier Dollar pro Gallone. Im Euroraum reagiert die EU-Kommission mit Aufrufen zu Energiesparmaßnahmen auf den wachsenden Inflationsdruck.
Technisch nähert sich Brent Crude mit einem RSI von 40,8 zwar keiner überkauften Zone — die Volatilität von annualisierten knapp 97 Prozent spricht jedoch für sich. Als nächster Widerstand gilt die Marke von 110 USD. Sollte die Hormus-Blockade anhalten, sehen einige Marktbeobachter Preise in Richtung 150 USD als mögliches Szenario. Die von Trump genannte kritische Phase der nächsten zwei bis drei Wochen dürfte darüber entscheiden, ob der Markt sich stabilisiert oder weiter eskaliert.
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