Breedon, Aktie

Breedon Aktie: Solide Zahlen, starker Cashflow

11.03.2026 - 13:13:02 | boerse-global.de

Der britische Baustoffkonzern Breedon übertrifft mit starkem freiem Cashflow und reduzierter Verschuldung die Erwartungen, trotz Umsatzrückgängen im Heimatmarkt Großbritannien.

Breedon Aktie: Solide Zahlen, starker Cashflow - Foto: über boerse-global.de

Breedon hat heute seine Jahreszahlen für 2025 vorgelegt – und der Markt quittierte das mit einem Kursplus von rund 4,8 Prozent. Kein Wunder: Hinter den Kulissen steckt mehr drin, als der erste Blick auf die Umsatzzahlen vermuten lässt.

Der Gesamtumsatz kletterte um 9 Prozent auf 1,713 Milliarden Pfund – allerdings getrieben durch die US-Zukäufe rund um Lionmark. Auf vergleichbarer Basis schrumpfte der Erlös um 3 Prozent. Das zugrunde liegende EBITDA lag mit 278,8 Millionen Pfund am oberen Ende der eigenen Guidance von 275 bis 280 Millionen Pfund. Der Gewinn je Aktie sank zwar um 8 Prozent auf 31,8 Pence – übertraf die Analystenerwartungen von 29,9 Pence aber deutlich.

Der eigentliche Treiber: Rekordcashflow

Was Investoren am meisten elektrisiert, ist der freie Cashflow. Mit 133,2 Millionen Pfund wurde der beste Wert seit der COVID-Pandemie erzielt – ein Plus von 17 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Umwandlungsrate von 48 Prozent übertrifft das selbst gesteckte Ziel von 45 Prozent. Die Nettoverschuldung sank auf 527 Millionen Pfund, deutlich unter den Analystenschätzungen von 578 Millionen Pfund, was einen Verschuldungsgrad von nur 1,8-fach EBITDA ergibt.

Auch die Dividende wurde um 3 Prozent auf 15,0 Pence je Aktie angehoben – zum fünften Mal in Folge. Das signalisiert, dass das Management trotz der Marktbelastungen langfristig an die Ertragskraft des Unternehmens glaubt.

Herausforderungen auf dem Heimatmarkt

Das Großbritannien-Geschäft bleibt der Schwachpunkt. Betonstoffmengen fielen auf Niveaus, die zuletzt 1963 gemessen wurden. Der dortige Umsatz sank um 3 Prozent auf 1,116 Milliarden Pfund. Irland verbuchte leichte Rückgänge auf 291,6 Millionen Pfund, während das US-Geschäft dank Lionmark auf 316,1 Millionen Pfund zulegte.

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Parallel dazu lancierte Breedon eine gezielte Lobbyinitiative für britischen Zement. Adressiert werden Forderungen nach einem Grenzausgleichsmechanismus für CO?, staatlicher Unterstützung bei der CO?-Abscheidung sowie einer Bevorzugung heimischer Produkte im öffentlichen Beschaffungswesen. Hintergrund ist die zunehmende Importkonkurrenz, die laut Management Jobs und Steuereinnahmen ins Ausland verlagert.

Für 2026 stehen Abschreibungen von rund 120 Millionen Pfund sowie ein Investitionsrahmen von 120 bis 130 Millionen Pfund auf dem Plan. Das US-Geschäft soll durch kleinere Zukäufe weiter ausgebaut werden. In Irland bleibt der strategische Fokus auf dem Dubliner Markt, mit der kürzlich abgeschlossenen Booth-Akquisition als erstem Brückenkopf.

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