Brasilnuss: Strahlungsrisiko entkräftet, Selen-Wirkung bestätigt
04.01.2026 - 16:51:12Die Brasilnuss verliert ihren gefährlichen Ruf. Eine neue Studie des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf entkräftet langjährige Strahlungsbedenken und bestätigt ihre einzigartige Rolle als natürliche Selenquelle.
Gesundheitsbewusste Verbraucher kennen das Dilemma: Die Brasilnuss gilt als „Selen-Bombe“, doch Warnungen vor natürlicher Radioaktivität schreckten viele ab. Diese Sorge ist laut einer aktuellen Analyse überholt. Forscher des HZDR und des VKTA fanden heraus, dass der menschliche Körper nur etwa 2 Prozent der enthaltenen Radium- und Bariumisotope aufnimmt.
Die berechnete Strahlendosis liegt bei täglich einer Nuss bei etwa 2,4 Mikrosievert pro Jahr. Zum Vergleich: Die durchschnittliche jährliche natürliche Strahlenbelastung in Deutschland beträgt rund 2.100 Mikrosievert. „Das Argument, ein moderater Verzehr stelle ein radiologisches Gesundheitsrisiko dar, ist damit widerlegt“, fasst Dr. Diana Walther vom VKTA zusammen.
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Unübertroffene Bioverfügbarkeit von Selen
Während die Aufnahme schädlicher Elemente minimal ist, bestätigt die Studie den Spitzenstatus der Nuss als Selenlieferant. Rund 85 Prozent des enthaltenen Selens werden während der Verdauung freigesetzt und vom Körper aufgenommen. Entscheidend ist die Form: Das Selen liegt vor allem als Selenomethionin vor, eine Aminosäureverbindung, die der Organismus besonders effizient verwerten kann.
Eine einzige Nuss deckt mit 50 bis 90 Mikrogramm oft schon den Tagesbedarf eines Erwachsenen (55-70 µg). Diese hohe Bioverfügbarkeit macht sie zu einem wertvollen Werkzeug gegen den in Europa verbreiteten Selenmangel, der auf selenarme Böden zurückgeht.
Ein Nuss pro Tag für die Gesundheit
Die neuen Erkenntnisse fallen in eine Zeit, in der antientzündliche Ernährung im Fokus steht. Aktuelle Daten deuten darauf hin, dass der Verzehr von Brasilnüssen die Darmgesundheit verbessern und systemische Entzündungen reduzieren kann. Selenoproteine neutralisieren oxidativen Stress und dämmen pro-entzündliche Botenstoffe ein.
Experten betonen weiterhin die Bedeutung der Dosierung. Die Strahlengefahr ist bei geringen Mengen vernachlässigbar, doch eine Überdosierung von Selen (Selenose) bleibt ein Risiko. Die konsensfähige Empfehlung lautet daher unverändert: Ein bis zwei Nüsse pro Tag sind das therapeutische Optimum.
Ausblick: Neubewertung eines Superfoods
Die Klarstellung der Wissenschaft dürfte die Ernährungsempfehlungen und die Kennzeichnung von Produkten 2026 prägen. Im naturnahen Gesundheitssektor werden Praktiker ihre Ratschläge anpassen. Statt pauschaler Strahlenwarnung rückt nun die Aufklärungsarbeit über die geringe Aufnahmerate in den Vordergrund.
Während das Bundesamt für Strahlenschutz für Kinder, Schwangere und Stillende weiterhin Zurückhaltung empfiehlt, liefern die neuen Daten für gesunde Erwachsene eine solide wissenschaftliche Basis. Die Brasilnuss startet ins neue Jahr nicht länger als „riskante Knabberei“, sondern als wissenschaftlich validierte Säule der präventiven Gesundheitsvorsorge.
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