BrainHQ-Studie, Gehirntraining

BrainHQ-Studie: Gehirntraining senkt Demenzrisiko um 25 Prozent

19.02.2026 - 02:21:11 | boerse-global.de

Eine Langzeitstudie zeigt, dass gezieltes Training der Verarbeitungsgeschwindigkeit das Demenzrisiko über Jahrzehnte senken kann. Herkömmliche Gedächtnisübungen bieten diesen Schutz nicht.

Ein spezielles Gehirntraining kann das Demenzrisiko über Jahrzehnte senken. Das belegt eine neue Analyse der großen ACTIVE-Studie, deren Ergebnisse diese Woche für Aufsehen sorgten. Entscheidend ist dabei nicht das klassische Gedächtnistraining, sondern ein gezieltes Üben der Verarbeitungsgeschwindigkeit.

Geschwindigkeit schlägt Gedächtnis

Auslöser der Debatte ist eine 20-Jahres-Auswertung der ACTIVE-Studie. Die Daten zeigen ein klares Bild: Teilnehmer, die ein visuelles Geschwindigkeitstraining absolvierten, hatten ein um etwa 25 Prozent geringeres Risiko, in den folgenden zwei Jahrzehnten an Demenz zu erkranken. Herkömmliche Gedächtnis- oder Logikübungen boten diesen Schutz dagegen nicht.

Dr. Henry Mahncke, CEO von Posit Science, vergleicht den Effekt mit dem Fahrradfahren. Das Gehirn speichere die Fähigkeit dauerhaft – ähnlich wie man das Radfahren nicht verlernt. Dieses „implizite Lernen“ unterscheide sich fundamental vom Auswendiglernen von Fakten.

So funktioniert das wirksame Training

Die wirksamen Übungen sind heute primär in der App BrainHQ verfügbar. Sie fordern den Nutzer auf, ein zentrales Objekt zu identifizieren und gleichzeitig einen Reiz am Bildschirmrand zu erfassen. Diese Doppelaufgabe zwingt das Gehirn, Informationen schneller zu verarbeiten.

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Wer die neuen Ergebnisse der ACTIVE‑Studie gelesen hat, fragt sich sicher, wie sich Verarbeitungsgeschwindigkeit im Alltag trainieren lässt. Der kostenlose Report „Gehirntraining leicht gemacht“ fasst 7 bewährte Prinzipien, 11 alltagstaugliche Übungen und einen Selbsttest zusammen, mit denen Sie Konzentration stärken und das Demenz‑Risiko aktiv senken können; der Download erfolgt sofort per E‑Mail. Gratis-Report „Gehirntraining leicht gemacht“ herunterladen

Medienberichte von gestern untermauern die Statistik mit Fallbeispielen. Sie porträtieren Senioren, die das Training vor Jahren begannen. Die verbesserte visuelle Verarbeitung wirkt sich direkt auf Alltagsfähigkeiten wie die Fahrsicherheit aus.

Der Markt trennt sich: Therapie vs. Unterhaltung

Die neuen Erkenntnisse ziehen sofortige Konsequenzen nach sich. Auf dem App-Markt entsteht eine klare Trennung:
* Evidenzbasierte Therapie: BrainHQ sticht durch die klinische Studienlage hervor.
* Unterhaltungs-Apps: Anwendungen wie Lumosity oder Peak bleiben populär für das allgemeine Wohlbefinden, können die spezifische Schutzwirkung aber nicht vorweisen.

Auch Regulierungsbehörden reagieren. In den USA startete die FDA im Februar 2026 das Pilotprojekt „TEMPO“. Es soll die Zulassung digitaler Therapeutika beschleunigen, die nachweisbare Behandlungserfolge liefern. Der Weg für erstattungsfähige „digitale Pillen“ wird so geebnet.

Kein Wundermittel, aber ein wirksames Werkzeug

Trotz der positiven Daten mahnen Neurologen zur Differenzierung. Das digitale Training sei ein ergänzendes Werkzeug, aber kein Ersatz für die Grundpfeiler der Gehirngesundheit:
* Körperliche Aktivität
* Soziale Kontakte
* Ausgewogene Ernährung

Die Studienresultate markieren einen Wendepunkt. Gehirntraining wandelt sich vom spielerischen Zeitvertreib hin zur evidenzbasierten Präventionsmaßnahme. Für Verbraucher gibt es nun eine klare Orientierung: Es kommt darauf an, was und wie das Gehirn trainiert wird.

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