Venezuela-Deal, Cocuina-Manakin

BP: Venezuela-Deal für Cocuina-Manakin

30.04.2026 - 23:22:39 | boerse-global.de

BP meldet Rekordgewinn im ersten Quartal und unterzeichnet Gasabkommen mit Venezuela. Die Aktie legt seit Jahresbeginn deutlich zu.

BP: Venezuela-Deal für Cocuina-Manakin - Foto: über boerse-global.de
BP: Venezuela-Deal für Cocuina-Manakin - Foto: über boerse-global.de

Im Walvis-Becken vor Namibias Küste plant BP seinen nächsten Zug — nein, diesmal ist es Venezuela. Der britische Energiekonzern hat am Donnerstag ein Memorandum of Understanding mit Caracas unterzeichnet. Zeitgleich veröffentlichte BP starke Quartalszahlen für das erste Quartal 2026. Beides zusammen zeichnet das Bild eines Unternehmens, das nach einer schwierigen Phase wieder in die Offensive geht.

Venezuela: Offshore-Gas als Wachstumswette

Im Mittelpunkt des Abkommens steht das Cocuina-Manakin-Gasfeld an der Seegrenze zwischen Venezuela und Trinidad und Tobago. BP will dort über eine Billion Kubikfuß Erdgas fördern und nach Trinidad transportieren — zur Verarbeitung in Flüssiggas für den globalen Export. Ferner schließt die Vereinbarung die Exploration des Loran-Gasfelds ein.

BP richtet dafür ein eigenes Büro in Caracas ein und beantragt eine US-Lizenz für das Projekt. Das ist kein Routineschritt. Venezuela war für internationale Investoren lange ein schwieriges Terrain. Die jüngste Öffnung des Landes hat das geändert.

Quartalszahlen übertreffen die Erwartungen deutlich

Der zugrunde liegende Replacement-Cost-Gewinn kletterte auf 3,2 Milliarden Dollar — mehr als doppelt so hoch wie die 1,4 Milliarden Dollar im Vorjahreszeitraum. Der Nettoprofit stieg sogar um 453 Prozent auf 3,8 Milliarden Dollar. Treiber war vor allem das Segment Customers & Products, das einen Gewinn vor Zinsen und Steuern von 2,45 Milliarden Dollar auswies, nach mageren 103 Millionen Dollar ein Jahr zuvor.

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Die Gesamtproduktion legte um 4,5 Prozent auf 1,54 Millionen Barrel Öläquivalent pro Tag zu. Brent-Rohöl notierte am Donnerstag kurzzeitig über 126 Dollar je Barrel — ein Niveau, das BPs Ergebnisse weiter stützt.

Neue Führung, neue Struktur

Seit dem 1. April leitet Meg O'Neill den Konzern. Unter ihr kehrt BP zu einem klassischen Upstream-Downstream-Modell zurück — so wie vor 2020. BP plant außerdem, seine Hybrid-Anleihen bis Ende 2027 um rund 4,3 Milliarden Dollar zu reduzieren.

Hinzu kommt ein Explorationserfolg in Brasilien: Im Santos-Becken hat BP nach eigenen Angaben seine größte Entdeckung seit 25 Jahren gemacht. Das Bumerangue-Block-Projekt soll die Abhängigkeit vom Persischen Golf weiter verringern.

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Für das Gesamtjahr 2026 hält BP an einem Investitionsbudget von 13 bis 13,5 Milliarden Dollar fest. Im zweiten Quartal erwartet das Unternehmen eine etwas niedrigere Produktion — wegen Wartungsarbeiten und anhaltender Spannungen im Nahen Osten. An der Börse spiegelt sich der Aufwärtstrend wider: Die Aktie hat seit Jahresbeginn rund 32 Prozent zugelegt und notiert mit deutlichem Abstand über ihrem 200-Tage-Durchschnitt.

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