BP Aktie: Q1-Gewinn springt von $687 Millionen auf $3,84 Milliarden
04.05.2026 - 05:25:03 | boerse-global.deGesperrte Meerenge, Ölpreis über 100 Dollar, Benzinpreise auf dem höchsten Stand seit Jahren— BP hat dieses Umfeld im ersten Quartal 2026 genutzt wie kaum ein anderer Konzern im Sektor.
Das bereinigte Ergebnis stieg gegenüber dem Vorquartal auf 3,2 Milliarden Dollar— mehr als doppelt so viel. Im Jahresvergleich fällt das Bild noch deutlicher aus: Einem Gewinn von 687 Millionen Dollar im ersten Quartal 2025 steht nun ein Ergebnis von 3,84 Milliarden Dollar gegenüber. Treiber waren starke Handelsaktivitäten und hohe Raffineriemargen.
Hormuz-Krise als unfreiwilliger Rückenwind
Die Blockade der Straße von Hormuz hat den Brent-Preis auf über 104 Dollar je Barrel getrieben. In den USA kostet Benzin 4,18 Dollar je Gallone— der höchste Stand seit 2022. Für Raffineure mit stabilen Lieferketten bedeutet das außergewöhnliche Margen.
BP profitiert genau davon. Die Auslastung der Raffinerien lag bei 96,3 Prozent, im Upstream-Segment erreichte das Unternehmen 95,7 Prozent. Der operative Cashflow betrug 2,9 Milliarden Dollar— nach einem Aufbau von Betriebskapital in Höhe von sechs Milliarden Dollar.
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Sparen und verkaufen
Parallel zum Ergebnissprung schärft BP sein Portfolio. Die Raffinerie in Gelsenkirchen soll verkauft werden. Das Kostensenkungsziel hat der Konzern auf eine Spanne von 6,5 bis 7,5 Milliarden Dollar angehoben.
Die Dividende bleibt bei 8,32 Cent je Aktie. Das Investitionsbudget für 2026 hält BP in der angekündigten Spanne von 13 bis 13,5 Milliarden Dollar.
Analysten bewerten die Aktie mehrheitlich mit „Moderate Buy". Seit Jahresbeginn legte der Kurs rund 30 Prozent zu— ein klares Signal, dass Investoren die Fähigkeit des Konzerns honorieren, aus dem Krisenumfeld Kapital zu schlagen.
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OPEC+ dreht leicht auf
Einen weiteren Faktor liefert OPEC+. Das Bündnis kündigte eine symbolische Produktionserhöhung um 188.000 Barrel täglich ab Juni an— ein Stabilitätssignal nach dem Austritt der Vereinigten Arabischen Emirate aus der Organisation. Ob das die Preise spürbar dämpft, bleibt offen. Solange die Hormuz-Blockade anhält, dürfte der Druck auf die globalen Energiemärkte bestehen bleiben— und BP weiter in einer komfortablen Position halten.
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