Boston Scientific Aktie: Milliarden-Rückkauf
24.02.2026 - 13:36:50 | boerse-global.deBoston Scientific setzt ein deutliches Zeichen des Vertrauens in die eigene Strategie. Trotz jüngster Volatilität im Kardiologie-Sektor weitet das Medizintechnik-Unternehmen sein Aktienrückkaufprogramm massiv aus und verstärkt gleichzeitig die Führungsebene. Anleger fragen sich nun: Reicht dieser finanzielle Kraftakt aus, um die jüngsten operativen Enttäuschungen vergessen zu machen?
Fokus auf Aktionärsrendite
Der Verwaltungsrat hat einer Erhöhung der Aktienrückkauf-Ermächtigung um 4 Milliarden US-Dollar zugestimmt. Damit steigt das Gesamtvolumen für künftige Rückkäufe auf 5 Milliarden US-Dollar. Die Entscheidung ist eine direkte Reaktion auf die Marktreaktionen nach dem jüngsten Quartalsbericht. Während der Gesamtumsatz mit 5,286 Milliarden US-Dollar solide ausfiel, enttäuschte das Segment Elektrophysiologie: Hier blieb der Umsatz mit 890 Millionen US-Dollar spürbar hinter den Erwartungen des Marktes zurück.
Neue Impulse für den Vorstand
Parallel zum Rückkaufprogramm ordnet das Unternehmen seine Führung neu. Mit Catherine R. Smith, Finanzchefin von Starbucks, und Christophe P. Weber, CEO von Takeda Pharmaceutical, rücken zwei profilierte Experten in den Verwaltungsrat auf. Sie bringen tiefgreifende Erfahrung aus den Bereichen globale Finanzstrategie und Pharmaindustrie mit. Diese personellen Weichenstellungen erfolgen rechtzeitig vor dem Ausscheiden langjähriger Vorstandsmitglieder bei der kommenden Hauptversammlung im Frühjahr.
Strategisches Wachstum in der Kardiologie
Das Herzstück des Unternehmens bleibt die Kardiologie-Sparte, die zuletzt ein organisches Umsatzplus von 16,1 Prozent verzeichnete. Ein wesentlicher Treiber ist das innovative FARAPULSE-System zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen, für das Boston Scientific jüngst wichtige Zulassungen in den USA und Europa erhalten hat. Durch die Integration von Valencia Technologies und den geplanten Abschluss der Penumbra-Übernahme will das Management die Marktführerschaft bei speziellen Herzbehandlungen weiter absichern.
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Die Stabilisierung des Elektrophysiologie-Segments bleibt die zentrale Aufgabe für das laufende Geschäftsjahr. Ob die massiven Rückkäufe den negativen Trend der Aktie – die seit Jahresbeginn rund 21 Prozent an Wert verloren hat – nachhaltig brechen können, wird sich bei der Vorlage der Ergebnisse zum ersten Quartal zeigen, die für Ende April 2026 erwartet werden.
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