Borussia Dortmund, DE0005493092

Borussia Dortmund Aktie stabilisiert sich bei 3,05 EUR auf der Frankfurter Börse – Chancen durch TV-Rechte und Saisonplanung

18.03.2026 - 08:15:23 | ad-hoc-news.de

Die Borussia Dortmund Aktie (ISIN: DE0005493092) notiert derzeit stabil bei rund 3,05 EUR auf der Frankfurter Börse. Investoren beobachten die Entwicklung vor neuen TV-Rechte-Verhandlungen und Saisonvorbereitungen. Für DACH-Anleger relevant durch starke Bundesliga-Präsenz.

Borussia Dortmund, DE0005493092 - Foto: THN
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Die Borussia Dortmund Aktie hat sich auf der Frankfurter Börse bei 3,05 EUR stabilisiert. Nach leichten Schwankungen in den letzten Tagen pendelt der Kurs um dieses Niveau, mit einem Tagestief bei 3,03 EUR und einem Hoch bei 3,07 EUR. Der Markt richtet den Blick auf bevorstehende TV-Rechte-Verhandlungen für die Bundesliga ab 2025/26 und erste Saisonplanungen, die höhere Einnahmen versprechen könnten. DACH-Investoren sollten dies beachten, da der Verein als Top-Bundesliga-Klub stabile lokale Einnahmen aus Stadion, Sponsoren und Medien generiert und Diversifikationspotenzial in Sportaktien bietet.

Stand: 18.03.2026

Dr. Lena Hartmann, Sport- und Medien-Aktien-Expertin. In Zeiten knapper TV-Rechte-Gelder und internationaler Expansion prüft sie, ob Borussia Dortmunds Geschäftsmodell langfristig resilient bleibt.

Aktuelle Kursentwicklung und Marktstimmung

Die Borussia Dortmund Aktie notierte zuletzt auf der Frankfurter Börse bei 3,05 EUR. Am 17. März 2026 blieb der Kurs nach einem leichten Anstieg vom Vortag unverändert. Das Handelsvolumen lag niedrig mit wenigen hundert Stücken, was auf eine ruhige Phase hinweist. Investoren warten auf konkrete Signale zur neuen Saison, einschließlich Transferplänen und Einnahmeprognosen.

Im Vergleich zum 52-Wochen-Tief von 2,79 EUR hat sich der Kurs erholt, liegt jedoch unter dem Hoch von 4,22 EUR. Diese Volatilität ist typisch für Sportaktien, die stark von sportlichen Ergebnissen abhängen. Die Marktkapitalisierung beträgt derzeit rund 336 Millionen EUR. Die Aktie ist im SDAX indexiert, was sie für institutionelle Anleger attraktiv macht.

Über die letzten 24 Stunden fiel der Kurs um 0,74 Prozent auf der Frankfurter Börse. In sieben Tagen betrug der Rückgang 1,48 Prozent, über 30 Tage 6,58 Prozent. Die Jahresperformance zeigt einen Verlust von 7,01 Prozent. Solche Schwankungen spiegeln die Sensibilität gegenüber Tabellenständen und Pokalrunden wider.

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Das Geschäftsmodell von Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA

Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA ist die börsennotierte Einheit, die den Profifußballbetrieb managt. Stammaktionäre sind Evonik Industries mit 8,19 Prozent, Signal Iduna mit 5,98 Prozent und Puma SE mit 5,32 Prozent. Der Freefloat liegt bei rund 60 Prozent, was gute Liquidität gewährleistet. Die Aktie wird primär an deutschen Börsen in EUR gehandelt.

Matchday-Einnahmen machen etwa 30 Prozent des Umsatzes aus, Medienrechte 40 Prozent, Sponsoring und Merchandising den Rest. Transfergewinne sorgen für zusätzliche Volatilität. Das Signal Iduna Park mit 81.000 Plätzen generiert hohe Hospitality-Einnahmen. Internationale Touren und Streaming-Dienste wie die BVB App erweitern die Einnahmequellen.

Im Vergleich zu internationalen Pendants wie Juventus oder Manchester United zeigt Dortmund Effizienz bei den Kosten. Die 90-Tage-Volatilität von 15,91 Prozent unterstreicht Risiken, doch das KBV von 1,33 macht die Aktie attraktiv. Prognostizierter Cashflow wächst auf 57,7 Millionen EUR.

Warum der Markt jetzt auf Borussia Dortmund blickt

Der Fußballmarkt steht vor neuen TV-Rechte-Verhandlungen für die Bundesliga ab 2025/26. Als Top-Verein profitiert Borussia Dortmund von potenziell höheren Auszahlungen, die derzeit bei 4,5 Milliarden EUR pro Jahr liegen. Sanktionen belasten Einnahmen aus russischen Freundschaftsspielen, doch Asien-Touren kompensieren dies.

Die Aktie reagiert sensibel auf sportliche Entwicklungen. Nach der Vorsaison mit soliden Platzierungen stabilisieren sich Erwartungen. Das KUV von 0,66 signalisiert eine Unterbewertung. Analysten sehen steigende Umsätze durch Merchandising und Digitales. Die Marktkapitalisierung von 336 Millionen EUR und ein Streubesitz von 67,68 Prozent ziehen institutionelle Investoren an.

Prognosen deuten auf ein EBIT von 10,5 Millionen EUR hin, verbessert von früheren Verlusten. Cashflow je Aktie liegt bei 0,52 EUR. Diese Kennzahlen unterstreichen die Resilienz des diversifizierten Modells.

Relevanz für DACH-Investoren

Für Anleger in Deutschland, Österreich und der Schweiz bietet die Borussia Dortmund Aktie einen starken lokalen Bezug. Der Hauptumsatz entsteht in Deutschland aus Stadion, TV-Rechten und Sponsoren. Die Notierung an der Frankfurter Börse in EUR erleichtert den Zugang über gängige Depotbanken.

Im Vergleich zu CHF-Notierungen auf BX Swiss bei rund 2,77 CHF bleibt die EUR-Primärbörse maßgeblich. DACH-Portfolios können mit Sportaktien diversifizieren, da Bundesliga-Rechte sichere Einnahmen bieten. Die breite Fanbasis minimiert Abstiegsrisiken. Die Dividendenrendite von 1,53 Prozent rundet das Bild ab.

Die letzte Dividendenauszahlung 2024 betrug 0,06 EUR pro Aktie. Historisch schwankt die Auszahlung, mit Null-Dividenden in Verlustjahren. Langfristig zielt das Management auf Aktionärsrückvergütung ab.

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Analystenprognosen und Bewertung

Neun Analysten sehen ein durchschnittliches Kursziel von 5,00 EUR für die Borussia Dortmund Aktie. Das liegt 64,61 Prozent über dem aktuellen Kurs von 3,04 EUR auf der Frankfurter Börse. Die Bandbreite reicht ebenfalls von 5,00 EUR, was auf Konsens hinweist. Solche Ziele basieren auf erwarteten Umsatzsteigerungen durch internationale Expansion.

Das KGV liegt bei 66,72, was auf Wachstumspotenzial hindeutet. Die Dividendenrendite von 1,53 Prozent ist für den Sektor solide. Prognostiziertes EBIT verbessert sich auf 10,5 Millionen EUR. Cashflow-Entwicklung unterstützt Investitionen in Stadion und Digitales.

Die Unterbewertung im Vergleich zu Peers wie Manchester United ergibt sich aus effizienter Kostenstruktur. Der Markt bewertet Dortmunds Position in der Champions League hoch.

Risiken und offene Fragen

Geopolitische Unsicherheiten reduzieren Tournee-Einnahmen, insbesondere aus Russland. Sportliche Risiken wie verpasste Qualifikationen für die Champions League belasten den Kurs. Hohe Transferausgaben können den Cashflow drücken.

Das Management muss Kostenkontrolle demonstrieren. Abhängigkeit von TV-Rechten birgt Verhandlungsrisiken. Die 90-Tage-Volatilität von 15,91 Prozent zeigt Marktsensibilität. Investoren prüfen, ob Transfergewinne nachhaltig sind.

Trotz Stabilität bleibt die Aktie zyklisch. Langfristiger Erfolg hängt von kontinuierlichen Erfolgen ab. DACH-Anleger sollten Diversifikation priorisieren.

Disclaimer: Keine Anlageberatung. Aktien sind volatile Finanzinstrumente.

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