Boracay White Beach, Philippinen

Boracay White Beach: Warum dieser Strand die Philippinen-Ikone ist

17.05.2026 - 15:30:47 | ad-hoc-news.de

Boracay White Beach, lokal White Beach Boracay, gilt als einer der berühmtesten Strände der Philippinen. Was macht ihn für Reisende aus Deutschland so besonders – und was sollten Sie vor der Reise unbedingt wissen?

Boracay White Beach, Philippinen, Reise
Boracay White Beach, Philippinen, Reise

Puderzuckerfeiner Sand, der im Sonnenlicht fast leuchtet, türkisfarbenes Wasser und ein Sonnenuntergang, der den Himmel in Orange und Rosa taucht: Boracay White Beach, lokal White Beach Boracay genannt („weißer Strand von Boracay“), ist das Sinnbild des tropischen Traumstrandes in den Philippinen. Für viele Reisende aus Deutschland ist er der Inbegriff eines fernen Paradieses – und zugleich ein Ort, an dem sich zeigt, wie sensibel das Gleichgewicht zwischen Massentourismus und Natur wirklich ist.

Boracay White Beach: Das ikonische Wahrzeichen von Boracay

Boracay ist eine kleine Insel im Zentrum der Philippinen, rund 300 km südlich der Hauptstadtregion um Manila. Ihr Herzstück ist Boracay White Beach, ein etwa 4 km langer Küstenabschnitt an der Westseite der Insel. Internationale Reisemedien wie „Condé Nast Traveler“ und „Travel + Leisure“ haben den Strand immer wieder in Listen der „besten Strände der Welt“ geführt, während deutschsprachige Titel wie „GEO Saison“ und das „ADAC Reisemagazin“ den Ort als Symbol für Südostasien-Romantik mit kritischem Blick auf seine touristische Entwicklung porträtiert haben.

Charakteristisch ist der extrem feine, helle Sand – oft als „Puderzucker-Sand“ beschrieben – sowie das ruhige, flach abfallende Wasser, das von einem vorgelagerten Riff geschützt wird. Die offizielle Tourismusorganisation der Philippinen, das „Department of Tourism“, bewirbt White Beach Boracay explizit als Aushängeschild des Landes. Auch die Deutsche Zentrale für Tourismus verweist in ihrem Südostasien-Material regelmäßig auf Boracay als Beispiel für fernöstliche Badeziele, wenn auch ohne offizielle Priorisierung.

Für Reisende aus Deutschland ist Boracay White Beach gleich in mehrfacher Hinsicht besonders: Er vereint Postkartenidylle mit einem ungewöhnlich kompakten Angebot an Unterkünften, Restaurants und Wassersport – und ist zugleich ein Fallbeispiel dafür, wie ein überlastetes Paradies durch strikte Restriktionen wieder ins Gleichgewicht gebracht werden soll.

Geschichte und Bedeutung von White Beach Boracay

Bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts war Boracay weitgehend unbekannt, bewohnt vor allem von Fischerfamilien und Kokosbauern. Internationale Bekanntheit setzte nach übereinstimmenden Berichten von Reiseführern wie „Lonely Planet Philippines“ und „Marco Polo Philippinen“ in den 1970er- und 1980er-Jahren ein, als erste Rucksackreisende von einem „versteckten Strandparadies“ berichteten. Fotos des weißen Sandes verbreiteten sich in Reisezeitschriften – und Boracay White Beach entwickelte sich Schritt für Schritt vom Geheimtipp zum globalen Badeziel.

In den 1990er- und 2000er-Jahren explodierten die Besucherzahlen. Nach Angaben philippinischer Behörden, über die u.a. die Nachrichtenagentur Reuters und „Deutsche Welle“ berichteten, zählte die Insel vor der pandemiebedingten Unterbrechung jährlich rund zwei Millionen Besucher, vor allem aus Ostasien und zunehmend auch aus Europa. Der Großteil dieser Gäste konzentrierte sich auf White Beach Boracay, wo Hotels, Bars und Restaurants dicht an dicht entstanden.

Die Kehrseite: Die Infrastruktur wuchs nicht im gleichen Tempo. Medien wie BBC, „Der Spiegel“ und „Süddeutsche Zeitung“ schilderten in Berichten die Folgen: Überlastete Abwassersysteme, illegale Einleitungen ins Meer, starke Bebauung direkt in der Strandzone und zunehmende Vermüllung. Der damalige philippinische Präsident Rodrigo Duterte bezeichnete Boracay 2018 öffentlich als „Kloake“. Auf Basis von Umweltprüfungen ordnete die Regierung eine radikale Maßnahme an: Die Insel wurde im April 2018 für rund sechs Monate komplett für Touristen geschlossen.

Diese Zwangspause ist ein Schlüsselkapitel in der jüngeren Geschichte von Boracay White Beach. Wie internationale Agenturen (Reuters, AP) und der philippinische „Department of Environment and Natural Resources“ übereinstimmend dokumentierten, wurden in dieser Zeit illegale Bauten abgerissen, Abwasseranlagen ausgebaut, Abstände zwischen Gebäuden und Wasserkante neu definiert und die maximale Zahl der Tagesgäste begrenzt. Seit der Wiedereröffnung Ende 2018 gilt Boracay als Pilotfall für strengere Umweltauflagen im philippinischen Tourismus.

White Beach Boracay trägt damit heute eine doppelte Bedeutung: Er ist einerseits ein touristisches Wahrzeichen der Philippinen, andererseits ein symbolischer Ort in der globalen Debatte um Overtourism. Gerade für Gäste aus Europa, die die Insel oft nur von idealisierten Social-Media-Bildern kennen, lohnt sich ein bewusster Blick hinter die Kulissen dieser Entwicklung.

Architektur, Natur und besondere Merkmale

Architektonisch ist Boracay White Beach kein klassisches Wahrzeichen wie ein Tempel oder ein historischer Palast. Die „Architektur“ des Ortes besteht im Wesentlichen aus einer deutlich regulierten Strandbebauung und der natürlichen Form der Bucht. Laut offiziellen Planungsrichtlinien, über die u.a. philippinische Medien und Deutsche Welle berichteten, müssen Gebäude inzwischen einen Mindestabstand von mehreren Metern zur Hochwasserlinie einhalten; außerdem sind neue Bauten in den vorderen Strandzonen stark eingeschränkt.

Entlang des Strandes gliedert sich White Beach Boracay in drei Hauptabschnitte („Stations“), die sich im Charakter unterscheiden:

  • Station 1: der nördliche Bereich mit vergleichsweise breitem Strand, vielen höherklassigen Resorts und einer eher ruhigen Atmosphäre. Hier wirkt der Strandabschnitt am ehesten wie ein klassisches Luxusziel.
  • Station 2: das Zentrum des Strandes mit der Einkaufs- und Gastronomiezone „D’Mall“. Hier konzentrieren sich Bars, Restaurants und Shops, entsprechend dichter und lebhafter ist es. Viele Fotos und Videos in den sozialen Medien stammen aus diesem Abschnitt.
  • Station 3: der südliche Teil, der früher als eher einfach und weniger entwickelt galt, inzwischen aber eine Mischung aus mittelklassigen Resorts und ruhigeren Bereichen bietet. Hier ist der Strand teils schmaler, dafür der Trubel geringer.

Die eigentliche Attraktion bleibt der Sand: Experten wie das philippinische Umweltministerium verweisen darauf, dass er zum großen Teil aus fein gemahlenem Korallenkalk besteht. Dies erklärt die fast blendend weiße Farbe und die besondere Konsistenz, die sich auch in der Mittagshitze vergleichsweise kühl anfühlt. Reisemagazine wie „National Geographic Traveler“ beschreiben White Beach Boracay regelmäßig als eine der eindrucksvollsten Kombinationen aus Sand, Licht und Meer in Südostasien.

Das Wasser vor dem Strand wird durch ein vorgelagertes Riff und die Lage an der Westseite der Insel meist vor starkem Wellengang geschützt. Dadurch ergibt sich eine relativ ruhige See, die vor allem für Familien mit Kindern und weniger geübte Schwimmer attraktiv ist. Gleichzeitig ist der Ort Ausgangspunkt für zahlreiche Aktivitäten wie Island-Hopping-Touren, Stand-up-Paddling oder Schnorchelausflüge zu benachbarten Riffen – Angebote, die über lokale Veranstalter organisiert werden und laut philippinischer Tourismusbehörde zunehmend nachhaltigen Kriterien folgen sollen.

Ein weiterer ikonischer Punkt ist der sogenannte „Willy’s Rock“, eine kleine Felsformation mit einer Marienstatue am nördlichen Ende von Station 1. Er ist eines der meistfotografierten Motive des Strandes und wird sowohl in offiziellen Broschüren als auch in Reiseführern wie „Rough Guide to the Philippines“ hervorgehoben. Der Fels ist bei Ebbe zu Fuß erreichbar, bei Flut jedoch von Wasser umgeben; Besucher sollten daher auf die Gezeiten achten.

Was White Beach Boracay zudem besonders macht, ist die Lichtstimmung am Abend: Durch die westliche Ausrichtung der Bucht können Gäste spektakuläre Sonnenuntergänge erleben. Viele Fotoserien von GEO, BBC und renommierten Reiseportalen zeigen das Bild von „Paraw“-Segelbooten – traditionellen Auslegerbooten – vor der untergehenden Sonne als visuelle Essenz von Boracay. Diese Stimmung ist ein zentrales Element der Faszination des Strandes und prägt das Image der Philippinen als Reiseziel.

Boracay White Beach besuchen: Was Reisende aus Deutschland wissen sollten

  • Lage und Anreise
    Boracay gehört zur Provinz Aklan in der Region Western Visayas. Die Insel selbst hat keinen internationalen Flughafen; Reisende aus Deutschland fliegen in der Regel zunächst nach Manila oder Cebu. Von Frankfurt, München oder Berlin bestehen – je nach Airline und Saison – ein- oder zweimalige Umsteigeverbindungen über große Drehkreuze wie Singapur, Hongkong, Doha oder Dubai. Die reine Flugzeit nach Manila liegt typischerweise bei rund 15 bis 18 Stunden, zuzüglich Umstiegszeiten. Von Manila aus geht es per Inlandsflug zum Flughafen Caticlan (Godofredo P. Ramos Airport) oder Kalibo. Caticlan ist näher zur Insel; von dort sind es nur kurze Fahrten mit Van und Boot nach Boracay. Der Transfer zum White Beach Boracay wird häufig von Hotels oder lokalen Agenturen organisiert.
  • Fortbewegung vor Ort
    Auf Boracay sind seit der Neuregulierung motorisierte Dreirad-Taxis und E-Trikes die wichtigsten Verkehrsmittel, dazu Shuttle-Angebote der Resorts. Der White Beach selbst ist weitgehend fußläufig; ein Spaziergang von Station 1 bis Station 3 dauert – inklusive Fotostopps – je nach Tempo etwa 45 bis 60 Minuten.
  • Öffnungszeiten
    Boracay White Beach ist als Naturstrand grundsätzlich jederzeit zugänglich. Einige Strandabschnitte können jedoch vorübergehend gesperrt werden, etwa bei starken Witterungsereignissen oder für Reinigungsaktionen. Restaurants, Bars und Wassersportanbieter haben jeweils eigene Öffnungszeiten, die saisonal variieren. Es empfiehlt sich, aktuelle Informationen unmittelbar bei Unterkünften oder der offiziellen Tourismusinformation von Boracay zu erfragen. Formulierungen wie „immer geöffnet“ können aufgrund von kurzfristigen Regelungen irreführend sein.
  • Eintritt
    Der Zugang zum Strand an sich ist nicht als „Eintritt“ kostenpflichtig. Für den Transfer zur Insel fallen aber verschiedene Gebühren an, etwa eine Terminalgebühr und eine Umwelt- bzw. Tourismusgebühr, die im lokalen Hafen von Caticlan erhoben wird. Die genauen Beträge werden von den Behörden regelmäßig angepasst und liegen nach Medienberichten und Angaben lokaler Tourismusstellen typischerweise im niedrigen einstelligen Euro-Bereich (in philippinischen Peso). Da Wechselkurse und Gebühren sich verändern können, ist eine tagesaktuelle Prüfung vor Reiseantritt sinnvoll. Zudem können Kosten für Bootstransfers und lokale Transportmittel hinzukommen.
  • Beste Reisezeit
    Die Philippinen liegen in den Tropen; Boracay hat ein warmes Klima mit einer ausgeprägten Trocken- und Regenzeit. Als günstig gilt traditionell die trockenere Saison etwa von Dezember bis April, wenn statistisch weniger Niederschlag fällt und die Luftfeuchtigkeit etwas niedriger ist. In dieser Zeit kann es allerdings sehr voll werden, insbesondere um Weihnachten, Neujahr, das chinesische Neujahrsfest und die Osterwoche. Die Nebensaison rund um Mai bis Juni sowie Teile des europäischen Herbstes bietet oft besseres Preis-Leistungs-Verhältnis, allerdings mit erhöhtem Risiko von Regen oder tropischen Stürmen. Informationen zu Taifunen und Wetterlagen sollten vor der Reise über seriöse Dienste und das Auswärtige Amt geprüft werden.
  • Umweltauflagen und Besucherbegrenzung
    Seit der Wiedereröffnung nach der Schließung 2018 gelten strikte Regeln. Die philippinische Regierung hat eine Obergrenze für die Zahl der gleichzeitig auf der Insel befindlichen Touristen definiert, und nur registrierte Unterkünfte dürfen Gäste aufnehmen. Laut Berichten von Reuters und BBC müssen Besucher, die über Land und See anreisen, häufig eine Buchungsbestätigung einer akkreditierten Unterkunft vorlegen, bevor sie auf die Insel übersetzen dürfen. Reisende aus Deutschland sollten diese Vorgabe bei der Planung berücksichtigen und Unterkünfte nicht erst in letzter Minute suchen.
  • Sprache
    Amtssprachen der Philippinen sind Filipino und Englisch. Auf Boracay ist Englisch im touristischen Alltag weit verbreitet; Personal in Hotels, Restaurants und bei Touranbietern spricht in der Regel gut verständliches Englisch. Deutschkenntnisse sind eher selten und beschränken sich punktuell auf größere Resorts. Für Reisende aus Deutschland genügt in der Regel solides Englisch, um sich zurechtzufinden; ein paar Höflichkeitsfloskeln auf Filipino werden jedoch geschätzt.
  • Zahlung, Währung und Trinkgeld
    Die Landeswährung ist der philippinische Peso (PHP). An den touristischen Zonen von Boracay White Beach werden internationale Kreditkarten (vor allem Visa und Mastercard) in vielen Hotels, Restaurants und Tauch- bzw. Tourenanbietern akzeptiert. Kleinere Läden, einfache Unterkünfte oder lokale Märkte bevorzugen jedoch Bargeld. Geldautomaten sind vorhanden, können aber zeitweise leer oder gestört sein. Daher empfiehlt sich, ausreichend Bargeld als Reserve mitzuführen. Die Bezahlung per Girocard (frühere EC-Karte) ist außerhalb des SEPA-Raums meist nicht möglich; deutsche Reisende sollten auf Kreditkarte und gegebenenfalls Reise-Debitkarten setzen. Mobile Payment wie Apple Pay oder Google Pay wird – wenn überhaupt – nur indirekt über Kreditkartenakzeptanz genutzt und ist nicht flächendeckend verbreitet.
  • Trinkgeld
    Trinkgeld ist auf den Philippinen nicht so stark institutionalisiert wie in einigen europäischen Ländern, wird aber gerade in touristischen Regionen erwartet und geschätzt. In Restaurants ist ein Aufschlag von rund 5–10 % der Rechnungssumme üblich, sofern nicht bereits eine Servicepauschale ausgewiesen ist. Zimmerpersonal in Hotels erhält oft kleinere Beträge pro Aufenthalt. Für Gepäckträger oder Bootscrews sind kleine Trinkgelder in bar angemessen. Zahlungen sollten möglichst in Peso erfolgen.
  • Kleiderordnung und Strandetikette
    Obwohl Boracay White Beach ein entspannter Strandort ist, gilt die philippinische Gesellschaft grundsätzlich als konservativ geprägt. Badekleidung ist am Strand und in Strandlokalen üblich; in Orten und Kirchen, bei Ämtern oder in einfachen Wohngebieten sollte man Schultern und Knie bedecken. Nacktbaden ist nicht akzeptiert. Die Behörden weisen zudem wiederholt darauf hin, dass Müll ordnungsgemäß entsorgt werden muss; Strandreinigungen und Verbote von Einwegplastik sind Teil der Auflagen. Reisende können einen Beitrag leisten, indem sie Mehrwegflaschen nutzen, Zigarettenstummel nicht im Sand zurücklassen und auf Sonnencremes achten, die als riffschonend deklariert sind.
  • Gesundheit und Sicherheit
    Für Reisen auf die Philippinen wird generell eine stabile Grundimpfung empfohlen; konkrete Hinweise können sich ändern. Deutsche Staatsbürger sollten aktuelle medizinische Empfehlungen – etwa zu Impfungen oder Dengue-Fieber – bei offiziellen Stellen und dem Auswärtigen Amt einsehen. Aufgrund der Entfernung ist eine Auslandskrankenversicherung mit Rücktransport sinnvoll. Am Strand selbst ist grundlegende Vorsicht angebracht: Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor, Kopfbedeckung und ausreichende Flüssigkeitszufuhr sind wichtig, da die Sonneneinstrahlung in Äquatornähe intensiver ist als in Mitteleuropa. Im Meer sollten lokale Hinweise zu Strömungen, Quallen oder Bootsstrecken beachtet werden.
  • Zeitzone und Kommunikation
    Die Philippinen liegen in der Zeitzone Philippine Time (UTC+8). Der Zeitunterschied zu Mitteleuropa beträgt damit in der Regel +7 Stunden gegenüber MEZ und +6 Stunden gegenüber MESZ. Mobilfunknetze sind auf Boracay grundsätzlich vorhanden, können aber je nach Anbieter und Lage schwanken. Viele Hotels, Cafés und Restaurants rund um White Beach Boracay bieten WLAN an. Für deutsche Reisende kann sich eine lokale SIM-Karte lohnen; entsprechende Angebote sind an Flughäfen und in Einkaufszentren erhältlich.
  • Einreisebestimmungen
    Rechtliche Rahmenbedingungen können sich ändern. Deutsche Staatsbürger sollten daher vor einer Reise auf die Philippinen unbedingt die aktuellen Einreise- und Visabestimmungen beim Auswärtigen Amt unter auswaertiges-amt.de prüfen. Dort finden sich auch Hinweise zu Sicherheitslage, Naturgefahren, Gesundheit und Zollbestimmungen. Innerhalb der Philippinen ist Boracay über Inlandsflüge und Fähren erreichbar; für Inlandsreisen können zusätzliche Anforderungen wie Registrierungen oder Umweltgebühren gelten.

Warum White Beach Boracay auf jede Boracay-Reise gehört

Wer nach Boracay reist, kommt am White Beach nicht vorbei – und das nicht nur, weil sich dort die meisten Unterkünfte und Angebote konzentrieren. Für viele Gäste aus Deutschland ist es der erste Kontakt mit dem tropischen Inselgefühl der Philippinen: barfuß im feinen Sand, der Blick aufs Meer, die Geräusche der Wellen und die Silhouetten der Auslegerboote am Horizont.

Tagsüber dominiert eine entspannte Strandatmosphäre. Familien mit Kindern nutzen das flache Wasser, Paare suchen sich Liegen im Schatten der Palmen, und Aktivurlauber brechen zu Schnorchelausflügen oder Segeltouren auf. Gegen Abend verlagert sich der Fokus auf den Sonnenuntergang: Entlang des Strands sammeln sich Menschen mit Kameras und Smartphones; viele Restaurants richten ihre Tische extra so aus, dass Gäste freie Sicht auf das Farbspiel am Himmel haben.

In der unmittelbaren Umgebung des White Beach Boracay finden sich weitere Ziele, die sich gut kombinieren lassen. An der Ostküste der Insel liegt etwa Bulabog Beach, der als Windsurf- und Kitesurf-Spot gilt und ein raueres Bild der Tropen zeigt. Kurztrips führen zu kleineren Stränden und Buchten der Nachbarinseln, während auf Boracay selbst Aussichtspunkte und Pfade ins Inselinnere einfache Möglichkeiten bieten, kurz dem Trubel zu entkommen.

Für Reisende aus der DACH-Region kann Boracay White Beach zudem eine interessante Ergänzung zu anderen Asienreisen sein. Wer beispielsweise ohnehin eine Rundreise durch die Philippinen plant – mit Stationen wie Cebu, Bohol oder Palawan – erlebt in Boracay eine andere Facette des Landes: weniger unberührt als einige Inseln, dafür mit einer Infrastruktur, die auch komfortorientierten Gästen entgegenkommt. Gleichzeitig macht die Geschichte der Schließung deutlich, wie wichtig verantwortungsbewusstes Reisen ist. Viele deutschsprachige Medien, darunter „Der Standard“ aus Österreich und die „Neue Zürcher Zeitung“, haben die Entwicklung Boracays als Beispiel in Berichten über Grenzen des Massentourismus aufgegriffen.

Bewusst und informiert zu reisen, bedeutet in diesem Kontext, auf lokale Regeln zu achten, umweltbewusste Anbieter zu wählen und den eigenen ökologischen Fußabdruck – etwa durch längere Aufenthalte statt häufiger Kurztrips – zu reflektieren. So kann Boracay White Beach auch in Zukunft ein Ort bleiben, an dem Naturerlebnis und touristische Nutzung in einem tragfähigen Gleichgewicht stehen.

Boracay White Beach in den sozialen Medien: Reaktionen, Trends und Eindrücke

In den sozialen Medien ist White Beach Boracay eines der dominierenden Bildmotive der Philippinen. Auf Plattformen wie Instagram, TikTok und YouTube finden sich tausende Beiträge mit Aufnahmen vom Sonnenuntergang, Drohnenflügen über die Bucht oder Zeitraffer-Videos der täglichen Strandreinigung. Für deutsche Reisende können diese Inhalte Inspiration sein – sie ersetzen aber keine seriösen Informationsquellen zu Sicherheit, Umweltauflagen oder Einreisebestimmungen. Eine gute Mischung aus offiziellen Stellen, Qualitätsmedien und persönlichen Eindrücken hilft, ein realistisches Bild zu gewinnen.

Häufige Fragen zu Boracay White Beach

Wo genau liegt Boracay White Beach?

Boracay White Beach liegt an der Westküste der kleinen Insel Boracay in der Provinz Aklan im Zentrum der Philippinen. Die Insel befindet sich etwa 300 km südlich der Hauptstadtregion Manila und ist über Inlandsflüge nach Caticlan oder Kalibo sowie anschließende Boots- und Landtransfers erreichbar.

Warum ist White Beach Boracay so berühmt?

White Beach Boracay ist vor allem wegen seines außergewöhnlich feinen, hellen Sandes, des türkisfarbenen, meist ruhigen Wassers und der spektakulären Sonnenuntergänge bekannt. Internationale und deutschsprachige Reisemedien haben den Strand regelmäßig als einen der schönsten in Südostasien porträtiert, wodurch er weltweit an Bekanntheit gewonnen hat.

Welche Auswirkungen hatte die zeitweise Schließung von Boracay?

Die rund sechsmonatige Schließung im Jahr 2018 diente dazu, Umweltprobleme wie illegale Abwassereinleitungen und Überlastung der Infrastruktur anzugehen. In dieser Zeit wurden Bauten zurückgebaut, Abwassersysteme verbessert und strengere Regeln für Bebauung, Besucherzahlen und Umweltschutz eingeführt. Seither gilt Boracay als Beispiel dafür, wie ein stark frequentiertes Reiseziel durch Regulierung nachhaltiger werden soll.

Wie lange sollte man als Reisender aus Deutschland für Boracay einplanen?

Aufgrund der langen Anreise lohnt es sich, mehrere Tage bis mindestens eine Woche auf Boracay zu bleiben, insbesondere wenn der Aufenthalt in eine größere Philippinen- oder Südostasienreise eingebettet ist. So bleibt ausreichend Zeit, Boracay White Beach zu genießen, Ausflüge in die Umgebung zu unternehmen und sich an Klima und Zeitverschiebung zu gewöhnen.

Ist Boracay White Beach auch für Familien geeignet?

Ja, viele Familien aus Europa und Asien reisen nach Boracay. Der Strand fällt an vielen Stellen flach ins Wasser ab, und das Meer ist durch die Lage an der Westseite häufig vergleichsweise ruhig. Dennoch sollten Kinder nur unter Aufsicht baden, da Wetter und Strömungen in den Tropen schnell wechseln können. Familienfreundliche Unterkünfte sowie Restaurants mit internationaler Küche sind an White Beach Boracay vorhanden.

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