Bombardier, Aktie

Bombardier Aktie: Kopf-an-Kopf-Rennen

28.02.2026 - 08:09:06 | boerse-global.de

Bombardier steigert Umsatz und Auslieferungen, bleibt trotzdem knapp hinter Gulfstream. Das Unternehmen setzt auf Expansion in Asien und profitiert vom starken Verteidigungsgeschäft.

Bombardier Aktie: Kopf-an-Kopf-Rennen - Foto: über boerse-global.de
Bombardier Aktie: Kopf-an-Kopf-Rennen - Foto: über boerse-global.de

Bombardier hat seine Position als weltweit zweitgrößter Hersteller von Geschäftsreiseflugzeugen im vergangenen Jahr gefestigt. Trotz eines verschärften Wettbewerbs mit dem US-Rivalen Gulfstream konnte das Unternehmen seinen Umsatz deutlich steigern. Während politische Handelskonflikte zuletzt den Takt vorgaben, rücken nun neue Wachstumsmärkte in den Fokus.

Zweikampf an der Weltspitze

Der aktuelle Bericht des Branchenverbands GAMA verdeutlicht die Dynamik im Sektor. Bombardier lieferte im Jahr 2025 insgesamt 157 Business-Jets aus und generierte damit einen Umsatz von 9,55 Milliarden US-Dollar. Im Vergleich zum Vorjahr, in dem 146 Flugzeuge für 7 Milliarden US-Dollar verkauft wurden, entspricht dies einem deutlichen Sprung bei der Profitabilität.

Dennoch bleibt der Wettbewerb intensiv: Der Konkurrent Gulfstream zog bei den Stückzahlen mit 158 Auslieferungen hauchdünn an Bombardier vorbei. Dank eines Abrechnungsvolumens von rund 11,5 Milliarden US-Dollar baute Gulfstream zudem seinen seit 2012 bestehenden Vorsprung beim Umsatz weiter aus. Insgesamt wuchs der globale Markt für Business-Jets im Jahr 2025 um 12 Prozent auf 854 Einheiten.

Politische Hürden und Expansion

Die positiven Auslieferungszahlen stehen im Kontext jüngster Handelsspannungen. US-Präsident Trump hatte mit Strafzöllen auf kanadische Flugzeuge gedroht, da sich die Zertifizierung von Gulfstream-Modellen in Kanada verzögerte. Diese Blockade ist mittlerweile gelöst: Die kanadische Behörde Transport Canada erteilte im Februar die Zulassungen für die Modelle G500 bis G800.

Für das zukünftige Wachstum setzt Bombardier-Chef Eric Martel verstärkt auf Asien. Vor allem Indien bietet durch den massiven Ausbau der Flughafeninfrastruktur großes Potenzial für den Absatz von Geschäftsreisejets. Aktuell sind dort bereits 60 Bombardier-Jets im Einsatz. Trotz dieser internationalen Ambitionen bleibt die USA der wichtigste Markt und steuert mehr als die Hälfte des Gesamtumsatzes bei.

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Defense-Sparte als Stütze

Neben dem zivilen Sektor gewinnt das Verteidigungsgeschäft an Bedeutung. Im Jahr 2025 erwirtschaftete Bombardier in diesem Bereich mehr als eine Milliarde US-Dollar durch Regierungsverträge. Eine Zusammenarbeit mit SAAB beim Bau von Kampfflugzeugen schloss Martel jedoch aus, da sich das Unternehmen konsequent auf Spezialmaschinen außerhalb des Segments für Jagdjets konzentriert.

An der Börse wird dieser Kurs honoriert: Die Aktie markierte gestern bei 277,78 CAD ein neues 52-Wochen-Hoch und verbuchte auf Jahressicht ein Plus von über 235 Prozent.

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