Boeing, Biman

Boeing: 3,7-Milliarden-Deal mit Biman Bangladesh

01.05.2026 - 03:24:36 | boerse-global.de

Boeing sichert sich mit 14 Maschinen den größten Auftrag aus Bangladesch und stärkt seine Position in Südasien gegen Airbus.

Boeing: 3,7-Milliarden-Deal mit Biman Bangladesh - Foto: über boerse-global.de
Boeing: 3,7-Milliarden-Deal mit Biman Bangladesh - Foto: über boerse-global.de

14 Flugzeuge für Südasien – Boeing verbucht seinen bisher größten Auftrag aus Bangladesch. Der nationale Carrier Biman Bangladesh Airlines setzt bei seiner Flottenmodernisierung künftig massiv auf US-Technik. Für den europäischen Rivalen Airbus bedeutet dieser Schritt einen strategischen Rückschlag in der Region.

Strategische Expansion in Südasien

Das vereinbarte Paket umfasst zehn 787 Dreamliner und vier Jets des Typs 737-8 MAX. Biman Bangladesh plant, vor allem die acht bestellten Maschinen der großen 787-10-Variante für hochfrequentierte Routen im Nahen Osten einzusetzen. Die zwei kleineren 787-9 sind derweil für den Ausbau des Langstreckennetzes nach Europa und Nordamerika vorgesehen.

Bisher betreibt die staatliche Airline bereits 14 Boeing-Flugzeuge. Mit den Neuzugängen will Konzernchef Kaizer Sohel Ahmed die operative Effizienz steigern und das internationale Netzwerk deutlich ausweiten. Der Deal unterstreicht die jüngste Dynamik in Boeings Verkehrsflugzeugsparte, die zuletzt auch Großaufträge aus Äthiopien vermelden konnte.

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Volle Auftragsbücher treffen auf operative Hürden

Der Auftrag hat laut Listenpreisen einen Wert von rund 3,7 Milliarden US-Dollar. Er füllt ein Auftragsbuch, das inzwischen auf ein Volumen von 695 Milliarden US-Dollar angewachsen ist. Die Aktie schloss am Donnerstag bei 195,14 Euro und notiert damit etwa vier Prozent über ihrem 50-Tage-Durchschnitt.

Trotz der prall gefüllten Orderlisten kämpft der Konzern mit dem freien Cashflow und anhaltenden Problemen in der Lieferkette. Analysten von Tigress Financial bleiben dennoch optimistisch. Sie verweisen auf einen jahrzehntelangen Superzyklus im Luftverkehr und bestätigen ihre Kaufempfehlung mit einem Kursziel von 295 US-Dollar.

Zertifizierungen und Lieferketten im Fokus

Parallel zum zivilen Geschäft meldet Boeing Fortschritte in der Raumfahrt und bei Frachtmaschinen. Die Kernstufe des Space Launch System (SLS) trieb die Artemis-II-Mondmission an. Im April schloss das Unternehmen zudem die Montage der ersten 777-8F ab, bei der nun Triebwerke und Systeme installiert werden.

Die kommenden Monate bleiben operativ anspruchsvoll. Das Management peilt für 2026 die Zertifizierung der Varianten 737-7 und 737-10 an. Erste Auslieferungen dieser Modelle sind für 2027 geplant. Ein zentraler Indikator für den Erfolg wird die Stabilisierung der Produktionsrate des 737-Programms bei 42 Maschinen pro Monat sein.

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