Boeing, Tonnen

Boeing: 20.000 Tonnen CO?-Zertifikate erworben

02.05.2026 - 15:24:58 | boerse-global.de

Boeing festigt mit Großaufträgen aus Asien und Investitionen in CO2-Entnahme die operative Wende. Analysten sehen Aufwärtspotenzial.

Boeing: 20.000 Tonnen CO?-Zertifikate erworben - Foto: über boerse-global.de
Boeing: 20.000 Tonnen CO?-Zertifikate erworben - Foto: über boerse-global.de

Boeing setzt auf eine Doppelstrategie aus industrieller Skalierung und ökologischem Umbau. Während neue Großaufträge die Auftragsbücher füllen, investiert der Konzern massiv in Technologien zur CO2-Entnahme. Der US-Flugzeugbauer versucht so, die operative Kehrtwende endgültig zu festigen.

Großaufträge aus Asien und Lateinamerika

Biman Bangladesh Airlines hat eine Bestellung über 14 Flugzeuge finalisiert. Der Deal hat einen Wert von rund 3,7 Milliarden US-Dollar. Er umfasst unter anderem acht Maschinen des Typs 787-10 Dreamliner sowie vier 737-8 MAX.

Parallel dazu treibt Copa Airlines ihre Expansion voran. Die Fluggesellschaft bestätigte eine Order über 40 Maschinen der 737-MAX-Reihe. Diese Flugzeuge sollen das Streckennetz auf insgesamt 88 Ziele erweitern. Die neuen Modelle versprechen eine deutlich höhere Treibstoffeffizienz im Vergleich zur Bestandsflotte.

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Stabilisierung der Produktion und Finanzen

Im ersten Quartal stieg der Umsatz um 14 Prozent auf 22,22 Milliarden US-Dollar. Der Mittelabfluss verringerte sich derweil auf 1,45 Milliarden US-Dollar. Analysten werten dies als Zeichen einer langsamen, aber stetigen Stabilisierung des operativen Geschäfts.

Für das gesamte Geschäftsjahr rechnet das Management mit einem positiven freien Cashflow von bis zu drei Milliarden US-Dollar. Die Produktion der 737 MAX hat sich bei etwa 42 Einheiten pro Monat eingependelt. Bis zum Jahr 2026 strebt der Konzern eine Auslieferung von 508 Flugzeugen an.

Strategische Investition in CO2-Entnahme

Um die Umweltauswirkungen von Geschäftsreisen zu adressieren, hat Boeing Zertifikate für die Entnahme von 20.000 Tonnen Kohlendioxid erworben. Dabei kommen Technologien wie Pflanzenkohle und beschleunigte Gesteinsverwitterung zum Einsatz. Das Gesamtvolumen solcher Zertifikate im Portfolio des Unternehmens steigt damit auf 100,000 Tonnen.

Die Investmentbank Bank of America bestätigt ihre Kaufempfehlung für die Aktie und setzt ein Kursziel von 270 US-Dollar. Das durchschnittliche Kursziel der Analysten liegt mit rund 260 US-Dollar etwas darunter. Indes stieg das Short-Interest im April um fast 16 Prozent. Ob Boeing die ehrgeizigen Lieferziele für 2026 tatsächlich erreicht, bleibt die entscheidende Kennzahl für den weiteren Kursverlauf.

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