Boeing, Deliveries

Boeing: 143 Deliveries übertreffen Airbus

27.04.2026 - 03:50:11 | boerse-global.de

Boeing liefert im ersten Quartal 2026 mehr Flugzeuge aus als Airbus und übertrifft die Analystenerwartungen beim Quartalsverlust deutlich.

Boeing: 143 Deliveries übertreffen Airbus - Foto: über boerse-global.de
Boeing: 143 Deliveries übertreffen Airbus - Foto: über boerse-global.de

143 ausgelieferte Flugzeuge gegen 114 — Boeing hat Airbus im ersten Quartal 2026 bei den Auslieferungen übertroffen. Das ist das erste Mal seit 2018/2019, dass der amerikanische Hersteller in einem Quartal die Nase vorn hat. Der Kurs reagierte mit einem Intraday-Plus von fünf Prozent.

Zahlen besser als erwartet

Der Umsatz stieg um 14 Prozent auf 22,2 Milliarden Dollar. Der Kernverlust lag bei 0,20 Dollar je Aktie — deutlich besser als die von Analysten erwarteten 0,68 Dollar Verlust. Das Auftragspolster kletterte auf einen Rekordwert von 695 Milliarden Dollar und signalisiert anhaltend starke Langfristnachfrage.

Der operative Cashflow blieb mit minus 0,2 Milliarden Dollar knapp im negativen Bereich. Die Schuldenlast von 47,2 Milliarden Dollar bleibt eine zentrale Baustelle — Dividendenzahlungen hat Boeing bislang nicht wieder aufgenommen.

Produktion zieht an, aber 777X bereitet Sorgen

Beim 737 MAX läuft die Hochfahrstrategie. Aktuell produziert Boeing 42 Maschinen pro Monat, nach dem Ende der FAA-Produktionsbeschränkungen. Im Sommer soll die Rate auf 47 steigen, bis Jahresende auf 53 Maschinen monatlich.

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Ein weiterer Meilenstein: Ende April rollte in Everett die erste 777-8F Frachtmaschine aus der Halle. Das Modell soll 30 Prozent weniger Treibstoff verbrauchen und ist für die Indienststellung 2028/2029 vorgesehen. Schlüsselkunden sind bereits gesichert.

Weniger erfreulich ist die Lage beim 777X-Passagierprogramm. Rund 30 bereits gebaute 777-9-Maschinen müssen nachgerüstet werden, um neue Zertifizierungsstandards zu erfüllen. Die ersten Auslieferungen verschieben sich damit auf 2027.

Aufträge und Kurs

Im ersten Quartal verzeichnete Boeing 140 Nettobestellungen — darunter 30 Maschinen vom Typ 787-10 von Delta und 20 Boeing 737-8 von Air India. Das zeigt: Die Nachfrage ist robust, auch wenn die operative Wende noch nicht abgeschlossen ist.

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Die Aktie notiert aktuell bei rund 198 Euro und liegt damit rund sieben Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch von 214 Euro. Seit Jahresbeginn ist der Kurs kaum bewegt, auf Sicht von zwölf Monaten steht ein Plus von gut 24 Prozent. Ob Boeing das Momentum aus dem starken Quartalsbericht nutzen kann, hängt maßgeblich davon ab, wie schnell die Produktionsraten tatsächlich steigen — und ob die 777X-Verzögerungen nicht weiter ausufern.

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