BMW, Aktie

BMW Aktie: Rückruf überschattet Zukunftspläne

28.02.2026 - 03:49:24 | boerse-global.de

Der Automobilkonzern muss über 337.000 Fahrzeuge wegen Brandgefahr zurückrufen, während er gleichzeitig die Produktion automatisiert und die Batterie-Kooperation mit CATL vertieft.

BMW Aktie: Rückruf überschattet Zukunftspläne - Foto: über boerse-global.de
BMW Aktie: Rückruf überschattet Zukunftspläne - Foto: über boerse-global.de

BMW muss weltweit über 337.000 Fahrzeuge zurückrufen – Brandgefahr wegen fehlerhafter Kabelverlegung. Gleichzeitig forciert der Konzern die Automatisierung seiner Werke und stärkt strategische Partnerschaften für die Elektromobilität. Ein Spannungsfeld zwischen operativen Problemen und Zukunftsinvestitionen.

Brandrisiko zwingt zu umfangreicher Rückrufaktion

Der Münchner Automobilhersteller hat eine weltweite Rückrufaktion für 337.374 Fahrzeuge eingeleitet, davon 29.441 in Deutschland. Betroffen sind die Modelle i5, 7er, M5, 5er und i7, die zwischen Juni 2022 und Dezember 2025 produziert wurden.

Das Problem: Ein Cockpit-Kabelbaum wurde fehlerhaft verlegt. Beim Austausch des Mikrofilters kann es laut Kraftfahrt-Bundesamt zu Beschädigungen der Kabel kommen. Im schlimmsten Fall droht ein Kurzschluss mit Rauchentwicklung und Brand. BMW betont, dass bisher keine Unfälle bekannt seien. In den Werkstätten wird die Kabelverlegung überprüft und bei Bedarf korrigiert.

Humanoide Roboter für die Produktion

Parallel modernisiert BMW seine Fertigungsabläufe. Im Werk Leipzig testet der Konzern humanoide Roboter des Herstellers Hexagon. Nach ersten Versuchen im Dezember soll im Sommer 2026 ein Pilotprojekt mit einer kleinen Anzahl der Maschinen starten.

Die 1,65 Meter großen und 60 Kilogramm schweren Roboter bewegen sich auf Rollen. Ihr Einsatzgebiet: Batteriefertigung und Komponentenproduktion, insbesondere für unangenehme oder gefährliche Arbeiten. Ein Stellenabbau sei durch die Automatisierung nicht geplant, heißt es vom Unternehmen.

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Strategische Partnerschaft mit CATL ausgebaut

Auf strategischer Ebene vertieft BMW die Zusammenarbeit mit dem chinesischen Batteriehersteller CATL. Am 25. Februar unterzeichneten beide Partner eine Absichtserklärung für Pilotprojekte zum grenzüberschreitenden Datenaustausch und zur CO2-Bilanzierung von Batterien. Die Kooperation läuft über das Catena-X-Netzwerk und bereitet BMW auf den ab 2027 verpflichtenden EU-Batteriepass vor, der vollständige Transparenz über den Lebenszyklus von Batterien vorschreib.

Zudem erhielt der scheidende Vorstandschef Oliver Zipse die Auszeichnung „World Car Person of the Year 2026" von 98 Automobiljournalisten aus 33 Ländern. Gewürdigt wurde sein technologieoffener Kurs bei Antriebsarten und die Weichenstellung für die künftige Fahrzeuggeneration. Im Mai 2026 übernimmt der bisherige Produktionsvorstand Milan Nedeljkovic die Führung des Konzerns.

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