BMW, Aktie

BMW Aktie: Elektroauto-Bestellungen um 60 Prozent

14.05.2026 - 00:43:42 | boerse-global.de

Milan Nedeljkovi? wird neuer BMW-Chef und erbt ein profitables Unternehmen mit Herausforderungen in China und bei der E-Mobilität.

BMW Aktie: Elektroauto-Bestellungen um 60 Prozent - Foto: über boerse-global.de
BMW Aktie: Elektroauto-Bestellungen um 60 Prozent - Foto: über boerse-global.de

Oliver Zipse übergibt bei BMW das Lenkrad. Nach mehr als drei Jahrzehnten im Konzern räumt der Vorstandschef auf der Hauptversammlung in München seinen Posten. Sein Nachfolger Milan Nedeljkovi? erbt ein profitables Geschäft. Er steht allerdings vor einer teuren Transformation.

Der neue Mann an der Spitze

Nedeljkovi? kennt das Unternehmen genau. Der bisherige Produktionsvorstand übernimmt nun die Führung bis 2031. Er muss die Rendite stabilisieren und Investoren den Spagat zwischen Verbrennern, Software und Elektromobilität beweisen. Zipse hinterlässt ihm dafür ein solides Polster. Im vergangenen Jahr erwirtschaftete der Autobauer einen Vorsteuergewinn von über zehn Milliarden Euro.

Starke Aufträge in Europa, Gegenwind in China

Der Blick auf das abgelaufene Quartal zeigt ein gemischtes Bild. Der Umsatz fiel auf rund 31 Milliarden Euro. Der Vorsteuergewinn lag mit 2,3 Milliarden Euro leicht über den Erwartungen der Analysten. Die operative Marge im Autogeschäft erreichte exakt fünf Prozent. Das ist weniger als im Vorjahr, übertrifft aber die Prognosen.

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Zölle drückten die Profitabilität um mehr als einen Prozentpunkt. Regional klafft die Entwicklung weit auseinander. In Europa verzeichneten die Münchner im ersten Quartal einen Rekord beim Auftragseingang. Bei reinen Elektroautos stiegen die Bestellungen um über 60 Prozent. In China schrumpft der Gesamtmarkt indes weiter. BMW schlägt sich dort laut Unternehmensangaben besser als die Konkurrenz.

Umbau der Aktienstruktur

Auf der Hauptversammlung steht neben dem Chefwechsel ein struktureller Umbau auf der Agenda. Eine gesonderte Versammlung der Vorzugsaktionäre soll über die Umwandlung sämtlicher Vorzugsaktien in Stammaktien abstimmen. Parallel rückt Michael Nikolaides auf den Posten des Strategiechefs.

An der Börse reagieren Anleger gelassen auf die Personalien. Die BMW-Aktie pendelt am Mittwoch kaum verändert um die Marke von 81 Euro. Seit Jahresbeginn steht allerdings ein Minus von rund 15 Prozent auf der Kurstafel. Das Papier notiert weiterhin unter der 200-Tage-Linie.

Für das Gesamtjahr 2026 hält das Management an seinen Zielen fest. Der Autobauer rechnet im Kerngeschäft weiterhin mit einer operativen Marge zwischen vier und sechs Prozent. Nedeljkovi? muss nun beweisen, dass er diese Profitabilität auch unter schwierigen Marktbedingungen in Asien verteidigen kann.

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