BMW Aktie: Durchbruch im Zoll-Streit?
26.02.2026 - 05:43:14 | boerse-global.deDie Münchner verhandeln mit Brüssel über einen Ausweg aus der Zoll-Falle. Nach dem Deal von Volkswagen könnten nun auch BMWs chinesische Mini-Stromer von den EU-Strafzöllen befreit werden – gegen einen garantierten Mindestpreis.
Konkret geht es um die Elektromodelle Mini Cooper und Mini Aceman, die BMW in China fertigen lässt. Seit Oktober 2024 schlagen auf diese Fahrzeuge saftige 20,7 Prozent EU-Zölle zu Buche – eine Folge der Anti-Subventions-Untersuchung der Europäischen Kommission gegen chinesische E-Autos. Für BMW ein echter Kostentreiber, der die Wettbewerbsfähigkeit der britischen Traditionsmarke in Europa massiv belastet.
Volkswagen als Blaupause
Anfang Februar gelang Volkswagen der Befreiungsschlag: Die EU gewährte dem Konzern für den vollelektrischen Tavascan SUV Coupé seiner Marke SEAT/Cupra eine Zoll-Ausnahme. Die Lösung: Volkswagen verpflichtet sich zu Mindestpreisen beim Import, die EU streicht dafür die Strafzölle. Nach monatelangen Verhandlungen ein Kompromiss, der beiden Seiten entgegenkommt.
Genau dieses Modell schwebt nun auch BMW vor. Laut Handelsblatt stehen die Münchner kurz vor einer Einigung mit der Kommission. Zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen bestätigten die laufenden Gespräche über eine Mindestpreis-Regelung. BMW selbst wollte sich auf Anfrage nicht zu den Verhandlungen äußern, auch die EU-Kommission hielt sich bedeckt.
Paralleler juristischer Kampf
Gleichzeitig fechten die Bayern die Zölle auch auf dem Rechtsweg an – gemeinsam mit anderen Herstellern. Eine Doppelstrategie, die Sinn ergibt: Sollte die politische Lösung scheitern, bleibt der juristische Weg offen.
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Die Bedeutung des chinesischen Marktes für BMW zeigt sich nicht nur in der Mini-Produktion. Erst im April 2025 kündigte der Konzern an, KI-Technologie des chinesischen Startups DeepSeek in seine neuesten China-Modelle zu integrieren. Zuvor hatte man bereits mit Alibaba eine strategische Kooperation zu KI-Sprachmodellen besiegelt.
Diese Woche reiste BMW-Chef als Teil einer rund 30-köpfigen Wirtschaftsdelegation mit Bundeskanzler Friedrich Merz nach Peking. Die Botschaft: Deutschland braucht China – und umgekehrt. Mit einem bilateralen Handelsvolumen von 292 Milliarden Dollar in 2025 ist China Deutschlands größter Handelspartner. Für BMW steht viel auf dem Spiel.
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