BMW, Europa

BMW: 50.000 iX3-Bestellungen in Europa

30.04.2026 - 15:48:55 | boerse-global.de

BMW-Aktie verliert 20 Prozent seit Jahresstart. Vor der Bilanzvorlage am 6. Mai belasten sinkende China-Verkäufe und Menschenrechtsvorwürfe in der Lieferkette.

BMW: 50.000 iX3-Bestellungen in Europa - Foto: über boerse-global.de
BMW: 50.000 iX3-Bestellungen in Europa - Foto: über boerse-global.de

Bei BMW häufen sich die Baustellen. Der Autobauer kämpft mit sinkenden Verkaufszahlen in China und einem Einbruch bei Elektroautos. Pünktlich zur Hauptversammlung rücken nun kritische Aktionäre das Thema Menschenrechte in den Fokus.

An der Börse spiegelt sich diese Gemengelage wider. Die BMW-Aktie notiert aktuell bei rund 76,74 Euro. Seit Jahresbeginn hat das Papier damit glatt 20 Prozent an Wert verloren.

Der Kurs pendelt spürbar unter der 50-Tage-Linie. Fällt der Wert unter die charttechnische Unterstützung bei 70 Euro, drohen weitere Verkäufe.

ESG-Kritik und Lieferketten

Für die Hauptversammlung am 13. Mai haben Aktionärsgruppen Gegenanträge gestellt. Sie nehmen die Beschaffung von Kobalt für Hochvolt-Batterien ins Visier. Das Material stammt aus der Demokratischen Republik Kongo. BMW bezieht es über den Minenbetreiber CMOC Group.

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Die Kritiker werfen dem Konzern indirekte Verbindungen zu Menschenrechtsverletzungen vor. Sie fordern vom Vorstand strengere Kontrollen nach dem Lieferkettengesetz. Solche ESG-Risiken schrecken oft institutionelle Investoren ab.

Schwache Absatzzahlen

Operativ lieferte das erste Quartal bereits einen Vorgeschmack. Die weltweiten Auslieferungen sanken um 3,5 Prozent auf rund 565.000 Fahrzeuge. Die Details:

  • China: Auf dem wichtigsten Einzelmarkt brach der Absatz um 10 Prozent ein.
  • Deutschland: Hier verzeichnete der Konzern ein Plus von fast 11 Prozent.
  • Elektroautos: Die Verkäufe reiner Stromer fielen um gut 20 Prozent.

Ausblick auf die Quartalszahlen

Am 6. Mai präsentiert das Management die vollständige Bilanz. Analysten erwarten einen deutlichen Gewinnrückgang. Der Konsens rechnet mit einem Ertrag von 2,70 Euro je Aktie. Im Vorjahr standen hier noch 3,38 Euro in den Büchern.

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