Bloom, Energy

Bloom Energy: Guidance auf 3,8 Milliarden erhöht

01.05.2026 - 20:33:39 | boerse-global.de

Bloom Energy übertrifft Erwartungen mit Rekordumsatz und Gewinn. KI-Rechenzentren treiben die Nachfrage nach Brennstoffzellen an.

Bloom Energy: Guidance auf 3,8 Milliarden erhöht - Foto: über boerse-global.de
Bloom Energy: Guidance auf 3,8 Milliarden erhöht - Foto: über boerse-global.de

Bloom Energy hat im ersten Quartal 2026 alle Erwartungen übertroffen. Der Hersteller von Festoxid-Brennstoffzellen meldete am 28. April Rekordzahlen und hob seine Jahresziele deutlich an. Der Kurs schoss daraufhin auf ein Allzeithoch von 290,50 Dollar.

Zahlen, die für sich sprechen

Der Umsatz kletterte um 130 Prozent auf 751 Millionen Dollar. Besonders das Produktgeschäft zog an: plus 208 Prozent auf 653 Millionen Dollar. Unter dem Strich stand ein GAAP-Nettogewinn von 70,7 Millionen Dollar — nach einem Verlust von knapp 24 Millionen Dollar im Vorjahreszeitraum.

Die Bruttomarge verbesserte sich auf 30 Prozent nach GAAP. Das bereinigte Ergebnis je Aktie lag bei 0,44 Dollar und übertraf die Konsensschätzungen deutlich. Operativer Cashflow: positiv mit 73,6 Millionen Dollar, nachdem das Unternehmen ein Jahr zuvor noch Geld verbrannt hatte.

Jahresziel kräftig angehoben

Das Management erhöhte die Prognose für das Gesamtjahr 2026 spürbar. Der erwartete Umsatz liegt nun zwischen 3,4 und 3,8 Milliarden Dollar — rund 80 Prozent mehr als 2025. Bisher hatte Bloom Energy etwa 60 Prozent Wachstum in Aussicht gestellt.

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Das bereinigte Ergebnis je Aktie soll zwischen 1,85 und 2,25 Dollar landen. Die bereinigte Bruttomarge peilt rund 34 Prozent an.

KI-Rechenzentren als Wachstumsmotor

Hinter dem Wachstum steckt ein struktureller Trend. Hyperscaler brauchen zuverlässige, dezentrale Stromversorgung — und das schnell. Klassische Stromnetze kommen an ihre Kapazitätsgrenzen. Bloom Energys Brennstoffzellen lassen sich flexibel skalieren und unabhängig vom öffentlichen Netz betreiben. Das macht sie attraktiv für KI-Infrastruktur.

Jüngst wurde eine erweiterte Partnerschaft mit Oracle bekannt. Für das Rechenzentrum-Projekt "Project Jupiter" in New Mexico plant Oracle gemeinsam mit BorderPlex Digital Assets den Einsatz von bis zu 2,45 Gigawatt Bloom-Brennstoffzellen. Damit ersetzen sie herkömmliche Gasturbinen und Dieselgeneratoren. Der Ausstoß von Stickoxiden und der Wasserverbrauch sollen deutlich sinken.

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Bewertung als Risikofaktor

Mehrere Analysehäuser haben ihre Kursziele nach oben angepasst. Allerdings handelt die Aktie inzwischen beim rund 135-fachen des erwarteten Gewinns für 2026. Das preist ein nahezu fehlerlos ausgeführtes Wachstumsszenario ein.

Kein Wunder, dass Marktbeobachter auf das institutionelle Anlegerverhalten schauen. Die Fähigkeit, den bestehenden Auftragsbestand zügig in Erträge umzuwandeln, wird darüber entscheiden, ob die aktuelle Bewertung zu rechtfertigen ist. Die nächste Bewährungsprobe liefern die Zahlen zum zweiten Quartal.

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