Block Aktie: 240 Millionen für DoJ-Einigung zurückgestellt
16.05.2026 - 03:15:46 | boerse-global.deBlock eint starkes Wachstum und rechtliche Unsicherheit. Der Fintech-Konzern legte 240 Millionen Dollar für eine mögliche Einigung mit dem US-Justizministerium (DoJ) zurück. Die Behörde prüft Vorwürfe aus einem Leerverkäufer-Report von 2023.
Block bestreitet die Grundlage der DoJ-Bewertung. Im April reichte das Unternehmen einen Gegenvorschlag ein. Die Gespräche laufen noch.
SEC-Verfahren eingestellt
Die DoJ-Untersuchung betrifft angebliche Compliance-Lücken bei der Bezahlplattform Cash App. In einem separaten Verfahren hatte die Börsenaufsicht SEC ihre Prüfung bereits im März abgeschlossen. Sie will keine Maßnahmen empfehlen.
Für Block ist das ein Teilerfolg. Der Fall DoJ wiegt schwerer. 240 Millionen Dollar Rückstellung – das entspricht fast einem Drittel des Quartalsgewinns. Ob die Summe ausreicht, ist offen.
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Starke Zahlen, höhere Prognose
Die operative Entwicklung zeigt in eine andere Richtung. Im ersten Quartal 2026 stieg der Bruttogewinn um 27 Prozent auf 2,91 Milliarden Dollar. Das bereinigte operative Ergebnis legte um 56 Prozent auf 728 Millionen Dollar zu. Der Gewinn je Aktie wuchs auf 0,85 Dollar – 52 Prozent mehr als im Vorjahr.
Block hob daraufhin die Jahresprognose an. Der Konzern erwartet nun einen Bruttogewinn von 12,33 Milliarden Dollar und ein bereinigtes operatives Ergebnis von 3,34 Milliarden Dollar. Das entspricht einer Marge von 27 Prozent.
Cash App war der Treiber. Der Bereich steigerte den Bruttogewinn um 38 Prozent. Auch Square wuchs: Das Zahlungsvolumen stieg um 13 Prozent, vor allem bei Gastronomie und Mittelstandskunden.
Kurs reagiert verhalten
Die Aktie notierte am Freitag bei 60,55 Euro – ein Minus von 0,5 Prozent. Auf Wochensicht verlor das Papier 4,5 Prozent. Die rechtliche Unsicherheit dürfte belasten. Auf Jahressicht steht immer noch ein Plus von knapp 19 Prozent.
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Die Analysten von Bank of America bleiben positiv. Sie verweisen auf steigende Cash-App-Nutzung und Effizienzgewinne durch KI.
Ob der DoJ-Vergleich gelingt, wird die Aktie in den kommenden Wochen bewegen. Die Substanz stimmt – das Risiko bleibt.
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