Blackwired, KI-Threat-Intelligence

Blackwired bringt KI-Threat-Intelligence mit NTT nach Japan

08.03.2026 - 00:00:04 | boerse-global.de

Die strategische Partnerschaft führt die KI-Plattform ThirdWatch in Japan ein, um Cyberangriffe bereits in der Planungsphase zu erkennen und proaktiven Schutz zu bieten.

Blackwired bringt KI-Threat-Intelligence mit NTT nach Japan - Foto: über boerse-global.de
Blackwired bringt KI-Threat-Intelligence mit NTT nach Japan - Foto: über boerse-global.de

Die japanische Cybersicherheitslandschaft erhält ein neues Frühwarnsystem. Der globale Threat-Intelligence-Anbieter Blackwired startet eine strategische Partnerschaft mit NTT Security Japan. Kern ist die Markteinführung der KI-gestützten Plattform ThirdWatch, die Angriffe schon in der Planungsphase erkennen soll.

Strategische Allianz für proaktiven Schutz

Die am 6. März 2026 bestätigte Vereinbarung ist Blackwireds erster offizieller Partnerschaftsvertrag in Japan. NTT Security Japan, ein Tochterunternehmen des Telekom-Riesen NTT mit über 20 Jahren Erfahrung, wird die ThirdWatch-Plattform in sein Portfolio für Security Operations Center (SOC) und Managed Services integrieren. Das Ziel: Kunden weg von reaktiven Alarm-Systemen hin zu vorausschauender Risikominimierung führen.

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Der Markteintritt kommt zur rechten Zeit. Die Sicherheit komplexer Lieferketten in der Asien-Pazifik-Region stellt Unternehmen vor wachsende Herausforderungen. Besonders im Fokus stehen Behörden, große Konzerne und spezialisierte Cyberabwehr-Dienstleister, die oft unter fragmentierter Sichtbarkeit in ihren digitalen Ökosystemen leiden. Durch die Integration von Blackwireds Intelligence will NTT Security Japan seinen Kunden deutlich frühere Erkennung und beschleunigte Reaktionsoptionen bieten – lange bevor ein Angriff eskaliert.

Drei-Dimensionen-Ansatz gegen staatliche Hacker

Technisches Herzstück ist die bereits Ende 2024 gestartete und im November 2025 deutlich erweiterte ThirdWatch-Plattform. Sie wird als Direct Threat Intelligence (DTI)-Lösung vermarktet. Ihre KI verfolgt und analysiert in Echtzeit die Aktivitäten staatlich unterstützter Angreifer und hochprofessioneller Cyberkrimineller.

Die Plattform sammelt kontinuierlich Daten aus geschlossenen Communities, dem Dark Web und anderen schwer zugänglichen Quellen. Eine proprietäre 3D-Threat-Visualisierung übersetzt diese Rohdaten in eine interaktive Landkarte laufender Kampagnen, Angriffsvektoren und Erkundungsaktivitäten. Das entscheidende Werkzeug ist jedoch das Aim-Ready-Fire (ARFi)-Framework. Diese Analysemethode bewertet Absicht, Vorbereitungsphasen und potenzielle Auswirkung bösartiger Kampagnen. So können Unternehmen intuitiv erkennen, welche Bedrohungen gezielt ihr eigenes Netzwerk oder kritische Partner ins Visier nehmen.

Paradigmenwechsel: Von der Reaktion zur Vorhersage

Die Philosophie hinter der Partnerschaft ist ein grundlegender Wandel. Herkömmliche Tools wie Firewalls oder Endpoint Detection melden Eindringlinge oft erst, wenn es zu spät ist. ThirdWatch soll dagegen als Frühwarnsystem fungieren, das bereits die Erkundung und Vorbereitung von Angriffen aufdeckt – jene kritischen Frühphasen, die konventionelle Systeme häufig übersehen.

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„Auf Alarme nach einem erfolgreichen Einbruch zu warten, ist keine tragfähige Strategie mehr“, betont Blackwired-CEO Jeremy Samide. Vorausschauende Sichtbarkeit sei essenziell, um Risiken wie Diebstahl geistigen Eigentums, massive Datenverluste oder teure Betriebsunterbrechungen zu minimieren. Wer böswillige Absichten bereits in der Aufklärungsphase identifiziere, könne Bedrohungen neutralisieren, bevor sie zu einem vollwertigen Netzwerk-Kompromiss führen.

Sicherheit für das gesamte digitale Ökosystem

Die Markteinführung unterstreicht einen breiteren Branchentrend hin zu kontinuierlicher Überwachung und Management der externen Angriffsfläche. Moderne Unternehmen sind durch Cloud-Dienste, Remote-Mitarbeiter und vernetzte Lieferketten verwundbar geworden – das traditionelle Netzwerk-Perimeter hat sich aufgelöst.

Hier setzt ThirdWatch an. Die Plattform bewertet Cyberrisiken, die direkt mit Lieferanten und Partnern verbunden sind. Sie generiert Intelligence, die hilft, das gesamte digitale Ökosystem zu sichern. Diese umfassende Sichtbarkeit stellt sicher, dass ein Unternehmen nicht über eine schlecht gesicherte Tochtergesellschaft oder einen anfälligen Zulieferer kompromittiert wird.

Die Einführung der Plattform in Japan beginnt umgehend. Der Erfolg dieser Partnerschaft könnte ein Signal für andere globale Sicherheitsdienstleister sein, ähnliche Integrationen mit spezialisierten Threat-Intelligence-Plattformen zu suchen. Denn eines ist klar: Während Cyberkriminelle zunehmend KI für ihre Angriffe nutzen, wird die Nachfrage nach vorausschauenden, automatisierten und visuell intuitiven Abwehrmechanismen weiter rasant steigen.

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