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Blackrock TCP Capital Aktie: Schwere Vorwürfe

23.02.2026 - 23:42:49 | boerse-global.de

Blackrock TCP Capital sieht sich mit Sammelklagen wegen mutmaßlichen Wertpapierbetrugs konfrontiert, nachdem der Portfoliowert um 19% einbrach und die Kreditwürdigkeit herabgestuft wurde.

Gegen Blackrock TCP Capital zieht rechtliches Ungemach auf. Mehrere US-Kanzleien haben Sammelklagen wegen mutmaßlichem Wertpapierbetrug eingereicht und werfen dem Unternehmen vor, Anleger über den wahren Zustand des Portfolios getäuscht zu haben. Im Kern geht es um die Frage, ob Verluste systematisch verschleiert und Bewertungen künstlich hochgehalten wurden.

Die Kläger behaupten, dass das Unternehmen im Zeitraum zwischen November 2024 und Januar 2026 unzutreffende Informationen über die Restrukturierung seines Portfolios bereitgestellt hat. Konkret wird vorgeworfen, dass nicht realisierte Verluste unzureichend offengelegt wurden, was zu einem künstlich aufgeblähten Nettoinventarwert (NAV) führte. Investoren, die in diesem Zeitraum geschädigt wurden, haben nun bis zum 6. April 2026 Zeit, sich als Hauptkläger zu melden.

Dramatischer Einbruch des Portfoliowerts

Dieser juristische Druck ist die Folge einer bereits im Januar veröffentlichten negativen Überraschung: Das Unternehmen musste einen vorläufigen Rückgang des NAV um rund 19 Prozent einräumen. Der Wert pro Aktie brach von 8,71 US-Dollar im Vorquartal auf geschätzte 7,05 bis 7,09 US-Dollar ein. Wie konnte es zu einer derart massiven Fehleinschätzung der Portfolioqualität kommen?

Die Ratingagentur KBRA reagierte prompt auf die finanzielle Eintrübung und senkte die Kreditwürdigkeit Ende Januar von BBB- auf BB+. Damit verliert das Unternehmen sein Investment-Grade-Rating. Die Analysten begründeten diesen Schritt mit dem schwindenden NAV sowie einem besorgniserregenden Anstieg der notleidenden Kredite, die mittlerweile rund 9,6 Prozent des Portfolios ausmachen.

Die Marktreaktion war entsprechend deutlich: Die Aktie markierte am heutigen Montag mit 3,81 Euro ein neues 52-Wochen-Tief, was einem Minus von über 23 Prozent innerhalb der letzten 30 Tage entspricht.

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Fokus auf den 27. Februar

Anleger warten nun gespannt auf den kommenden Freitag, den 27. Februar 2026. Vor Börseneröffnung wird das Unternehmen die finalen Zahlen für das vierte Quartal sowie das gesamte Geschäftsjahr 2025 präsentieren.

In einer anschließenden Telefonkonferenz um 12:00 Uhr Eastern Time muss das Management Farbe bekennen. Die Investoren erwarten detaillierte Erklärungen zu den massiven Portfolioproblemen und eine Stellungnahme zu den rechtlichen Vorwürfen, die das Unternehmen derzeit massiv belasten.

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