Blackrock, TCP

Blackrock TCP Capital Aktie: Klagefrist naht

11.03.2026 - 05:38:04 | boerse-global.de

Aktionäre müssen bis zum 6. April 2026 Ansprüche anmelden. Der Vorwurf lautet, der Nettoinventarwert sei über Monate falsch dargestellt worden, was nach einem massiven Wertverfall publik wurde.

Blackrock TCP Capital Aktie: Klagefrist naht - Foto: über boerse-global.de
Blackrock TCP Capital Aktie: Klagefrist naht - Foto: über boerse-global.de

Aktionäre von Blackrock TCP Capital haben nur noch bis zum 6. April 2026 Zeit, einen Antrag als Hauptkläger in einer laufenden Sammelklage zu stellen. Im Zentrum der juristischen Auseinandersetzung steht der Vorwurf, dass das Unternehmen über Monate hinweg falsche Angaben zum Wert seines Portfolios gemacht hat. Ein überraschend deutlicher Rückgang des Nettoinventarwerts (NAV) Anfang des Jahres hatte die Anleger bereits verschreckt und den Kurs unter Druck gesetzt.

Vorwurf der künstlich aufgeblähten Werte

Die Klageschrift umfasst den Zeitraum vom 6. November 2024 bis zum 23. Januar 2026. Den Verantwortlichen wird vorgeworfen, wesentliche Informationen über die tatsächliche Qualität der Portfolio-Investments zurückgehalten zu haben. Konkret geht es darum, dass Beteiligungen angeblich nicht rechtzeitig oder sachgerecht bewertet wurden.

Zudem wird moniert, dass Bemühungen zur Umstrukturierung des Portfolios nicht den gewünschten Erfolg brachten, um Problemkredite zu stabilisieren. In der Folge seien nicht realisierte Verluste zu niedrig ausgewiesen und der Nettoinventarwert pro Aktie über den gesamten Zeitraum materiell zu hoch angegeben worden. Wurden die Risiken innerhalb des Portfolios also bewusst verschleiert? Die Kläger argumentieren, dass die Transparenz gegenüber den Investoren massiv gelitten habe.

Der NAV-Einbruch als Wendepunkt

Auslöser für die rechtlichen Schritte war eine Pflichtmitteilung an die US-Börsenaufsicht SEC vom 23. Januar 2026. Darin musste Blackrock TCP Capital einräumen, dass der geschätzte Nettoinventarwert pro Aktie zum Jahresende 2025 voraussichtlich nur noch zwischen 7,05 und 7,09 US-Dollar liegen würde.

Dies entsprach einem Einbruch von rund 19 Prozent im Vergleich zum Vorquartal, als noch ein Wert von 8,71 US-Dollar gemeldet worden war. Das Unternehmen begründete diesen Rückgang mit spezifischen Entwicklungen bei einzelnen Emittenten innerhalb des Portfolios. Die Börse reagierte prompt: Unmittelbar nach der Bekanntgabe verlor die Aktie an einem einzigen Handelstag rund 13 Prozent an Wert.

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Aktie auf neuem Tiefpunkt

Die negative Dynamik hat sich seitdem verfestigt. Am gestrigen Dienstag markierte das Papier mit einem Schlusskurs von 3,23 Euro ein neues 52-Wochen-Tief. Seit Jahresbeginn summiert sich das Minus damit bereits auf über 31 Prozent.

Für betroffene Anleger, die ihre Anteile im genannten Zeitraum erworben haben, bleibt nun das Fenster bis zum 6. April 2026 offen, um ihre Ansprüche im Rahmen der Sammelklage geltend zu machen. Bis zu diesem Datum müssen die entsprechenden Anträge bei den zuständigen Gerichten eingereicht sein.

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