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Blackrock Smaller: Aufwärtstrend gefestigt

03.03.2026 - 02:57:42 | boerse-global.de

Der britische Small-Cap-Fonds legte im Januar deutlich zu und übertraf seinen Vergleichsindex. Immobilien- und Konsumgüterwerte trieben die positive Entwicklung an.

Blackrock Smaller: Aufwärtstrend gefestigt - Foto: über boerse-global.de
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Der BlackRock Smaller Companies Trust konnte seine positive Entwicklung im Januar fortsetzen und legte deutlich zu. Der Nettoinventarwert (NAV) stieg im Verlauf des Monats um 6,2 Prozent auf 1.580,24 Pence je Anteil – und übertraf damit die Benchmark, den Deutsche Numis Smaller Companies plus AIM Index, der 4,9 Prozent zulegte.

Zum Monatsende notierte der Aktienkurs bei 1.372 Pence. Der Abschlag zum NAV belief sich auf 13,2 Prozent bei fairer Bewertung der Verbindlichkeiten. Das verwaltete Vermögen summierte sich auf 672,5 Millionen Pfund, während die Nettoverschuldung bei moderaten 4,9 Prozent der Assets lag.

Risikobereite Anleger kehren zurück

Der Januar brachte eine spürbare Verbesserung der Marktstimmung. Zyklische Sektoren gewannen überproportional, getrieben von robusten Wirtschaftsdaten aus Großbritannien. Die Inflation überraschte mit 3,37 Prozent auf der Oberseite, während das BIP-Wachstum im November die Erwartungen übertraf. Gleichzeitig zeigte sich der Arbeitsmarkt leicht abkühlend – ein tendenziell positives Signal für künftige Zinssenkungen.

Geopolitische Spannungen unterstützten die Rohstoffpreise. US-Aktionen in Venezuela und Unsicherheiten im Iran ließen die Ölnotierungen steigen, während Edelmetalle neue Rekordstände markierten. In diesem risikobereiten Umfeld legten britische Small- und Mid-Caps stärker zu als der FTSE 100.

Immobilien und Consumer Staples vorn

Die größte Einzelposition Great Portland Estates trug erheblich zur Performance bei. Das Unternehmen meldete eine starke Vermietungsdynamik, wobei neue Abschlüsse 9 Prozent über dem geschätzten Mietwert lagen. Trotz solider Fundamentaldaten handelt die Aktie mit rund 30 Prozent Abschlag zum NAV.

Greencore überzeugte mit einem positiven Quartalsbericht. Der Umsatz wuchs schneller als erwartet, gestützt durch Volumengewinne oberhalb des Gesamtmarkts. Das Unternehmen brachte 129 neue Produkte auf den Markt und integriert die kürzlich übernommene Bakkavor-Sparte. Oxford Biomedica erhielt ein Übernahmeangebot der schwedischen Beteiligungsgesellschaft EQT und legte daraufhin deutlich zu.

Auf der Verlustseite stand Craneware. Obwohl die Geschäftszahlen den Erwartungen entsprachen, belastete die anhaltend negative Stimmung gegenüber Softwareunternehmen, die als mögliche Verlierer der KI-Entwicklung gelten. Pollen Street gab ohne konkrete Nachrichtenlage nach.

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Sektorgewichtung bleibt defensiv

Industriewerte dominieren das Portfolio mit 31,1 Prozent, gefolgt von Finanzwerten mit 25,3 Prozent. Consumer Discretionary liegt bei 11,0 Prozent, Basismaterialien bei 8,3 Prozent. Die übrigen Sektoren machen zusammen weniger als 25 Prozent aus. Regional liegt die UK-Quote bei 97,2 Prozent, US-Titel tragen 2,8 Prozent bei.

Fondsmanager Roland Arnold räumt ein, dass die Rahmenbedingungen herausfordernd bleiben. Geopolitische Volatilität, wirtschaftliche Unsicherheit, struktureller Wandel und die Schuldenlast westlicher Regierungen belasten das Sentiment. Das britische Budget hat den Kostendruck auf Unternehmen erhöht und erschwert der Bank of England Zinssenkungen.

Dennoch sieht Arnold Parallelen zu früheren Krisenphasen wie der Finanzkrise, Brexit oder Corona – Situationen, aus denen viele kleinere Unternehmen gestärkt hervorgingen. Die rege M&A-Aktivität im britischen Markt deutet darauf hin, dass strategische Investoren Wert erkennen, wo Aktienanleger noch zögern.

Mit 39,8 Millionen ausstehenden Anteilen und laufenden Kosten von 0,8 Prozent bleibt der Trust schlank aufgestellt. Die Dividendenrendite beträgt 3,2 Prozent, basierend auf einer Schlussdividende von 28,50 Pence für 2025 und einer Zwischendividende von 16,00 Pence für 2026.

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