BlackRock, Justizministerium

BlackRock: Justizministerium ermittelt zu TCP Capital

23.05.2026 - 19:48:26 | boerse-global.de

Die US-Justiz untersucht Bewertungspraktiken bei BlackRocks Private-Credit-Tochter. Trotz Ermittlungen bestätigen Aktionäre Führung und Dividende.

BlackRock: Justizministerium ermittelt zu TCP Capital - Foto: über boerse-global.de
BlackRock: Justizministerium ermittelt zu TCP Capital - Foto: über boerse-global.de

Der weltgrößte Vermögensverwalter BlackRock gerät ins Visier der US-Justiz. Das Justizministerium untersucht die Bewertungspraktiken innerhalb der Private-Credit-Sparte, konkret beim börsennotierten TCP Capital Fund. Während die Expansion in private Märkte vorangetrieben wird, werfen regulatorische Fragen nun Schatten auf das strategische Wachstum.

Fokus auf Kreditbewertungen

Die Ermittler konzentrieren sich auf die Wertermittlung von Krediten und mögliche Rücknahmebeschränkungen bei einem Anlagevehikel. Marktbeobachter äußerten bereits im vergangenen Jahr Skepsis gegenüber den ausgewiesenen Buchwerten. In der Folge zogen Investoren Kapital ab oder forderten Auszahlungen aus nicht gehandelten Fonds an.

Die Aktie des TCP Capital Fund verzeichnete im Zuge dieser Unsicherheit bereits deutliche Kursverluste. Für BlackRock ist die Untersuchung heikel, da das Segment der Privatmarktanlagen als zentraler Pfeiler der künftigen Ertragsstruktur gilt.

Rückhalt der Aktionäre und Dividende

Ungeachtet der rechtlichen Prüfung signalisierten die Anteilseigner auf der Hauptversammlung am 22. Mai Vertrauen. Alle 19 Nominierten für das Board of Directors wurden im Amt bestätigt. Die Vergütung der Führungsebene passierte das Votum mit rund 78,7 Millionen Ja-Stimmen gegen 42,4 Millionen Gegenstimmen.

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Im gleichen Schritt hält der Konzern an seiner Ausschüttungspolitik fest. Der Verwaltungsrat beschloss eine Quartalsdividende von 5,73 US-Dollar je Aktie. Die Auszahlung ist für Juni 2026 geplant.

Einigung in Mississippi

Ein weiterer Konfliktherd wurde derweil beigelegt. BlackRock zahlt eine Million US-Dollar für Programme zur finanziellen Bildung im Bundesstaat Mississippi. Damit endet eine Auseinandersetzung mit der dortigen Aufsicht über ESG-Praktiken und Offenlegungspflichten.

Das Geld fließt vorrangig in die Ausbildung an Schulen. Im Gegenzug ist ein administratives Verfahren gegen den Finanzriesen vom Tisch.

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An der Börse zeigte sich die Aktie zuletzt stabil und schloss bei 1.073,00 US-Dollar. Auf Jahressicht steht ein Plus von knapp zwölf Prozent zu Buche. Dennoch notiert das Papier rund elf Prozent unter seinem 52-Wochen-Hoch vom vergangenen Oktober.

Die Marktteilnehmer richten ihren Blick nun auf mögliche Ergebnisse der Justizbehörden. Weitere Details zu den Rücknahmebeschränkungen oder den Bewertungsmethoden dürften die Volatilität im Privatmarktsegment kurzfristig bestimmen.

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