BlackBerry Aktie: 90,43 Prozent Jahresgewinn
22.05.2026 - 15:55:02 | boerse-global.deBlackBerry hat für seine Plattform AtHoc eine wichtige Hürde genommen. Die Lösung ist erneut nach dem höchsten FedRAMP-Standard für sensible, nicht eingestufte Daten zertifiziert worden. Für das Unternehmen ist das mehr als ein Etikett. Es stärkt die Position im Geschäft mit US-Behörden und Betreibern kritischer Infrastruktur.
FedRAMP Class D, auch als High-Klasse bezeichnet, gilt als Maßstab für besonders sensible Cloud-Anwendungen im Regierungsumfeld. BlackBerry verweist darauf, dass AtHoc von 80 Prozent der US-Bundesbehörden für Krisenkommunikation und Vorfallkoordination genutzt werde. Genau dort zählt Vertrauen. Und genau dort kann ein solcher Nachweis den Zugang zu Folgeprojekten erleichtern.
Sicherheitsgeschäft bleibt das Argument
Die erneute Zertifizierung passt in BlackBerrys Strategie, sich über Cybersecurity und sichere Kommunikation neu zu positionieren. AtHoc bleibt dabei ein zentraler Baustein. Die Plattform richtet sich an Kunden, die Ausfallsicherheit und regulatorische Konformität höher gewichten als den reinen Preis.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei BlackBerry?
Parallel dazu liefert auch das Geschäft mit eingebetteter Software Rückenwind. Die QNX-Sparte erzielte im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2026 einen Rekordumsatz von 78,7 Millionen US-Dollar, ein Plus von 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Royalty-Auftragsbestand liegt nahe 950 Millionen US-Dollar. Das zeigt: Der Umbau bei BlackBerry ist nicht nur ein Storytelling-Thema, sondern inzwischen in den Zahlen sichtbar.
Kurs läuft heiß
An der Börse ist die Reaktion deutlich. Die Aktie legt heute 8,06 Prozent auf 6,17 Euro zu und hat seit Jahresbeginn bereits 90,43 Prozent gewonnen. Auf 30 Tage Sicht steht ein Plus von 33,09 Prozent. Damit notiert der Titel zugleich auf dem neuen 52-Wochen-Hoch.
Das Bewertungsbild bleibt trotzdem heikel. Der Kurs liegt deutlich über dem mittleren Analystenziel von 5,74 kanadischen Dollar und auch über dem geschätzten fairen Wert. Die Lücke zwischen operativer Verbesserung und ambitionierter Bewertung ist damit noch nicht geschlossen.
Hinzu kommt ein laufendes Rückkaufprogramm. BlackBerry darf bis zu 26,8 Millionen Aktien zurückkaufen, rund 4,58 Prozent des Streubesitzes. Zum Bilanzstichtag verfügte das Unternehmen über 432,4 Millionen US-Dollar an Barmitteln und Anlagen. Das gibt Spielraum, ändert aber nichts daran, dass der Markt den Turnaround inzwischen ziemlich weit vorweggenommen hat.
BlackBerry-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue BlackBerry-Analyse vom 22. Mai liefert die Antwort:
Die neusten BlackBerry-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für BlackBerry-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 22. Mai erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
BlackBerry: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...
So schätzen die Börsenprofis BlackBerry Aktien ein!
Für. Immer. Kostenlos.
