Bitmex-Nutzer, Visier

Bitmex-Nutzer im Visier: Raffinierte SMS-Phishing-Welle rollt an

16.01.2026 - 04:45:12

Eine neue Phishing-Kampagne zielt gezielt über SMS und WhatsApp auf Bitmex-Kunden ab. Betrüger nutzen gefälschte Support-Nachrichten, um Zugangsdaten zu stehlen. Experten warnen vor der wachsenden Gefahr.

Eine neue Phishing-Kampagne zielt gezielt auf Nutzer der Kryptobörse Bitmex ab. Angreifer nutzen SMS und WhatsApp, um an Zugangsdaten und digitale Vermögenswerte zu gelangen. Experten warnen vor der wachsenden Gefahr durch sogenanntes Smishing.

Die Betrüger geben sich als Bitmex-Support aus und täuschen dringende Sicherheitsprobleme vor – etwa unautorisierte Zugriffe oder eine notwendige Kontoverifizierung. Die Nachrichten sollen Nutzer unter Druck setzen, damit sie unüberlegt auf einen Link klicken. Dieser führt zu täuschend echten Fake-Seiten, die das Bitmex-Design kopieren, um Login-Daten abzugreifen.

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So läuft der Betrug ab: Dringlichkeit als Köder

Die Masche folgt einem klaren Muster. Zuerst kommt die unaufgeforderte Nachricht mit hohem Dringlichkeitsfaktor. Beliebte Vorwände sind:
* Verdächtige Transaktionen auf dem Konto
* Eine angebliche Sperrung des Accounts
* Die Deaktivierung der Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA)

Der psychologische Druck soll eine schnelle, unkritische Reaktion erzwingen. Klickt das Opfer, landet es auf der gefälschten Login-Seite. Die eingegebenen Daten gehen direkt an die Kriminellen. Teilweise versuchen die Betrüger, Opfer in WhatsApp-Chats zu locken, um noch mehr sensible Informationen abzugreifen oder die Installation von Fernzugriffs-Software durchzudrücken.

Warum Smishing so gefährlich ist

SMS und WhatsApp sind für Betrüger attraktive Kanäle. Nachrichten hier wirken persönlicher und glaubwürdiger als E-Mails, die oft in Spam-Filtern landen. Mit der milliardenfachen Reichweite von WhatsApp erreichen Kriminelle eine enorme Anzahl potenzieller Opfer.

Verbraucherschützer beobachten schon länger eine Zunahme solcher Angriffe im Kryptobereich. Bereits Ende letzten Jahres häuften sich Warnungen. Die Masche beschränkt sich nicht auf Bitmex – Nutzer aller großen Handelsplattformen sind betroffen. Die Taktiken werden immer ausgefeilter; manchmal kommt sogar KI zum Einsatz, um die Kommunikation authentischer wirken zu lassen.

Wichtig zu wissen: Seriöse Anbieter wie Bitmex fragen Kunden niemals per unaufgefordeter SMS oder Anruf nach Passwörtern oder privaten Schlüsseln.

So schützen Sie sich vor der Phishing-Welle

Einige grundlegende Sicherheitsregeln machen Angriffe deutlich schwieriger:
* Nie auf Links in unaufgeforderten Nachrichten klicken, die von einer Börse stammen sollen.
* Stattdessen die offizielle Website manuell im Browser aufrufen oder die Original-App nutzen, um den Kontostatus zu prüfen.
* Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) für alle Konten aktivieren.
* Starke, einzigartige Passwörter verwenden.
* Bei Nachrichten mit Dringlichkeits-Gebaren immer skeptisch sein.

Verdächtige Nachrichten sollten sofort gelöscht und der Absender blockiert werden. Wer Opfer geworden ist, sollte Beweise wie Screenshots und Wallet-Adressen der Betrüger sichern und umgehend den offiziellen Support sowie die Behörden informieren.

Ein branchenweites Problem mit offenem Ausgang

Der Angriff auf Bitmex-Kunden ist nur ein Beispiel für einen anhaltenden Trend. Kriminelle nutzen die Komplexität und teilweise geringe Regulierung des Kryptosektors aus. Die Anonymität der Täter und grenzüberschreitenden Transaktionen erschweren die Strafverfolgung – doch Experten betonen: Eine Blockchain-Analyse kann gestohlene Gelder oft nachverfolgen.

Die Raffinesse der Angriffe wird voraussichtlich weiter zunehmen. Für Nutzer bleibt permanente Wachsamkeit der beste Schutz. Die Aufklärung über aktuelle Betrugsmaschen ist dabei entscheidend.

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