Bitcoin: Zwischen Öl und Powell
02.05.2026 - 13:26:39 | boerse-global.deDer April war für Bitcoin ein starker Monat — rund 12 Prozent Plus, die beste monatliche Performance seit April 2025. Doch der Weg zur 80.000-Dollar-Marke erweist sich als zäher als erhofft. Zwei Bremsklötze halten den Kurs in Schach.
Institutionelle Nachfrage auf Rekordniveau
Der eigentliche Treiber des April-Anstiegs kam aus der Institutionenwelt. US-amerikanische Spot-Bitcoin-ETFs verzeichneten im vergangenen Monat Nettomittelzuflüsse von rund 2,44 Milliarden Dollar — fast doppelt so viel wie die 1,32 Milliarden Dollar im März. Allein BlackRocks iShares Bitcoin Trust sicherte sich dabei mehr als 70 Prozent des gesamten Kapitalzuflusses.
Das Ergebnis: Das kumulierte verwaltete Vermögen aller US-Spot-ETFs überstieg Ende April die Marke von 102 Milliarden Dollar. Der tägliche Mining-Output wird durch diese institutionelle Nachfrage spielend absorbiert — ein struktureller Wandel, der retail-getriebene Kursschwankungen spürbar dämpft.
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Die letzte Aprilwoche trübte das Bild leicht. Zwischen dem 27. und 29. April flossen rund 490 Millionen Dollar ab. Ein kurzes Luftholen, keine Trendwende.
Geopolitik und Fed blockieren den Ausbruch
Was Bitcoin aktuell ausbremst, kommt von außen. Die anhaltenden Spannungen zwischen den USA und dem Iran — inklusive einer Seeblockade vor der iranischen Küste — halten einen sogenannten Kriegsaufschlag im Ölpreis aufrecht. Solange Brent-Rohöl nicht spürbar unter die 100-Dollar-Marke fällt, bleibt der Inflationsdruck erhöht. Und hohe Inflation ist Gift für risikobehaftete Anlagen.
Dazu kommt eine tief gespaltene US-Notenbank. Die Fed ließ die Zinsen zwar bei 3,50 bis 3,75 Prozent unverändert, doch das jüngste Treffen verzeichnete die meisten Gegenstimmen seit 1992. Fed-Chef Jerome Powell, der seinen Posten noch in diesem Monat räumt, gab sich dabei ausgesprochen restriktiv: Die Inflation habe noch nicht ihren Höhepunkt erreicht. Sein designierter Nachfolger Kevin Warsh tritt erstmals im Juni ans Pult — und der Markt weiß noch nicht, wie er tickt.
Bitcoin pendelt derweil knapp unter der psychologisch wichtigen 80.000-Dollar-Marke. Der Kurs lag zuletzt bei rund 78.300 Dollar. Das Angebot an den Börsen schrumpft weiter, die Nachfrage bleibt solide — doch für einen echten Ausbruch nach oben braucht es ruhigere geopolitische Gewässer und ein klareres Signal aus Washington.
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