Bitcoin, Zollschock

Bitcoin: Zollschock drückt Kurs

24.02.2026 - 03:20:34 | boerse-global.de

Politische Entscheidung zu globalen Zöllen löst massive Verkäufe bei Bitcoin aus. Der Kryptomarkt verliert 100 Milliarden Dollar, während Gold von der Unsicherheit profitiert.

Am Wochenende fiel Bitcoin auf 64.300 US-Dollar – der tiefste Stand seit Monaten. Auslöser war eine politische Entscheidung mit weitreichenden Folgen: US-Präsident Donald Trump kündigte nach einem Urteil des Obersten Gerichtshofs neue globale Zölle in Höhe von 15 Prozent an. Die Unsicherheit an den Märkten erreichte daraufhin ein Extremniveau.

Massive Liquidationen und Kapitalabfluss

Die Reaktion ließ nicht lange auf sich warten. Innerhalb von 24 Stunden verlor der gesamte Kryptomarkt rund 100 Milliarden US-Dollar an Wert. Über 130.000 Händler wurden aus ihren Positionen gedrängt – Zwangsverkäufe im Gesamtvolumen von mehr als 450 Millionen US-Dollar, überwiegend Long-Positionen.

Gleichzeitig transferierten große Investoren verstärkt Bestände auf Börsen. Besonders drastisch: Mining-Unternehmen Bitdeer veräußerte sein komplettes Bitcoin-Treasury von 1.132,9 Einheiten. Seit dem 20. Februar hält die Firma keine eigenen Bestände mehr. Das Kapital fließt nun in Rechenzentren und KI-Projekte.

Auf der Gegenseite nutzte Strategy (ehemals MicroStrategy) die Schwäche und erwarb weitere 592 Bitcoin für knapp 40 Millionen US-Dollar.

Gold glänzt, Krypto leidet

Der Crypto Fear & Greed Index notiert zwischen 5 und 14 – ein Signal für extreme Angst. Seit Jahresanfang summiert sich der Verlust auf 24 Prozent. Ethereum büßte in drei Monaten 35 Prozent ein, Solana sogar 42 Prozent.

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Während digitale Assets unter Druck stehen, profitiert Gold von der Unsicherheit. Der Goldpreis stieg am Montag um knapp 2 Prozent auf über 5.179 US-Dollar pro Unze – ein Plus von 79 Prozent im Jahresvergleich.

Marktbeobachter sehen nun eine entscheidende Unterstützungszone zwischen 60.000 und 62.000 US-Dollar. Dort konzentrieren sich auch die meisten Optionsabsicherungen. Als nächster Katalysator gilt der CLARITY Act, dessen Verabschiedung für April erwartet wird.

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