Bitcoin: Wall-Street-Riese steigt ein
07.04.2026 - 13:22:42 | boerse-global.deDer Krypto-Markt erhält bedeutenden strukturellen Rückenwind aus dem traditionellen Finanzsektor. Während geopolitische Entspannungssignale kurzfristig für Auftrieb sorgen, bereitet im Hintergrund einer der größten US-Broker den direkten Zugang für Millionen von Kunden vor. Die Kombination aus einem schrumpfenden Angebot und neuen institutionellen Kanälen verändert die Marktdynamik spürbar.
Direkter Handel für 46 Millionen Konten
Mit Charles Schwab betritt ein Schwergewicht mit fast 12 Billionen Dollar an verwaltetem Vermögen die Krypto-Bühne. Ab dem zweiten Quartal 2026 rollt der Brokerage-Gigant den direkten Spot-Handel für Bitcoin und Ethereum schrittweise aus. Die Abwicklung erfolgt über eine eigene Banktochter, was die strengen regulatorischen Vorgaben in den USA widerspiegelt. Zum Start bleibt das System allerdings geschlossen: Kunden können Bestände nur innerhalb des Schwab-Ökosystems handeln, externe Transfers auf eigene Wallets sind vorerst nicht vorgesehen.
Der Schritt von Schwab ist Teil einer breiteren Branchenbewegung. Auch Konkurrenten wie Morgan Stanley bereiten über E*Trade ähnliche Angebote vor. Traditionelle Finanzfirmen bauen zunehmend direkte Krypto-Zugänge auf, um der gestiegenen Kundennachfrage gerecht zu werden.
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Schrumpfendes Angebot trifft auf Short-Squeeze
Neben dem institutionellen Interesse stützen makroökonomische Faktoren die aktuelle Aufwärtsbewegung. Berichte über mögliche Waffenstillstandsgespräche zwischen den USA und dem Iran sorgten für eine plötzliche Rückkehr der Risikobereitschaft. Dies löste Short-Liquidierungen in Höhe von über 270 Millionen Dollar aus. Aktuell notiert die Kryptowährung bei rund 68.568 US-Dollar und nähert sich damit wieder der psychologisch wichtigen Marke von 70.000 Dollar.
Gleichzeitig offenbart ein aktueller Bericht von Binance Research eine bemerkenswerte fundamentale Entwicklung. Die Nettoinflationsrate von Bitcoin ist mit -0,21 Prozent negativ. Da jährlich rund 164.000 BTC geschürft werden, aber gleichzeitig etwa 290.000 Einheiten langfristig inaktiv bleiben, schrumpft das tatsächlich zirkulierende Angebot im Markt.
Regulatorische Klarheit in Sicht
Ein weiterer Katalysator für den Markt steht bereits im Kalender. Am 16. April 2026 hält die US-Börsenaufsicht SEC ein Roundtable-Gespräch zum erwarteten CLARITY Act ab. Dieser Gesetzentwurf zielt darauf ab, digitale Rohstoffe klar von Wertpapieren zu trennen und einen verlässlichen rechtlichen Rahmen für den US-Markt zu schaffen. Zusammen mit den anhaltenden Zuflüssen in Spot-ETFs, die sich im März auf 1,2 Milliarden Dollar beliefen, formiert sich ein solides Fundament für die kommenden Handelswochen.
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