Bitcoin vor der nächsten Monster-Phase – letzter günstiger Dip oder Beginn des großen Risiko-Off?
26.01.2026 - 02:08:13Hol dir den Wissensvorsprung der Profis. Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Trading-Empfehlungen – dreimal die Woche, direkt in dein Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt kostenlos anmelden
Vibe Check: Bitcoin zeigt sich aktuell hochvolatil, mit dynamischen Swings, heftigen Intraday-Reversals und einer klar spürbaren Nervosität im Markt. Der Kurs hat zuletzt eine deutliche Bewegung hingelegt, die Community diskutiert hitzig: Ist das der Start eines neuen Aufwärts-Impulses oder nur eine Bärenfalle auf dem Weg zu einem tieferen Dip? Der Chart pendelt zwischen aggressiven Pumps und scharfen Rücksetzern – perfekte Spielwiese für Trader, aber mentaler Stresstest für alle, die einfach nur HODLn wollen.
Wichtig: Die aktuell zirkulierenden Kursdaten stammen nicht alle vom heutigen Tag. Deshalb sprechen wir hier bewusst nicht über exakte Zahlen, sondern über Zonen und Marktstrukturen. Der Fokus liegt auf der Price-Action, den Makrofaktoren und der Story hinter den Kerzen – nicht auf der dritten Nachkommastelle.
Die Story: Was treibt Bitcoin gerade wirklich? Schauen wir auf die drei großen Treiber: Makro, ETFs und Zyklus.
1. Makro: Fed, Inflation und Risiko-Appetit
Bitcoin schwimmt weiter im großen Ozean der globalen Liquidität. Die US-Notenbank Fed sendet gemischte Signale: Auf der einen Seite das Ziel, die Inflation langfristig zu bändigen, auf der anderen Seite die Angst vor einem zu harten Wirtschaftsabsturz. Diese Unsicherheit erzeugt genau das Umfeld, in dem Bitcoin als „digitales Gold“ immer wieder aufblitzt.
Wenn die Märkte glauben, dass die Fed in Zukunft wieder lockerer wird und die Geldschleusen leicht öffnet, steigt der Risiko-Appetit – Tech-Aktien und Krypto profitieren. Wird dagegen ein strengerer Kurs erwartet, nimmt Risikoaversion zu, Kapital fließt aus den spekulativeren Ecken ab. Aktuell sehen wir ein Hin-und-Her: mal bullische Hoffnung auf Lockerung, mal Angst vor länger hohen Zinsen. Das sorgt dafür, dass Bitcoin zwischen Risiko-On und Risiko-Off hin- und hergerissen wird.
2. Spot-Bitcoin-ETFs: Institutionelles Geld vs. Kurzfrist-Trader
Auf der ETF-Seite bleibt Bitcoin das heiße Thema. US-Spot-ETFs zeigen immer wieder Phasen mit starken Zuflüssen, gefolgt von Tagen mit Abflüssen oder Stagnation. CoinTelegraph und andere Krypto-Newsportale berichten von einem klaren Muster: Wenn an einzelnen Tagen kräftige Zuflüsse kommen, dominieren sofort die „Super-Zyklus“-Narrative – BlackRock, Fidelity & Co. als dauerhafte Bitcoin-Staubsauger. An ruhigeren oder schwächeren Tagen kippt die Stimmung schnell in Richtung FUD: „War’s das schon mit den Institutionen?“
Wichtig ist: Selbst bei schwankenden Tagesflows hat sich strukturell ein neuer Basiskäufer etabliert – Institutionen, die Bitcoin nicht als Zock, sondern als strategische Beimischung sehen. Diese Player agieren eher in größeren Zeitfenstern. Kurzfristig können ETF-Abflüsse natürlich Druck ausüben, aber mittelfristig stützen konstante Zuflüsse das Narrativ von Bitcoin als etabliertem Asset.
3. Halving-Zyklus und Mining-Story
Das jüngste Halving hat die Miner-Erlöse pro Block erneut reduziert. Historisch folgt auf ein Halving selten ein sofortiger, ununterbrochener Moonshot. Viel typischer ist: Phase der Neu-Preisfindung, Stress für ineffiziente Miner, Konsolidierung, dann ein mehrmonatiger Aufwärtszyklus – mit brutalen Dips inklusive.
On-Chain-Daten aus diversen Analysen (u. a. CoinTelegraph-Reports) zeigen: Die Hashrate bleibt trotz Druck relativ stabil bis leicht steigend, was auf ein weiterhin starkes und sich professionalisierendes Mining-Ökosystem hindeutet. Das ist langfristig bullisch: Hohe Hashrate = Sicherheit = Vertrauen. Kurzfristig können Miner jedoch bei schwächeren Phasen BTC auf den Markt werfen, um Kosten zu decken – zusätzlicher Verkaufsdruck an neuralgischen Zonen.
Social Pulse - Die Big 3:
Während die „Old Finance“ PDFs liest, läuft die wahre Sentiment-Schlacht auf Social Media.
YouTube: Eine typische aktuelle Analyse ist zum Beispiel: Bitcoin Prognose – Bricht der Kurs jetzt nach oben aus?. Dort diskutieren deutschsprachige Krypto-YouTuber Szenarien von bullischem Ausbruch bis hin zu einem letzten „max pain“-Dip, bevor ein längerer Aufwärtstrend startet.
TikTok: Auf TikTok dominiert nach wie vor der schnelle Hype. Unter dem Hashtag #bitcoin siehst du kurze Clips von Daytradern, die aggressive Leverage-Setups zeigen, „Buy the Dip“-Narrative pushen oder vor möglichem Liquidations-Carnage warnen. Die Short-Form-Content-Welt verstärkt FOMO und Panik gleichermaßen – perfekt, um Übertreibungen im Markt zu beobachten.
Insta: Auf Instagram findest du unter #bitcoin eine Mischung aus Chart-Setups, Motivationsposts („HODL, egal was kommt“) und Warnungen vor Scams. Interessant: Viele deutschsprachige Accounts verschieben sich von reinem „To the Moon“-Content hin zu mehr Risikoaufklärung – ein Zeichen dafür, dass die Community reifer wird.
- Key Levels: Anstatt auf exakte Marken zu starren, lohnt der Blick auf Zonen: Oben arbeitet Bitcoin immer wieder an einer massiven Widerstandszone, in der es wiederholt zu scharfen Ablehnungen kommt – klassischer Bereich, in dem Whales Liquidität abfischen, Shorts ausquetschen und dann abladen. Darunter liegen mehrere starke Unterstützungszonen, in denen bisher zuverlässig akkumuliert wurde. Fällt eine dieser Zonen klar und mit Volumen, kann sich ein tieferer, kurzfristig schmerzhafter Rücksetzer entfalten. Hält sie, bleibt das Bild einer größeren Seitwärtskonsolidierung mit bullischem Bias intakt.
- Sentiment: Haben die Whales oder die Bären die Kontrolle? Das Sentiment schwankt derzeit zwischen gieriger Erwartung eines neuen Allzeithochs und echter Angst vor einem ausgewachsenen Krypto-Crash. On-Chain-Metriken und Orderbuch-Daten deuten darauf hin, dass Whales sehr aktiv sind – sie nutzen sowohl Pumps für Verkäufe als auch tiefe Dips für massive Nachkäufe. Privatanleger sitzen oft emotional dazwischen: FOMO beim Ausbruch, Panik beim Rücksetzer. Kurzfristig sehen wir ein Tauziehen, mittelfristig spricht die Struktur eher für eine strategische Akkumulation durch starke Hände.
Technische Szenarien: Wie könnte es weiterlaufen?
Bullisches Szenario: Bitcoin stabilisiert sich über einer wichtigen Unterstützungszone, Volumen zieht auf der Käuferseite an, und die nächsten Angriffe auf die obere Widerstandsregion kommen mit klaren Higher Lows im Rücken. ETF-Zuflüsse ziehen erneut an, Makro-Daten signalisieren mehr Risikoappetit, und die „Digital Gold“-Story gewinnt neuen Rückenwind. In diesem Setup wäre ein Ausbruch nach oben mit anschließender Trendbeschleunigung absolut im Rahmen – begleitet von zunehmendem FOMO und medialem Hype.
Neutrales Szenario: Der Kurs bewegt sich weiter in einer breiten Range. Trader spielen die Spanne rauf und runter, Longs und Shorts werden abwechselnd liquidiert. Das ist die klassische „Akkumulations-Phase“, in der geduldige HODLer Sats stacken und Daytrader an der Volatilität verdienen. Langfrist-Investoren sehen diese Zeit eher gelassen: Solange die Struktur über den Tiefs des letzten größeren Bärenmarkts bleibt und die fundamentalen Narrative intakt sind, ist das eher Rauschen als Trendbruch.
Bärisches Szenario: Eine der großen Unterstützungszonen bricht deutlich, begleitet von starkem Verkaufsvolumen und negativen ETF-Flows. Parallel rutscht das Makro-Sentiment in Richtung Risiko-Off – etwa durch härtere Fed-Kommentare oder neue regulatorische Schocks. In diesem Fall könnte ein beschleunigter Downmove folgen, der zu einem echten Blutbad bei überhebelten Tradern führt. Für langfristig Überzeugte wäre das psychologisch hart, historisch aber oft der Bereich, in dem die stärksten Diamond Hands ihre Positionen ausbauen.
Fazit: Bitcoin steht wieder einmal an einem neuralgischen Punkt. Die Mischung aus volatiler Price-Action, sensibler Makrolage, ETF-Story und Halving-Narrativ erzeugt ein Umfeld, in dem sowohl gewaltige Chancen als auch brutale Risiken gleichzeitig existieren.
Für kurzfristige Trader ist das ein Paradies – aber nur, wenn du ein sauberes Risikomanagement hast, Stops respektierst und nicht mit maximalem Hebel ins Unbekannte springst. Wer hier ohne Plan „all-in“ geht, spielt eher Casino als Trading.
Für langfristige Investoren bleibt die Kernfrage: Glaubst du an Bitcoin als digitales Gold, als zensurresistentes, knappes Asset in einer Welt mit dauerhaft expansiver Geldpolitik und digitalen Zentralbankwährungen? Wenn ja, dann sind solche Phasen typischerweise keine Momente für Panik, sondern für strukturiertes Sats stacken – mit klarem Plan, klar definiertem Risiko und Zeithorizont in Jahren, nicht Tagen.
Die größten Fehler, die ich aktuell sehe:
- FOMO in lokale Pumps ohne Plan
- Panikverkäufe im Dip, obwohl sich am Langfrist-Narrativ nichts geändert hat
- Blindes Folgen von Social-Media-Hypes ohne DYOR
Die größten Chancen:
- Ruhig bleiben, während andere überreagieren
- Volatilität nutzen, um Positionen gezielt aufzubauen oder zu hedgen
- Lernen, die Kombination aus On-Chain-Daten, Makro und Sentiment zu lesen, statt nur auf einzelne Kerzen zu starren
Unterm Strich: Bitcoin ist und bleibt ein Hochrisiko-Asset mit potenziell extrem hoher Upside. Wer hier mitspielt, muss akzeptieren, dass „To the Moon“ immer Hand in Hand mit „Sturzflug jederzeit möglich“ kommt. Mit Disziplin, Risikobewusstsein und einem klaren Gameplan kann diese Volatilität aber zu deinem Verbündeten werden – nicht zu deinem Untergang.
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Risikohinweis: Kryptowährungen wie Bitcoin (BTC) sind extrem volatil und unterliegen massiven Kursschwankungen. Der Handel mit CFDs auf Kryptowährungen birgt ein sehr hohes Risiko und kann zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen. Du solltest nur Geld investieren, dessen Verlust du dir leisten kannst. Dieser Inhalt dient ausschließlich Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar. DYOR (Do Your Own Research).
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