Bitcoin: Tether und Canaan starten modulares Mining
29.04.2026 - 09:55:27 | boerse-global.deTether baut sein Bitcoin-Mining-Geschäft grundlegend um. Der Stablecoin-Emittent hat gemeinsam mit dem Hardware-Hersteller Canaan und ACME Swisstech eine modulare Mining-Infrastruktur vorgestellt — ein klarer Bruch mit dem bisherigen All-in-One-Ansatz der Branche.
Tether trennt, was bisher zusammengehörte
Das neue System entkoppelt die drei Kernkomponenten des Mining-Prozesses: Rechenleistung, Stromversorgung und Gehäuse. Jede Komponente lässt sich unabhängig aufrüsten. Das spart Kosten, weil defekte oder veraltete Teile einzeln ersetzt werden können.
Tether-CEO Paolo Ardoino sieht darin eine direkte Kontrolle über Betriebskosten und Effizienz im industriellen Maßstab. Die Hardware nutzt High-Density-Hash-Board-Module von Canaan. Sie ist primär für Immersionskühlung ausgelegt; alternative Kühlsysteme folgen noch. Den ersten Praxistest plant Tether in einer eigenen Anlage in Südamerika. Technologisch setzt das System auf ein Open-Source-Betriebssystem und ein SDK, das Tether bereits zuvor veröffentlicht hatte.
Bitcoin als Zahlungsmittel und Reserve-Asset
Parallel dazu lieferte die Konferenz „Bitcoin 2026" in Las Vegas weitere Signale für die institutionelle Etablierung der Kryptowährung. Miles Suter von Block meldete, dass über 800.000 Square-Händler Bitcoin-Zahlungen akzeptieren. Bis Ende 2026 sollen NFC- und Lightning-Transaktionen gebührenfrei bleiben.
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Aus Europa kam ein ungewöhnliches Signal: Aleš Michl, Gouverneur der tschechischen Zentralbank, sprach sich öffentlich für Bitcoin als Reserve-Asset aus. Eine interne Studie lege nahe, dass eine Allokation von einem Prozent die Rendite der Reserven steigern könne — ohne das Gesamtrisiko wesentlich zu erhöhen. Lightspark-CEO David Marcus kündigte zudem eine Kooperation mit Visa an. Ziel: Dollar-Zahlungen über Bitcoin-Infrastruktur bei 175 Millionen Händlern weltweit.
ETF-Abflüsse bremsen die Stimmung
Der Kurs zeigt sich davon wenig beeindruckt. Bitcoin notiert bei rund 76.500 US-Dollar — gut 38 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch von Oktober 2025. Der RSI liegt bei 48,5 und signalisiert weder Überkauf noch klare Stärke.
Am 28. April endete eine neuntägige Serie von ETF-Zuflüssen abrupt. US-Spot-ETFs verzeichneten Nettoabflüsse von rund 263 Millionen US-Dollar. Allein aus dem Fidelity Bitcoin Fund flossen 150 Millionen ab. Marktbeobachter verweisen auf das Fed-Treffen am 30. April. Die Leitzinsen dürften in der Spanne von 3,50 bis 3,75 Prozent verbleiben — das dämpft die Risikobereitschaft.
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Investor Paul Tudor Jones hält Bitcoin dennoch für den derzeit besten Inflationsschutz. Sein Argument: begrenztes Angebot gegen globale Geldmengenausweitung und überbewertete Aktienmärkte. Die globale Netzwerk-Hashrate liegt bei 930 EH/s — ein Rekordniveau, das zeigt, wie viel Rechenleistung weltweit in das Netzwerk fließt.
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