Bitcoin, Strategy

Bitcoin: Strategy kauft 11.700 Coins

16.05.2026 - 12:52:40 | boerse-global.de

Bitcoin kämpft mit fallender Tendenz um die 79.200 Dollar-Marke, während steigende US-Anleiherenditen und Inflationssorgen den Risikoappetit dämpfen.

Bitcoin: Strategy kauft 11.700 Coins - Foto: über boerse-global.de
Bitcoin: Strategy kauft 11.700 Coins - Foto: über boerse-global.de

Institutionelle Käufer auf der einen Seite, steigende US-Anleiherenditen auf der anderen. Bitcoin notiert am Freitag bei rund 79.200 Dollar — knapp unter dem 200-Tage-Durchschnitt, der den Kurs bereits zum fünften Mal zurückgewiesen hat.

Strategy pumpt Milliarden in Bitcoin

Das Handelsvolumen von Strategys Preferred Stock STRC schnellte am Donnerstag auf 1,53 Milliarden Dollar. Das ist mehr als das Vierfache des 30-Tage-Tagesdurchschnitts. Die meisten Anteile wechselten oberhalb des Nennwerts von 100 Dollar den Besitzer.

Der Volumensschub ermöglichte laut Analysedienst BitcoinQuant den Kauf von rund 11.700 Bitcoin über das At-the-Market-Programm des Unternehmens. Strategy gibt dabei neu ausgegebene Aktien aus und lenkt die Erlöse direkt in BTC-Käufe um. STRC zahlt eine jährliche Dividende von 11,5 Prozent, monatlich in bar — und ist mit einem Marktvolumen von 8,5 Milliarden Dollar der weltgrößte Preferred Stock nach Marktkapitalisierung.

Parallel plant Strategy den Rückkauf von Wandelanleihen mit einem Nominalwert von rund 1,5 Milliarden Dollar für etwa 1,38 Milliarden Dollar in bar. Die Abwicklung soll voraussichtlich um den 19. Mai erfolgen. Finanziert werden soll der Rückkauf aus Barmitteln, ATM-Erlösen und möglicherweise durch den Verkauf von Bitcoin-Beständen.

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Trotzdem: Der jüngste wöchentliche Kauf belief sich auf nur 535 BTC — die kleinste Wochenmenge des Jahres. Frühere Wochen sahen teils über 30.000 Coins. Strategys Gesamtbestand liegt bei 818.869 BTC mit einer Durchschnittskostenbasis von rund 75.540 Dollar.

Inflation bremst Risikoappetit

Der US-Verbraucherpreisindex stieg im April um 3,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr — der höchste Wert seit drei Jahren. Zwei- und zehnjährige US-Staatsanleiherenditen kletterten daraufhin auf den höchsten Stand seit Mitte 2025. Futures-Märkte preisen inzwischen eine Wahrscheinlichkeit von über 44 Prozent für eine Fed-Zinserhöhung bis Dezember ein. Zu Jahresbeginn erwartete der Markt noch mehrere Zinssenkungen.

Steigende Renditen belasten nicht-renditebringende Anlagen wie Bitcoin. Alex Tsepaev, Chief Strategy Officer bei B2PRIME Group, bringt es auf den Punkt: „Wenn US-Staatsanleiherenditen über 4,5 Prozent liegen und der Markt künftige Fed-Zinssenkungen einpreist, fließen einige Allokationen natürlich in Richtung Barmittel und Anleihen." Kein Wunder, dass der 7-Tage-Durchschnitt der Nettomittelflüsse bei US-Spot-Bitcoin-ETFs auf minus 88 Millionen Dollar pro Tag gefallen ist — der stärkste Abfluss seit Mitte Februar.

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Technische Schlüsselmarke bei 77.000 Dollar

Der 200-Tage-Durchschnitt bei rund 82.000 Dollar bleibt die entscheidende Hürde nach oben. Nach unten beobachten Analysten die Marke von 77.000 Dollar als kritisches Unterstützungsniveau. Ein Bruch darunter bei weiterhin erhöhtem Open Interest könnte eine Deleveraging-Phase auslösen.

Ein K33-Research-Bericht vom 14. Mai hebt hervor, dass die Dividendenstruktur von STRC wiederkehrende Phasen schafft, in denen Strategy Aktien über dem Nennwert ausgeben und die Erlöse in Bitcoin-Käufe umlenken kann. Bitcoin-Nachfrage entsteht damit nicht mehr nur über Spot-Käufe oder ETFs — sondern zunehmend über strukturierte Eigenkapitalprodukte, die Kapital aus traditionellen Märkten direkt in BTC-Käufe verwandeln. Ob das ausreicht, um den Renditedruck zu kompensieren, wird sich spätestens bei der nächsten Fed-Sitzung im Juni zeigen.

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