Bitcoin, Rückenwind

Bitcoin: Rückenwind aus Teheran

18.04.2026 - 11:26:46 | boerse-global.de

Bitcoin erreicht Höchststand seit Februar, angetrieben durch sinkende Kriegsrisiken, fallende Rohstoffpreise und starke institutionelle Nachfrage über neue ETF-Produkte.

Bitcoin: Rückenwind aus Teheran - Foto: über boerse-global.de

Die Wiedereröffnung der Straße von Hormus hat an den Finanzmärkten eine Kettenreaktion ausgelöst — und Bitcoin profitiert dabei besonders deutlich. Die älteste Kryptowährung kletterte heute auf Bitstamp zeitweise auf rund 77.400 Dollar, ein Niveau, das zuletzt Anfang Februar erreicht wurde.

Geopolitik als Kurstreiber

Hinter dem Anstieg steckt eine klare Logik: Wenn Kriegsgefahr schwindet, kehrt Risikobereitschaft zurück. Digitale Assets wie Bitcoin gelten zunehmend als Barometer dieser globalen „Risk-on"-Stimmung — und entsprechend schnell reagierte der Markt auf die Signale aus Teheran.

Hinzu kommt ein zweiter Effekt: Der dramatische Rückgang der Öl- und Gaspreise — Brent fiel um mehr als zehn Prozent auf rund 88,81 Dollar je Barrel — drückt die Inflationserwartungen. Niedrigere Inflationssorgen wiederum nähren Spekulationen auf Zinssenkungen der US-Notenbank. Und ein Umfeld sinkender Zinsen ist historisch günstig für risikobehaftete Assets, Bitcoin eingeschlossen.

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Wall-Street-Kapital strömt in Bitcoin-Produkte

Parallel dazu verdeutlicht die institutionelle Seite, wie ernst Großinvestoren den Kryptomarkt mittlerweile nehmen. Morgan Stanleys neu aufgelegter Spot-Bitcoin-ETF (MSBT) verzeichnete in seiner ersten Handelswoche Nettomittelzuflüsse von über 100 Millionen Dollar — laut Eigenaussage der stärkste ETF-Launch in der Geschichte des Hauses. Besonders bemerkenswert: Mit einer Kostenquote von 0,14 Prozent unterbietet der Fonds sogar BlackRocks milliardenschweren IBIT-Fonds. Goldman Sachs folgte unmittelbar darauf mit der Einreichung eines eigenen Bitcoin-Produkts.

Das zeigt: Das institutionelle Interesse an Bitcoin ist kein vorübergehendes Phänomen.

Trotz der jüngsten Gewinne bleibt der Abstand zum Allzeithoch enorm. Im Oktober 2025 hatte Bitcoin knapp 126.000 Dollar markiert — vom aktuellen Niveau aus fehlen also noch rund 60 Prozent. Analyst Timo Emden von Emden Research bringt es auf den Punkt: Je nach Nachrichtenlage über das Wochenende sei zwischen einer Fortsetzung der Rally und einer abrupten Korrektur derzeit alles möglich. Das dürfte die Nacht für viele Krypto-Inhaber spannend machen.

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