Bitcoin, Korrelation

Bitcoin: Korrelation mit Aktien belastet

Veröffentlicht am: 03.03.2026 um 08:00 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Bitcoin bewegt sich synchron mit US-Tech-Aktien, was die Kurse belastet. Die Erholung hängt von einer Rückkehr des Risikoappetits ab, während Optionenverfall Ende März für Volatilität sorgen könnte.

Bitcoin: Korrelation mit Aktien belastet Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de
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Der Kryptomarkt zeigt sich Anfang März 2026 in einem komplexen Umfeld aus makroökonomischem Druck und vorsichtiger Anlegerstimmung. Während Gold-ETFs derzeit Zuflüsse verzeichnen, kämpft Bitcoin mit seiner engen Bindung an die US-Börsen. Kann die größte Kryptowährung der Welt diesen Gleichschritt bald durchbrechen?

Abhängigkeit von Tech-Werten

Aktuell bewegt sich Bitcoin fast synchron mit klassischen US-Aktien. Diese Korrelation spiegelt ein ausgeprägtes „Risk-on“-Verhalten der Anleger wider: Sobald Tech-Werte unter Druck geraten, zieht es meist auch die Krypto-Kurse nach unten. Marktbeobachter registrieren derzeit eine deutliche Umschichtung des Kapitals in defensive Anlagen.

Während Gold-ETFs profitieren, stagnieren die Zuflüsse in Wachstums- und Technologie-Produkte oder sind sogar rückläufig. Eine nachhaltige Erholung für Bitcoin und damit auch für den X Galaxy Phy Bitcoin ETC hängt somit maßgeblich von einer Rückkehr der Käufer in den Technologiesektor ab.

Volatilität durch Optionen-Verfall

Zusätzlich zum makroökonomischen Umfeld rücken spezifische Markttermine in den Fokus. Der Verfall von Bitcoin- und Ethereum-Optionen Ende März 2026 könnte für erhöhte Liquidität und Volatilität sorgen. Wenn Marktteilnehmer ihre Positionen umschichten oder glattstellen, entstehen oft dynamische Kursbewegungen an psychologisch wichtigen Marken.

Galaxy Digital betont in diesem Zusammenhang die generelle Unberechenbarkeit des Anlagejahres 2026. Zwar sehen einige langfristige Prognosen signifikantes Potenzial bis zum Jahresende, doch die weite Spanne in den Optionsmärkten unterstreicht die aktuelle Unsicherheit über den kurzfristigen Trend.

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Der Fokus des Marktes liegt nun auf dem Monatsende. Erst nach dem Verfall der Optionen am Terminmarkt wird sich zeigen, ob Bitcoin die Kraft für einen Ausbruch aus der aktuellen Korrelation mit dem Aktienmarkt besitzt. Bis dahin dürften die Bewegungen an der Nasdaq den Takt für die Krypto-Kurse vorgeben.

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