BioMarin: Galafold und Pombiliti mit je 1 Mrd. Potenzial
15.05.2026 - 05:03:34 | boerse-global.deBioMarin steckt mitten in der Integration von Amicus Therapeutics. Nach der 4,8 Milliarden Dollar schweren Übernahme baut der Konzern nun parallel die Struktur um und streicht am früheren Amicus-Standort in Princeton 58 Stellen.
Das ist mehr als nur ein Personalthema. Die Eingliederung neuer Vermögenswerte bringt operative Reibung, und genau die zeigt sich jetzt an mehreren Stellen des Geschäfts.
Integration kostet Zeit
Betroffen sind auch klinische Studienzentren. Dort müssen Vertragsunterlagen, Ethikfreigaben und die formale Übertragung von Zulassungsakten angepasst werden. In der Praxis führt das zu Verzögerungen bei Datenanfragen und bei Monitoring-Terminen, weil sich die Standorte erst auf die neue Konzernstruktur einstellen müssen.
Gleichzeitig erweitert BioMarin sein Produktportfolio um zwei Therapien mit erheblichem Potenzial: Galafold gegen Fabry-Krankheit und die Kombination Pombiliti-Opfolda gegen Pompe. Vorstandschef Alexander Hardy beziffert das Spitzenumsatzpotenzial für beide Mittel jeweils auf rund eine Milliarde Dollar.
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Zahlen verbessern sich, Prognose auch
Operativ lief der Start ins Jahr solide. Im ersten Quartal lag der Umsatz bei 766 Millionen Dollar, nach einem Plus von 2,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der bereinigte Gewinn je Aktie kam auf 0,76 Dollar.
Für 2026 hat BioMarin die eigene Prognose angehoben. Der Konzern rechnet nun mit Erlösen zwischen 3,825 Milliarden und 3,925 Milliarden Dollar. Das entspricht einem erwarteten Wachstum von 20 Prozent einschließlich des Amicus-Geschäfts. Beim bereinigten Ergebnis je Aktie stellt das Management 4,85 bis 5,05 Dollar in Aussicht.
Pipeline bleibt der zweite Hebel
Hinzu kommt die klinische Pipeline. BioMarin hat einen ergänzenden Zulassungsantrag für Voxzogo eingereicht, um das Mittel vollständig zuzulassen. Im zweiten Quartal stehen außerdem zwei wichtige Datenauswertungen an: zu Voxzogo bei Hypochondroplasie und zu BMN 401 bei ENPP1-Mangel.
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Die Aktie reagiert darauf bislang verhalten. Sie schloss gestern bei 45,65 Euro, liegt seit Jahresbeginn aber noch gut 10 Prozent im Minus. Zum 50-Tage-Durchschnitt fehlen rund 4,7 Prozent, während der Kurs mit 3,6 Prozent Abstand knapp über dem 52-Wochen-Tief notiert.
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