Beyond Meat Aktie: Veränderung ungewiss?
04.02.2026 - 03:36:31Der einstige Börsenliebling kommt einfach nicht zur Ruhe. Während der Aktienkurs mittlerweile tief im Pennystock-Bereich feststeckt, droht dem Fleischersatz-Hersteller nun weiteres Ungemach von juristischer Seite. Mehrere Kanzleien haben Sammelklagen eingereicht, die die ohnehin schon strapazierten Nerven der Anleger auf eine neue Probe stellen.
Vorwürfe der Irreführung
Am heutigen Dienstag informierten diverse Anwaltskanzleien, darunter Pomerantz LLP, über eingereichte Sammelklagen. Diese zielen auf Aktionäre ab, die sich zwischen Februar und November 2025 bei Beyond Meat engagiert haben. Der zentrale Vorwurf wiegt schwer: Das Management soll irreführende Angaben zum Wert langfristiger Vermögenswerte gemacht haben.
Hintergrund der juristischen Auseinandersetzung sind die Ereignisse vom Spätherbst 2025. Damals musste das Unternehmen eine massive Abschreibung in Höhe von 77,4 Millionen Dollar sowie einen operativen Verlust von 112,3 Millionen Dollar für das dritte Quartal einräumen. Diese finanziellen Enttäuschungen drückten den Aktienkurs damals nachhaltig in Richtung der 1-Dollar-Marke. Anleger, die sich als Hauptkläger positionieren wollen, haben nun bis Ende März Zeit, entsprechende Anträge einzureichen.
Realität im Pennystock-Sektor
Trotz der negativen Schlagzeilen zeigt sich der Kurs heute volatil, aber widerstandsfähig mit einem leichten Plus von rund 4 Prozent auf etwa 0,75 Dollar. Das langfristige Bild bleibt jedoch alarmierend. Innerhalb eines Jahres hat das Papier bis zu 83 Prozent an Wert eingebüßt, das 52-Wochen-Hoch von 7,69 Dollar wirkt aus heutiger Sicht wie aus einer anderen Ära. Mit einer Marktkapitalisierung von nur noch rund 341 Millionen Dollar ist das Unternehmen weit von seinen früheren Bewertungen entfernt.
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Operativ versucht die Führungsebene unterdessen, das Geschäft zu diversifizieren. Mitte Januar lancierte der Konzern mit „Beyond Immerse“ ein neues Proteingetränk, um die Abhängigkeit vom schwächelnden Absatz der Fleischalternativen zu verringern. Ob dieser strategische Schwenk ausreicht, um die finanzielle Talfahrt zu stoppen, ist die entscheidende Unbekannte.
Konkrete Hinweise auf den Erfolg der Restrukturierung werden die Zahlen zum vierten Quartal liefern, die Analysten für den 4. März 2026 erwarten. Dieser Termin dürfte zeigen, ob sich die Cash-Burn-Rate stabilisiert hat oder ob dem Unternehmen weitere Einschnitte bevorstehen.
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