Beyond Meat Aktie: Gibt's Konsequenzen?
02.02.2026 - 18:54:33Anleger von Beyond Meat starten verhalten in die neue Woche. Während der Kurs weiterhin unter der kritischen Ein-Dollar-Marke notiert, wächst der juristische Druck auf den Fleischersatz-Hersteller massiv. Mehrere Kanzleien bringen sich für Sammelklagen in Stellung – im Raum stehen Vorwürfe des Wertpapierbetrugs.
Vorwürfe der Täuschung
Zum Wochenstart informierten diverse Anwaltskanzleien, darunter The Schall Law Firm und Bernstein Liebhard LLP, über geplante Sammelklagen. Im Fokus steht der Zeitraum zwischen dem 27. Februar und dem 11. November 2025. Die juristischen Vertreter werfen dem Unternehmen vor, irreführende Angaben zur finanziellen Situation gemacht zu haben.
Konkret zielen die Anschuldigungen auf angeblich falsche Darstellungen beim Buchwert langfristiger Vermögenswerte und die Notwendigkeit von Wertberichtigungen ab. Diese Handlungen könnten laut Klageschrift gegen den Securities Exchange Act von 1934 verstoßen. Investoren, die in diesem Zeitraum Aktien erworben haben, können sich bis zum 24. März 2026 als Hauptkläger melden.
Handel im Penny-Stock-Bereich
Die rechtlichen Unsicherheiten treffen auf ein ohnehin angeschlagenes Kursniveau. Am Montag notierte die Aktie bei 0,76 US-Dollar und verharrt damit tief im Penny-Stock-Territorium. Mit einer Marktkapitalisierung von nur noch rund 347 Millionen US-Dollar ist das Unternehmen weit von früheren Bewertungen entfernt.
Auch das Handelsinteresse zeigte sich gedämpft. Bis zum Montagmittag wechselten lediglich rund 233.000 Aktien den Besitzer. Im Vergleich zum üblichen Durchschnittsvolumen von über 40 Millionen Stück deutet dies auf eine spürbare Zurückhaltung der Marktteilnehmer hin, die die weitere Entwicklung zunächst abwarten.
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Analysten bleiben skeptisch
Operativ versucht Beyond Meat zwar gegenzusteuern, etwa durch die kürzliche Einführung der Proteingetränke-Linie „Beyond Immerse“. Doch die Stimmung an der Wall Street hellt sich dadurch kaum auf. Daten von MarketScreener zeigen, dass der aktuelle Analystenkonsens auf „Underperform“ lautet. Zwar bietet das durchschnittliche Kursziel von 1,61 US-Dollar theoretisches Aufwärtspotenzial gegenüber dem aktuellen Kurs, doch die Mehrheit der Experten rät weiterhin zum Verkauf oder Halten der Papiere.
Für das Management eröffnet sich eine komplexe Gemengelage aus operativer Neuausrichtung und juristischer Verteidigung. Der 24. März 2026 fungiert dabei als nächster konkreter Termin, der das Ausmaß der rechtlichen Auseinandersetzung definieren wird.
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