Betrugswelle kostet Texas 22 Millionen Euro
23.02.2026 - 08:01:12 | boerse-global.deTexaner verloren 2025 Rekordsumme durch Betrug – Behörden warnen vor immer raffinierteren Methoden. Die Schadenssumme erreichte mit über 22 Millionen Euro einen historischen Höchststand. Innerhalb einer Woche eskalierte die Lage: Bundes- und Landesbehörden warnten vor gefälschten E-Mails des Generalstaatsanwalts und klagten zwei Brüder aus Nordtexas wegen eines Millionen-Immobilienbetrugs an.
Investmentbetrug als größter Verlustbringer
Am verheerendsten wirkten sich Investmentbetrügereien aus. Sie verursachten 2025 Schäden von 8,6 Millionen Euro – ein Anstieg um 330 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Im Schnitt büßte jedes Opfer 9.300 Euro ein. Die Betrüger locken oft mit unverlangten Nachrichten, die hohe Renditen versprechen, besonders im Kryptomarkt. Die Gelder sind danach nur schwer zurückzuverfolgen.
Die US-Börsenaufsicht SEC bekräftigte diese Gefahr am 19. Februar 2026 mit einer Anklage. Zwei Brüder aus Nordtexas sollen über 12 Millionen Euro in einem betrügerischen Immobilienfonds eingesammelt haben. Die SEC wirft ihnen vor, in ihren Unterlagen Kosten unterschlagen und den Status von Projekten falsch dargestellt zu haben. Die Behörde strebt nun Rückzahlungen und dauerhafte Gerichtsbeschlüsse gegen die Angeklagten an.
Digitale Fallen: Fake-Shops und Jobangebote
Der digitale Raum entwickelt sich zur Hochburg für Betrüger. Online-Kaufbetrug gehörte zu den am häufigsten gemeldeten Delikten. Der Schaden verdoppelte sich auf über 3 Millionen Euro. Die Täter nutzen Soziale Medien und Marktplätze, um nicht-existente oder extrem billige Produkte anzubieten – nach der Zahlung kommt keine Lieferung.
Auch die Jobsuche wird zum Risiko. Betrugsmaschen kosteten Texaner 2024 über 2,4 Millionen Euro, die Meldungen stiegen um 93 Prozent. Betrüger kontaktieren Opfer per SMS, geben sich als Personalvermittler für Remote-Jobs aus und fordern Vorkasse für „Arbeitsgeräte“ oder persönliche Daten.
Generalstaatsanwalt warnt vor gefälschten E-Mails
Die Texas Attorney General’s Office warnte am 19. Februar 2026 vor einer neuen Phishing-Kampagne. Die Betrüger versenden E-Mails mit gefälschter Unterschrift und Siegel von Generalstaatsanwalt Ken Paxton. Die Nachrichten behaupten fälschlich, die Sozialversicherungsnummer des Empfängers werde wegen angeblicher Straftaten wie Geldwäsche gesperrt. Ein gefälschtes Rückrufnummer soll dann persönliche Daten abgreifen.
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Diese Masche ist ein Paradebeispiel für Behörden-Impersonation, eine seit Jahren bewährte Betrugsmethode. Behörden wie die Steuerbehörde IRS kontaktieren Bürger nie per Telefon oder E-Mail, um Geld zu fordern oder Daten abzufragen.
Experten: Betrüger werden geduldiger und professioneller
Laut Experten des Better Business Bureau (BBB) werden die Methoden immer ausgeklügelter. Betrüger investieren Zeit, um Vertrauen aufzubauen, etwa durch eine kleine, anfängliche Auszahlung bei einem Investment. Erst dann fordern sie größere Summen. Offizielle Siegel, professionelle Webseiten mit gefälschten Dashboards und Drucktaktik verleihen den Machenschaften einen Anschein von Seriosität.
Die staatlichen und bundesstaatlichen Behörden kündigten eine verschärfte Verfolgung an. Für Verbraucher bleibt Skepsis die wirksamste Waffe. Behörden raten:
* Misstrauen Sie unverlangten Angeboten, besonders bei hohen Renditeversprechen oder künstlich erzeugter Dringlichkeit.
* Verifizieren Sie die Identität von angeblichen Behördenvertretern über offizielle Webseiten und Telefonnummern – niemals über die in der Nachricht angegebenen Kontakte.
* Geben Sie nie persönliche oder finanzielle Daten auf eine unverlangte Anfrage hin preis.
* Seien Sie bei Zahlungsmethoden wie Überweisungen, Geschenkkarten oder Kryptowährungen besonders vorsichtig – sie sind bei Betrügern beliebt.
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