Bergrettung, Rekordeinsätze

Bergrettung Österreich meldet Rekordeinsätze

02.03.2026 - 14:18:50 | boerse-global.de

Die österreichische Bergrettung verzeichnete 2025 über 10.900 Einsätze, einen neuen Höchststand. Hauptursache sind vermeidbare Notlagen durch mangelnde Vorbereitung der Bergsportler.

Bergrettung Österreich meldet Rekordeinsätze - Foto: über boerse-global.de
Bergrettung Österreich meldet Rekordeinsätze - Foto: über boerse-global.de

Die österreichische Bergrettung verzeichnete 2025 bundesweit über 10.900 Einsätze. Das ist ein neuer Höchststand und bedeutet für die ehrenamtlichen Retter eine enorme Belastung. Allein in Niederösterreich und Wien stiegen die Alarmierungen um zehn Prozent auf 886 Fälle.

Jeder Einsatz fordert den Körper extrem

Die körperlichen Anforderungen sind immens. Die Retter transportieren schwere Ausrüstung durch unwegsames Gelände – bei jedem Wetter. Jeder Schritt in steilem Fels oder Eis birgt eigene Gefahren. Die ständige Alarmbereitschaft und hohe Einsatzfrequenz lassen kaum Zeit zur Erholung.

„Vollkasko-Mentalität“ treibt Zahlen in die Höhe

Ein Hauptgrund für den Anstieg sind Fehleinschätzungen von Wanderern. In Niederösterreich waren 233 Gerettete unverletzt, aber erschöpft oder schlecht ausgerüstet. Experten beobachten eine besorgniserregende Mentalität: Manche verlassen sich darauf, im Zweifel einfach abgeholt zu werden. Solche vermeidbaren Einsätze binden wertvolle Ressourcen.

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13.000 Freiwillige als Rückgrat der Sicherheit

Das gesamte System stützt sich auf Ehrenamtliche. Bundesweit stehen rund 13.130 Retter rund um die Uhr bereit. In Tirol überschritten die Einsätze 2025 erstmals die Marke von 4.000. Diese Leistung wird unbezahlt erbracht und ist für den Tourismus unverzichtbar.

Mehr Prävention soll Retter entlasten

Angesichts der Rekordzahlen rückt die Aufklärung in den Fokus. Die Bergrettung trainiert intensiv für Szenarien wie Lawinen oder Steilrinnen. Gleichzeitig wird der Appell an die Eigenverantwortung lauter. Viele Notfälle wären vermeidbar, betont Bergrettungs-Präsident Stefan Hochstaffl. Die richtige Risikoeinschätzung sei entscheidender als die beste Ausrüstung.

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