Beinstrecken lindert Knie-Arthrose-Schmerzen
05.02.2026 - 07:27:12Eine gezielte Kräftigungsübung hilft Millionen Menschen mit Knie-Arthrose. Das Beinstrecken im Sitzen stärkt die Oberschenkelmuskulatur und kann so Schmerzen lindern und das Fortschreiten des Gelenkverschleißes bremsen. Die Übung entlastet das Knie und bietet Betroffenen eine aktive Möglichkeit, ihre Lebensqualität zu verbessern.
Warum starke Oberschenkel das Knie schützen
Bei Kniearthrose nutzt sich der schützende Knorpel ab. Die Folge sind Schmerzen, Steifheit und Bewegungseinschränkung. Viele Patienten meiden aus Angst Sport – ein Fehler. Denn der kräftige Quadrizeps, der große Oberschenkelmuskel, wirkt wie ein natürlicher Stoßdämpfer. Er stabilisiert das Gelenk und fängt Belastungen ab, die sonst direkt auf den geschädigten Knorpel treffen würden.
Das Beinstrecken im Sitzen ist eine sogenannte Isolationsübung. Sie trainiert den Quadrizeps gezielt, ohne dass das volle Körpergewicht auf dem Knie lastet. Das macht sie ideal für Patienten, bei denen alltägliche Belastungen wie Treppensteigen bereits wehtun.
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So führen Sie die Übung richtig aus
Die korrekte Ausführung ist entscheidend für den Erfolg und die Schonung des Gelenks. Sie können die Übung an einer Maschine im Fitnessstudio oder zu Hause auf einem Stuhl durchführen.
- Ausgangsposition: Setzen Sie sich aufrecht hin, der Rücken ist stabil.
- Bewegung: Strecken Sie ein Bein langsam und kontrolliert, bis es fast waagerecht ist.
- Halten: Verweilen Sie kurz in dieser Position.
- Ablassen: Senken Sie das Bein ebenso langsam wieder ab.
Wichtig: Drücken Sie das Knie in der Streckposition nicht komplett durch. Die Bewegung sollte fließend und ohne Schwung erfolgen. Ein leichtes Brennen im Muskel ist in Ordnung, Schmerzen im Gelenk sind ein Stopp-Signal.
Mehr als nur Kraft: Der ganzheitliche Ansatz
Das Beinstrecken ist effektiv, sollte aber nur ein Teil eines umfassenden Therapieplans sein. Experten empfehlen eine Kombination aus verschiedenen Maßnahmen:
- Kräftigung: Gezieltes Training des Quadrizeps.
- Beweglichkeit: Regelmäßiges Dehnen der Beinmuskulatur.
- Stabilität: Gleichgewichts- und Koordinationstraining.
- Ausdauer: Gelenkschonende Sportarten wie Radfahren oder Schwimmen.
- Gewichtskontrolle: Jedes Kilo weniger entlastet die Knie erheblich.
Offene vs. geschlossene Kette: Was ist besser?
In der Physiotherapie unterscheidet man zwei Übungstypen. Das Beinstrecken im Sitzen ist eine Übung der offenen Kette – der Fuß bewegt sich frei. Kniebeugen oder die Beinpresse sind dagegen Übungen der geschlossenen Kette, bei denen die Füße festen Halt haben.
Übungen der geschlossenen Kette gelten als alltagsnäher, da sie mehrere Muskeln gleichzeitig fordern. Bei fortgeschrittener Arthrose kann die Belastung auf die Kniescheibe aber zu hoch sein. Die Beinstreckung in der offenen Kette hat einen klaren Vorteil: Sie isoliert den Quadrizeps gezielt und mit geringerer Gelenkbelastung. Das macht sie zur sicheren Grundübung in der Rehabilitation.
Langfristig aktiv bleiben mit starken Knien
Der Schlüssel zum Erfolg ist Regelmäßigkeit. Ein Training zwei- bis dreimal pro Woche hilft, die Muskulatur dauerhaft zu stärken. Das lindert nicht nur die Schmerzen, sondern verbessert auch die Mobilität für Alltagsaktivitäten.
Die gute Nachricht: Muskelkraft ist in jedem Alter trainierbar. Mit der richtigen Anleitung liegt ein großer Teil der Kontrolle über die Kniegesundheit in der Hand des Patienten. Ein aktives Leben trotz Arthrose ist möglich.
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