Bedford, Metals

Bedford Metals Aktie: 1.135,7 Meter Bohrkerne im Labor

02.06.2026 - 18:27:19 | boerse-global.de

Bedford Metals schließt Bohrungen am Sheppard-Lake-Projekt ab. Die entscheidenden Laborergebnisse zu Urangehalten stehen noch aus.

Bedford Metals Aktie: 1.135,7 Meter Bohrkerne im Labor - Bild: über boerse-global.de
Bedford Metals Aktie: 1.135,7 Meter Bohrkerne im Labor - Bild: über boerse-global.de

Bedford Metals hat sein Frühjahrsprogramm am Sheppard Lake Uranprojekt in Saskatchewan abgeschlossen. Vier Diamantbohrungen, insgesamt 1.135,7 Meter, liegen nun im Labor. Die entscheidende Phase beginnt jetzt.

Bohrkampagne abgeschlossen, Labordaten ausstehend

Das Unternehmen meldete am 1. Juni den Abschluss der Arbeiten im Athabasca-Becken. Zwei Bohrungen zielten auf die TZ1-Zone, zwei auf TZ2. Alle Löcher wurden mit einer Scout Pro-Sonde vermessen, um radiometrische Daten zu erfassen. Die Bohrkerne durchliefen eine Handspektrometer-Analyse mit einem Radiation Solutions RS-125 Super-SPEC und gingen anschließend an die Saskatchewan Research Council Geoanalytical Laboratories in Saskatoon.

Das Labor ist nach ISO/IEC 17025:2017 akkreditiert und auf Uran-Geochemie spezialisiert. Bedford Metals kündigte Ergebnisse für die nahe Zukunft an, veröffentlichte aber noch keine Assay-Daten. Für Uraninvestoren ist das die relevante Trennlinie: Handspektrometer und Downhole-Gamma liefern Hinweise, Laboranalysen liefern Gehalte.

Alterationszonen als geologisches Signal

Die Bohrungen testeten strukturelle und Alterationsziele, die aus früheren Arbeiten stammen. Die geologische Aufnahme bestätigte mehrere Merkmale, die typisch für Athabasca-Uranmineralisierung sind: graphitische Paragneise, spröde und duktile Scherstrukturen, Tonalteration, Hämatit-Albit-Alteration und Sulfidmineralisierung.

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Bedford Metals hob strukturell kontrollierte Alterationszonen hervor, die durch Albit, Chlorit, Illit, Kaolinit und Hämatit gekennzeichnet sind. Dazu kommen pyritführende Korridore, die laut Unternehmen weitere Untersuchungen rechtfertigen. Die Kernausbeute lag im Durchschnitt bei 98,7 Prozent. Hohe Ausbeute verbessert die Qualität der geologischen Interpretation, weil Geologen ein vollständigeres Bild der durchbohrten Intervalle erhalten.

Kurs reagiert nicht auf Abschlussmeldung

Die Aktie schloss am 1. Juni unverändert bei 0,14 kanadischen Dollar. Aktuell notiert das Papier bei 0,09 Euro, minus 4,04 Prozent auf Tagesbasis. Seit Jahresanfang steht ein Minus von 27,49 Prozent zu Buche. Das 52-Wochen-Tief von 0,08 Euro wurde am 21. Mai markiert, der aktuelle Kurs liegt 6,62 Prozent darüber.

Der unveränderte Schlusskurs am Tag der Meldung zeigt: Der Markt preist operativen Fortschritt und geologische Beobachtungen nicht ohne Labordaten ein. Die Meldung bestätigt Bohrfortschritt und Alterationsindikatoren, liefert aber noch keine technischen Urandaten für eine stärkere Neubewertung.

Bedford Metals betonte, dass alle Bohrkerne unter Qualitätssicherungsverfahren protokolliert, fotografiert, beprobt und verarbeitet wurden. Standards, Blanks und Duplikate wurden in den Probenstrom eingefügt. Die Proben wurden sicher transportiert und persönlich an das SRC-Labor übergeben.

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Assay-Ergebnisse als nächster Katalysator

Francis R. Newton, Berater des Unternehmens und qualifizierte Person nach National Instrument 43-101, prüfte und genehmigte die technischen Inhalte der Meldung vom 1. Juni. Bedford Metals kündigte weitere Updates nach Erhalt und Interpretation der Analyseergebnisse an.

Für die Aktie ist der nächste Katalysator klar definiert: Assay-Ergebnisse aus dem abgeschlossenen Sheppard-Lake-Frühjahrsprogramm. Bis zur Veröffentlichung stützt die Nachricht die Explorationsstory durch Bohrungsabschluss, Alterationsindikatoren und Probeneinreichung. Die laborbestätigten Urangehalte fehlen noch.

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