Becken-Rotation: Einfache Übungen gegen Rückenschmerzen
17.01.2026 - 20:51:12Sanfte Bewegungen des Beckens können Schmerzen im unteren Rücken lindern. Das zeigen aktuelle Erkenntnisse aus der Physiotherapie. Gezielte Rotations- und Kippübungen entlasten die Lendenwirbelsäule, stärken die Muskulatur und verbessern die Haltung. Experten sehen darin eine wirksame Methode für Prävention und Rehabilitation.
Die einfachen Techniken lassen sich leicht in den Alltag integrieren. Sie fördern die Durchblutung und lockern Verspannungen – ein proaktiver Ansatz, bevor Beschwerden chronisch werden.
Das Fundament der Wirbelsäule: Warum das Becken so wichtig ist
Das Becken bildet das zentrale Fundament unserer Wirbelsäule. Jede seiner Stellungen wirkt sich direkt auf die darüber liegende Lendenwirbelsäule aus. Durch langes Sitzen entstehen oft muskuläre Dysbalancen.
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Die Folge kann ein verstärktes Hohlkreuz oder ein Rundrücken sein. Beide Fehlhaltungen erhöhen den Druck auf Bandscheiben und Wirbelgelenke. Sie begünstigen so Schmerzen und Verschleiß.
Bewusste Beckenbewegungen wirken dem entgegen. Sanftes Kippen nach vorne und hinten mobilisiert die Lendenwirbelsäule, ohne sie zu belasten. Diese Bewegung hilft, die natürliche S-Form der Wirbelsäule zu erhalten.
- Aktiviert geschwächte Bauch- und Gesäßmuskeln.
- Dehnt verkürzte Hüftbeuger.
- Stabilisiert den gesamten Rumpf.
Drei einfache Übungen für den Alltag
Die Integration dieser Übungen erfordert keinen großen Aufwand. Physiotherapeuten empfehlen eine regelmäßige, am besten tägliche Anwendung.
1. Beckenkippen im Liegen (für Anfänger)
In Rückenlage die Beine anstellen, Füße hüftbreit aufstellen. Die Bauchmuskeln anspannen und das Becken langsam nach hinten kippen, bis sich der untere Rücken sanft auf den Boden drückt. Dann die Bewegung umkehren und ein leichtes Hohlkreuz zulassen. Diese fließende Bewegung 10-15 Mal wiederholen.
2. Katzenbuckel und Pferderücken (für Flexibilität)
Im Vierfüßlerstand die Wirbelsäule beim Ausatmen zu einem runden Katzenbuckel wölben. Der Kopf neigt sich zur Brust. Beim Einatmen senkt sich der Rücken in die Gegenrichtung zum Pferderücken, der Kopf geht leicht in den Nacken. Diese Übung mobilisiert die gesamte Wirbelsäule.
3. Rotation im Sitzen (für die Büropause)
Auf einem Stuhl sitzend die Füße fest auf den Boden stellen. Den Oberkörper langsam zu einer Seite drehen, der Blick folgt der Bewegung. Die Position für einige Sekunden halten, um eine sanfte Dehnung zu spüren, dann die Seite wechseln.
Der Schlüssel zum Erfolg: Das Iliosakralgelenk (ISG)
Eng mit der Beckenfunktion verbunden ist das Iliosakralgelenk (ISG). Diese Verbindung zwischen Kreuzbein und Darmbein ist eine häufige Schmerzquelle im unteren Rücken. Blockaden entstehen oft durch einseitige Belastungen.
Genau hier setzen die Rotationsübungen an. Die sanften Dreh- und Kippbewegungen stimulieren die Gelenkflächen und lockern umliegende Muskeln. Das kann akute Beschwerden lindern und neuen Blockaden vorbeugen. Die Mobilisation des ISG ist ein entscheidender Faktor für einen gesunden Rücken.
Vom Schonen zur Bewegung: Ein Wandel in der Therapie
Die Betonung aktiver Bewegungstherapien markiert einen Paradigmenwechsel. Stand früher oft Ruhe im Vordergrund, setzen Mediziner heute auf gezielte Bewegung zur Schmerzlinderung.
Dieser Ansatz gibt Betroffenen ein Werkzeug zur Selbsthilfe an die Hand. Die Integration in betriebliche Gesundheitsprogramme gewinnt an Bedeutung, um arbeitsbedingten Ausfällen entgegenzuwirken. Die wissenschaftliche Evidenz stützt Bewegung als primäre Intervention bei vielen unspezifischen Rückenschmerzen.
Die Zukunft: Personalisierte Hilfe per App
Die Zukunft der Rückentherapie wird digitaler. Übungen zur Becken-Rotation finden zunehmend Eingang in Gesundheits-Apps und Online-Physiotherapie-Programme. Diese Plattformen bieten angeleitete Videos und individuelle Pläne.
Wearables und Sensoren könnten künftig Echtzeit-Feedback zu Haltung und Bewegung geben. Die Kombination aus bewährten physiotherapeutischen Prinzipien und innovativer Technologie verspricht einen wirksameren und zugänglicheren Ansatz im Kampf gegen die Volkskrankheit Rückenschmerz.
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