Beauty-Schock mit InMode Ltd: Warum alle von den Laser-Behandlungen reden – und was wirklich dahintersteckt
24.01.2026 - 13:18:13Alle reden plötzlich über InMode Ltd – angeblich straffere Haut, weniger Fett, kein OP-Saal, kaum Ausfallzeit. Klingt nach Cheatcode für Beauty ohne Skalpell, oder?
Doch was taugen diese Hightech-Behandlungen wirklich, wie krass ist der Preis-Hammer – und pushen sie sogar die Aktie INMD? Genau das schauen wir uns jetzt an. Achtung: Könnte dich entweder mega hypen – oder komplett abturnen.
Das Netz dreht durch: InMode Ltd auf TikTok & Co.
Auf Social Media wird InMode gerade zum viralen Hit. Vorher-Nachher-Videos, Influencer, die von "OP ohne OP" reden, und Ärzte, die ihre Behandlungsräume wie Tech-Lab präsentieren.
Die Klassiker: Bauch straffer, Jawline schärfer, Augenlider glatter – angeblich nur mit Energie aus dem Gerät, ganz ohne Skalpell. Viele Clips feiern schnelle Ergebnisse, andere warnen aber auch vor Schmerzen, Schwellungen und hohen Kosten.
Spannend: Unter den Kommentaren mischt sich alles – von "Beste Entscheidung meines Lebens" bis "nie wieder, viel zu teuer und tat weh". Genau diese Mischung sorgt dafür, dass die Marke noch mehr Klicks sammelt.
Willst du sehen, was die Leute sagen? Hier geht's zu den echten Meinungen:
Top oder Flop? Das kann das neue Modell
Wichtig: InMode stellt Medizingeräte für Ärzte und Kliniken her – du kaufst also kein Gadget für zu Hause, sondern buchst Behandlungen bei Praxen, die solche Systeme nutzen. Auf der offiziellen Seite www.inmodemd.com werden mehrere Plattformen vorgestellt, die unterschiedliche Energie-Technologien kombinieren.
Statt kompliziertem Fachchinesisch konzentrieren wir uns auf die drei Punkte, die dich wirklich interessieren:
- 1. Straffung ohne klassisches Skalpell
InModes Systeme sind laut Hersteller dafür gedacht, das Gewebe zu straffen und zu formen, ohne die typischen großen Schnitte einer OP. Ärzte nutzen dafür spezielle Handstücke, die kontrollierte Energie in Haut oder darunterliegende Schichten bringen – je nach System zum Beispiel über Nadeln oder Aufsätze auf der Haut. Das Ziel: Straffere Konturen, weniger Erschlaffung, sichtbarere Definition. - 2. Körper-Forming statt Hardcore-Fettabsaugung
Einige Plattformen von InMode sind laut Hersteller dafür konzipiert, Körperbereiche zu formen und zu modellieren. Sie zielen auf bestimmte Regionen wie Bauch, Hüften oder andere Zonen, die viele als Problemstellen empfinden. Wichtig: Das ersetzt keine komplette Lebensstil-Änderung, aber soll gezielt Feintuning liefern – je nach Arzt, Setting und Behandlungsplan. - 3. Gesicht, Hals & empfindliche Zonen im Fokus
InMode positioniert seine Systeme stark im Bereich Gesicht, Hals und andere sensible Partien, wo klassische OPs schnell heftig wirken können. Ziel sind laut Hersteller definiertere Jawlines, weniger Erschlaffung und ein insgesamt frischeres Erscheinungsbild, ohne direkt in den Voll-OP-Modus zu gehen. Wie dezent oder krass die Wirkung am Ende ist, hängt aber immer vom Behandler, der individuellen Ausgangslage und der gewählten Behandlung ab.
Achtung: Konkrete technische Details, Energiearten oder Inhaltsstoffe der Geräte nennen wir hier bewusst nicht, weil der Hersteller sie auf der öffentlichen Seite nicht im Detail auflistet. Wenn du es ganz genau wissen willst, musst du bei einem zertifizierten Anwender oder direkt beim Hersteller nachfragen.
InMode Ltd vs. Die Konkurrenz
Im Beauty-Tech-Bereich tritt InMode gegen andere große Namen an, die du vielleicht schon mal gehört hast – zum Beispiel Anbieter von Laser-, Ultraschall- oder Radiofrequenz-Systemen für Dermatologie und Ästhetik.
InMode punktet vor allem mit dem Versprechen von kombinierten Systemen: Ein Gerät, mehrere Anwendungen, von Körperkontur bis Gesichtsstraffung. Viele Praxen feiern genau das, weil sie damit verschiedene Behandlungen anbieten können, ohne zehn Maschinen im Raum stehen zu haben.
Die Konkurrenz dagegen setzt oft stärker auf einzelne Speziallösungen: Ein System nur für Fett, eines nur für Gesicht, eines nur für Pigment. Je nach Arzt kann das ein Vorteil sein, weil sie damit extrem spezialisiert arbeiten.
Mein Hot Take: InMode ist der Allrounder – perfekt für Praxen, die dir ein komplettes "Body & Face"-Menü aus einer Hand verkaufen wollen. Spezialisierte Systeme anderer Hersteller können aber im Einzelfall vorne liegen, wenn dein Arzt sich genau auf einen Bereich fokussiert. Für dich als Patient heißt das: Nicht nach Marke buchen, sondern nach Erfahrung und Vorher-Nachher-Ergebnissen des jeweiligen Arztes.
Fazit: Kaufen oder sein lassen?
Die große Frage: Lohnt sich das?
Wenn du auf der Suche nach einem Tool für zu Hause bist: Falsche Adresse. InMode ist klar auf professionelle Behandlungen in Praxen und Kliniken ausgelegt. Du kaufst hier keine Creme, sondern buchst Sessions bei Spezialisten – mit entsprechendem Preis.
Du solltest InMode-Behandlungen dann in Betracht ziehen, wenn:
- du bereit bist, für Beauty-Technologie beim Arzt deutlich mehr zu zahlen als für normale Kosmetik;
- du eine seriöse Praxis mit vielen echten Vorher-Nachher-Fotos und transparenten Infos findest;
- dir bewusst ist, dass auch minimal-invasive oder energie-basierte Behandlungen Risiken, Schmerzen und Ausfallzeiten haben können.
No-Go ist es, wenn du nur wegen TikTok-Hype ohne Beratung blind buchst. Lass dir immer genau erklären, welches InMode-System eingesetzt wird, was realistisch ist, welche Alternativen es gibt – und ob dein Ziel vielleicht sogar mit simpleren Methoden erreichbar wäre.
Unterm Strich: Viraler Hit – ja. Wundermittel – nein. Wenn du den Preis-Hammer und mögliche Nebenwirkungen kennst, kann es spannend sein. Wenn du eine Zauber-Maschine erwartest, wirst du enttäuscht.
Hinter den Kulissen: INMD
InMode Ltd ist an der Börse unter dem Kürzel INMD und der ISIN IL0011356806 gelistet. Laut aktuellen Finanzportalen liegt der letzte bestätigte Kurs im Bereich von unter 30 US-Dollar pro Aktie, mit teils deutlichen Schwankungen in den vergangenen Monaten – die genaue, minutengenaue Echtzeit-Notierung hängt von der jeweiligen Börse und Uhrzeit ab.
Die Aktie reagiert immer wieder stark auf News aus der Beauty- und Medtech-Welt: Neue Geräte, Zulassungen oder Hype um ästhetische Behandlungen können für kurzfristige Moves sorgen. Aber: Nur weil dein Insta-Feed voll mit Vorher-Nachher-Clips ist, heißt das nicht automatisch, dass der Kurs dauerhaft steil geht – klassische Börsenregel.
Wenn du also nicht nur über InMode-Behandlungen nachdenkst, sondern auch über die Aktie, gilt: erst gründlich informieren, verschiedene Finanzquellen checken, Risiko verstehen – und Hype von harten Zahlen trennen.


