Bayer Aktie: Kerendia erobert Chinas Herzmarkt
22.05.2026 - 11:50:20 | boerse-global.deBayer meldet eine neue Zulassung in China — und die reicht weiter als es auf den ersten Blick scheint. Die chinesische Arzneimittelbehörde NMPA hat Kerendia (Wirkstoff: Finerenon) für die Behandlung von Erwachsenen mit Herzinsuffizienz und einer linksventrikulären Auswurfleistung von mindestens 40 Prozent freigegeben.
Der entscheidende Maßstab: Von den rund 13 Millionen Herzinsuffizienz-Patienten in China kommt damit etwa 60 Prozent als mögliche Zielgruppe infrage. Das ist eine erhebliche Marktausweitung für ein Medikament, das bislang vor allem als Mittel gegen chronische Nierenerkrankung in Verbindung mit Typ-2-Diabetes bekannt war.
Globale Präsenz wächst
Kerendia in der Herzinsuffizienz-Indikation ist jetzt neben China auch in den USA, der EU und Japan zugelassen. Für Bayer bedeutet das eine breitere kommerzielle Basis in den größten Pharmamärkten der Welt.
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Die Nachricht fügt sich in einen anhaltenden positiven Nachrichtenfluss aus der Pharma-Division. In den USA läuft ein beschleunigtes Prüfverfahren der FDA für eine mögliche Zulassungserweiterung von Kerendia — diesmal für chronische Nierenerkrankung in Verbindung mit Typ-1-Diabetes. Ein weiterer Baustein, der das kommerzielle Potenzial des Wirkstoffs schrittweise verbreitert.
Onkologie liefert parallel Impulse
Abseits von Kerendia rückt Ende Mai das ASCO-Treffen in Chicago in den Fokus. Bayer präsentiert dort Daten aus 16 Studien seines Onkologie-Portfolios. Besonders heraus sticht die ARACOG-Studie zu Nubeqa (Darolutamide) bei verschiedenen Formen von Prostatakrebs — sie ist als mündlicher Vortrag am 30. Mai eingeplant und Teil des ASCO-Presseprogramms. Hinzu kommen neue Daten zu Xofigo, Hyrnuo und Vitrakvi.
Trotz der positiven Nachrichten aus China gab die Bayer-Aktie am Freitag leicht nach und notierte zeitweise bei rund 38,83 Euro. Das spricht weniger gegen die Fundamentalergebnisse als für eine Marktlage, in der positive Meldungen zunehmend eingepreist sind — die Aktie hat in den vergangenen zwölf Monaten bereits rund 64 Prozent zugelegt.
Der nächste konkrete Kurstreiber dürfte das ASCO-Meeting Ende Mai liefern, wenn die Nubeqa-Daten öffentlich werden und erste Reaktionen der Onkologie-Community erkennbar werden.
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