Bayer Aktie: Gegenwind aus Washington
29.04.2026 - 14:11:23 | boerse-global.deDie Anhörung vor dem Obersten US-Gericht hat Bayer heute unter Druck gesetzt. Die Aktie büßte 4,6 Prozent ein – ein deutlicher Tagesverlust, der die anhaltende Unsicherheit rund um die Glyphosat-Prozesse widerspiegelt.
Richter zeigen sich empfänglich für Klägerargumente
Im Kern der Verhandlung ging es um die Frage, ob staatliches Bundesrecht die Klagen nach Missourianer Staatsrecht ausschließt – konkret wegen fehlender Warnhinweise auf dem Herbizid Roundup. Bayer hatte gemeinsam mit der US-Regierung argumentiert, dass abweichende Warnauflagen einzelner Bundesstaaten durch das bundesweit genehmigte Produktlabel der Umweltbehörde EPA verdrängt werden müssten.
Die Richter zeigten sich davon offenbar nicht überzeugt. Sie schienen den Klägern zuzuhören, die auf das Recht der Einzelstaaten pochen, eigene Haftungsregeln durchzusetzen. Ein Urteil wurde zunächst nicht gefällt.
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Was das für die Klagewelle bedeutet
Solange keine abschließende Entscheidung vorliegt, bleibt die rechtliche Lage für den Konzern unkalkulierbar. Tausende Klagen wegen angeblicher Krebsrisiken durch den Wirkstoff Glyphosat hängen über dem Unternehmen – und der heutige Signalcharakter aus Washington dürfte Klägeranwälte ermutigen. Der Kursrückgang spiegelt genau diese Unsicherheit wider: Noch ist nichts entschieden, aber die Stimmung der Richter ist kein gutes Zeichen für Bayer.
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