Bayer Aktie: 13 Abstracts auf ESOC-Konferenz
01.05.2026 - 05:34:36 | boerse-global.deBayer schließt die Handelswoche mit einer Mischung aus regulatorischem Fortschritt und juristischen Belastungen ab. Die Aktie notiert bei 38,05 Euro — rund 22 Prozent unter dem Februar-Hoch von 49,17 Euro.
Zulassungsantrag in China angenommen
Der wichtigste Impuls kam aus Peking. Die chinesische Arzneimittelbehörde NMPA hat den Zulassungsantrag für Asundexian angenommen. Das Mittel soll ischämische Schlaganfälle bei Risikopatienten verhindern. Für Bayer ist das ein konkreter Schritt, seine Herz-Kreislauf-Pipeline in einem der größten Pharmamärkte der Welt zu etablieren.
Auf der European Stroke Organisation Conference vom 6. bis 8. Mai in Maastricht plant Bayer, 13 Abstracts aus seinem Schlaganfall-Portfolio zu präsentieren. Darunter sind neue Daten aus der Phase-III-Studie OCEANIC-STROKE zu Asundexian.
FDA-Rüge und Produktrückruf
Weniger erfreulich: Die FDA beanstandete am 30. April Werbematerial für das Prostatakrebsmittel Nubeqa. Kritikpunkte waren ablenkende Visuals und fehlende Risikoinformationen. Am selben Tag rief Bayer bestimmte Reisegrößen des Nasensprays Afrin Original in den USA zurück — wegen fehlender Kindersicherung und unvollständiger Kennzeichnung.
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Beide Vorfälle sind operativ überschaubar. Sie zeigen aber, dass Bayer an mehreren Fronten gleichzeitig Aufmerksamkeit braucht.
Glyphosat bleibt das größte Risiko
Die Glyphosat-Saga entwickelt sich weiter — und nicht zum Vorteil Bayers. Ein US-Bundesrichter bezeichnete den vorgeschlagenen Sammelklagenvergleich von 7,25 Milliarden Dollar als „schmutzigen Deal". Der Supreme Court hat am 27. April mündliche Argumente in einem verwandten Fall gehört. Eine Entscheidung wird im Sommer erwartet.
Obendrein wurden interne E-Mails bekannt, die nahelegen, dass Bayer dem EPA-Administrator eine „kleine Aufmerksamkeit" für die Streichung von Krebswarnungen zu Roundup versprochen hatte. Das dürfte die rechtliche Position des Konzerns weiter belasten.
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Analysten bleiben optimistisch
19 Analysten stufen die Aktie im Schnitt mit „Outperform" ein. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei 46,53 Euro — rund 22 Prozent über dem aktuellen Kurs. Ob diese Erwartung hält, wird der Quartalsbericht am 12. Mai zeigen. Dann legt Bayer die Q1-Zahlen für 2026 vor — und Anleger erhalten ein klareres Bild davon, wie stark die Rechtsrisiken das operative Geschäft belasten.
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